• Sandwich Harbour

    24.–27. mar. 2025, Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    Unsere Reise durch Namibia führte uns weiter in den Norden, in eine Stadt, die wie kaum eine andere für den Beginn der deutschen Kolonialgeschichte in Namibia steht: Swakopmund. Die Spuren sind bis heute sichtbar – an den Gebäuden wie der alten Apotheke, dem Amtsgericht und den deutschen Straßenschildern. Doch nicht nur architektonisch ist der Einfluss noch präsent: Ab und an hört man auf den Straßen perfektes Deutsch – gesprochen von Einheimischen.

    Tatsächlich leben heute noch über 22.000 Deutschstämmige in Namibia, und an einigen Schulen wird Deutsch weiterhin als Unterrichtssprache angeboten. Dieses kulturelle Erbe verleiht Swakopmund einen ganz eigenen Charakter – eine Mischung aus afrikanischer Lebensfreude und europäischer Tradition.

    Nicht weit von Swakopmund entfernt liegt Walvis Bay (Walfischbucht), ein bedeutender Hafenort und Ausgangspunkt für unseren nächsten Ausflug: eine Tour zum legendären Sandwich Harbour. Der Zugang zu diesem abgelegenen Naturwunder führt uns vorbei an einer riesigen Salzproduktion, die beeindruckende 3 % der weltweiten Salzmenge liefert.

    Mit einem Guide und einem 4x4-Geländewagen machen wir uns auf den Weg – hinein in die Weiten der Namib-Wüste, die mit etwa 81.000 km² als älteste Wüste der Welt gilt. Die Fahrt führt uns über gewaltige Hunderte Meter hohe Sanddünen. Nach einem entspannten Picknick auf den Dünen haben wir noch eine Herde Oryx-Antilopen aus nächster Nähe beobachten können.

    Zum Abschluss des Trips besuchen wir noch die Seerobbenkolonien an der Küste. Tausende Tiere tummeln sich hier auf der Jagt nach frischem Fisch.

    Ein Tag voller Eindrücke – von historischen Spuren in Swakopmund bis hin zu den natürlichen Wundern der Namib-Wüste. Unser Ausflug nach Sandwich Harbour hat uns einmal mehr gezeigt, wie faszinierend und vielfältig Namibia ist – ein Land voller Geschichten und Abenteuer.
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