• Endlich geht’s in die Berge 🚐🚵‍♀️🏔️

    Jun 22–23 in Canada ⋅ ☁️ 22 °C

    Endlich geht’s in die Berge 🚐🚵‍♀️🏔️

    Der Camper ist gepackt, alles verstaut und endlich kann unsere Reise so richtig beginnen. 😊

    Unsere erste Bike-Station führt uns nach North Vancouver – eines der bekanntesten Mountainbike-Gebiete Kanadas und so etwas wie die Heimat des Freeridens. Rund um die North Shore warten unzählige Trails mit Wurzeln, Holzbrücken, Steinfeldern und allem, was das Biker-Herz höherschlagen lässt. Genau der richtige Ort, um in die Saison zu starten. 🚵‍♀️🌲

    Für die erste Nacht finden wir einen Stellplatz direkt oben am Lift. Eigentlich perfekt – mit einer fantastischen Aussicht über Vancouver. 🏔️🌇

    Noch bevor wir schlafen gehen, wartet direkt das erste kleine Highlight auf uns. Mehrere Rehe stehen nur wenige Meter neben unserem Camper und spazieren ganz entspannt über den Parkplatz. 🦌 Irgendwie wirken die Tiere hier deutlich gelassener als bei uns in Deutschland.

    Spät am Abend klopft dann ein Mitarbeiter an unseren Camper und erklärt uns unglaublich freundlich, dass der Platz zwar zum Parken über Nacht gedacht sei, nicht aber zum Campen. Gleichzeitig hat er aber direkt eine Lösung parat: Ein Parkplatz weiter unten sei überhaupt kein Problem.

    Genau das lieben wir an Kanada. Selbst wenn etwas offiziell nicht erlaubt ist, wird meistens erst einmal nach einer Lösung gesucht. 🇨🇦

    Am nächsten Morgen müssen wir den Parkplatz allerdings auch schon wieder verlassen. Direkt neben uns soll wenig später ein Helikopter landen. 🚁

    Irgendwie ziehen wir solche Situationen magisch an. 😄 Egal, wo wir stehen – irgendeine kleine Geschichte gibt es eigentlich immer.

    Bevor es endlich auf die Trails geht, steht allerdings erst einmal ein Besuch im Bike-Shop an. 🛒🚲 Ein paar Kleinigkeiten besorgen, noch schnell Zubehör holen und natürlich einmal durch den Laden schlendern. Für Mountainbiker ist das ungefähr so gefährlich wie Costco für Camper. 😄

    Danach folgt der unvermeidliche Schraubertag. 🔧

    Nach der langen Pause muss erst einmal alles wieder zusammenfinden. Bikes checken, Einstellungen kontrollieren, Ausrüstung zusammensuchen, Werkzeug sortieren, Klamotten einräumen und überhaupt wieder in den Bike-Alltag kommen. Bis alles seinen Platz gefunden hat und man wieder seine Routine hat, dauert es eben ein bisschen.

    Natürlich läuft dabei nicht alles nach Plan. Meine Schaltung macht noch Probleme, der E-Bike-Controller will sich nicht richtig verbinden und die neuen Reifen wollen sich partout nicht sauber auf die Felge setzen.

    Wie so oft dauert alles deutlich länger als gedacht. 😅

    Am Ende des Tages schaffen wir es aber trotzdem noch auf eine kleine erste Runde. 🚵‍♀️

    Und ehrlich gesagt fühlt sich das E-Bike nach den letzten Monaten auf dem Bio-Bike ziemlich ungewohnt an. Viele denken ja, dass mit Motor alles einfacher wird. In gewisser Weise stimmt das natürlich – bergauf kostet es deutlich weniger Kraft. Trotzdem fährt sich ein E-Bike komplett anders. Es ist schwerer, reagiert anders und gerade in technischen Passagen braucht es erst einmal etwas Eingewöhnung.

    Von einem richtigen Flow bin ich deshalb noch ein gutes Stück entfernt.

    Aber genau dafür sind die ersten Tage da. 😊

    Die erste Runde ist gefahren, die Bikes rollen und ein paar Kleinigkeiten stehen noch auf unserer To-do-Liste. Das bekommen wir auch noch hin. ✔️

    Ab morgen heißt es dann hoffentlich endlich: weniger schrauben, mehr biken. 🤞🚵‍♀️
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