• Grand Teton Nationalpark 🐻🏞️🔥

    Sep 17–19, 2025 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Abend rollen wir in unseren ersten Nationalpark: den Grand Teton. Am Eingang reicht ein kurzer Blick auf unsere America the Beautiful-Karte – ein Nicken, ein freundliches „Have a good trip!“ 🚐✨ und schon dürfen wir durchfahren. Kein Papierkram, kein Anhalten – herrlich unkompliziert.

    Unser Ziel: ein kleiner Wanderparkplatz, an dem laut Schild „Overnight Parking“ erlaubt ist. Über Jackson Hole nehmen wir eine Seitenstraße – und verstehen schnell, warum hier überall „Anhalten und Aussteigen verboten“-Schilder stehen. Bärengebiet pur. Und tatsächlich: kaum zehn Minuten drin, läuft ein Schwarzbär seelenruhig über die Straße. Das Handy natürlich viel zu langsam. Wenig später steht der nächste am Straßenrand. Wow – willkommen im Teton! 🐻

    Am Abend erreichen wir den Parkplatz. Anfangs noch voll, aber als es dunkler wird, leert sich alles – und am Ende sind wir allein. Laut Schild erlaubt, vielleicht weiß das einfach niemand. Die Nacht ist ruhig, und am nächsten Morgen starten wir direkt vom Camper zu unserer Wanderung. 🚶‍♀️👟

    MTB ist in den Nationalparks streng reguliert, Singletrails tabu – also Wanderschuhe raus. Der Weg führt uns hoch zu traumhaften Seen mitten im Wald. Taggart Lake, Bradley Lake und eine kleine Extra-Runde drumherum – am Ende sind es 5 Stunden Laufzeit, und die Beine brennen ordentlich. So ungewohnt für uns: auf zwei Füßen statt auf zwei Rädern.

    Nur eines bleibt die ganze Zeit im Hinterkopf (vor allem bei mir): überall können Bären auftauchen. Das Spray im Rucksack beruhigt ein bisschen, aber ganz ehrlich – sicher fühlt es sich trotzdem nicht an. Also mein Trick: quatschen, was das Zeug hält. Über alles und nix, am Stück, ohne Pause. Alex lacht irgendwann und meint: „Red ruhig weiter – die Bären wissen definitiv Bescheid.“ 😂

    Für die Nacht haben wir diesmal einen Campingplatz direkt am See gebucht, da wildcampen hier streng verboten ist und mit hohen Strafen verbunden. Angekommen heißt es: Camper abstellen, Bier schnappen und ab ans Ufer. Was für ein Mega Wetter, glasklares Wasser und ein Traumblick – wieder so ein Postkartenmotiv. Wir sitzen da, schlürfen unser Bier, lassen Steine übers Wasser springen und genießen den Moment. 🍺☀️

    Am Abend Kochen wir unter freiem Himmel, machen ein Lagerfeuer an – perfekte Stimmung. Und plötzlich passiert’s: Ein Fuchs läuft völlig gelassen, erst direkt auf uns zu und dann an uns vorbei – so nah, dass wir den Atem anhalten. Wildtiere hier live zu erleben, so nah und so gelassen – das ist schon besonders.

    Schwarzbär ✔️
    Fuchs ✔️

    Und wer weiß, was noch kommt…
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