• Anil und Chris auf Reisen
  • Anil und Chris auf Reisen

All around the world

In 84 Tagen um die Welt. Read more
  • Trip start
    January 26, 2025

    Ready, set, go...

    January 25, 2025 in Germany ⋅ 🌙 3 °C

    Morgen geht es los – eine Reise um die Welt. Und je näher der Moment rückt, desto mehr wird uns bewusst, wie viel es tatsächlich zu organisieren gab. Natürlich war klar, dass Geld sparen an erster Stelle steht, aber all die kleinen und großen Dinge, die geregelt werden mussten, waren zum Teil klar, tauchten dennoch manchmal sehr plötzlich auf. Auslandskrankenversicherung, die Frage, was mit dem Auto und der Wohnung passiert, welche Impfungen notwendig sind, was alles ins Gepäck gehört – und natürlich auch: Wie wird das Wetter? Wird es warm, kalt, oder von allem ein bisschen?

    Ein großes Thema in den letzten Wochen war immer wieder das Budget. Es hat unsere Entscheidungen maßgeblich geprägt – gerade bei den Flügen. Deshalb haben wir uns entschlossen, nur mit Handgepäck zu reisen. Einerseits spart das Kosten, andererseits auch Zeit: Kein Warten am Gepäckband, kein Risiko, dass der Koffer irgendwo anders landet, und wir kommen schneller durch die Check-ins.

    Natürlich bedeutet Handgepäck auch, dass wir uns stark einschränken müssen. Alles, was mitkommt, wird gut durchdacht, und was keinen Platz findet, bleibt hier. Aber wir sehen es positiv: Es ist weniger, was wir auf der ganzen Welt mit uns herumschleppen müssen. Und vieles kann man zur Not auch einfach vor Ort kaufen – zumindest sagen wir uns das immer wieder. Jetzt stehen also zwei Taschen und zwei Handgepäckskoffer bereit für den Abflug.

    Ein weiterer Punkt, der uns lange beschäftigt hat, war die Routenplanung. Wohin soll es gehen? Wie lange bleiben wir an welchem Ort? Und wie bekommen wir alles unter, was wir erleben möchten? Nach vielen Diskussionen, Änderungen und neuen Ideen haben wir jetzt eine Route, mit der wir zufrieden sind. Wir hoffen, dass sie all das vereint, was wir uns von dieser Reise wünschen: beeindruckende Landschaften, neue Kulturen, spannende Abenteuer und unvergessliche Eindrücke. Wir hoffen aber auch, dass das Budget bis zum Ende reichen wird… naja, ihr werdet es ja sehen und vielleicht sieht man sich früher als gedacht.

    An dieser Stelle möchten wir uns aber auch bei allen bedanken, die uns in den letzten Tagen ihre guten Wünsche mitgegeben haben. Es ist schön zu wissen, dass so viele Menschen mitfiebern. Wir freuen uns darauf, unsere Erlebnisse hier zu teilen und euch ein Stück weit mitzunehmen auf unsere Reise.

    Morgen geht es los – der erste Stopp ist Thailand. Wir sind gespannt, was uns erwartet, und können es kaum erwarten, endlich aufzubrechen. Aber jetzt sitzen wir hier noch im kalten Deutschland am Esstisch mit einer Tasse Tee.

    Bis bald
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  • Okaaaaaayyy let‘s go

    January 26, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Okaaaaayyy, let’s go!

    Die letzten Sachen sind eingepackt, die Koffer zu und die Reiselust am Anschlag. Um 11 Uhr ging es dann endlich los zum Münchener Flughafen. Um 13:35 Uhr deutscher Zeit hebt unser Flieger ab – das Ziel: Bangkok. Nach über 10 Stunden Flugzeit und einem Zeitunterschied von 6 Stunden landen wir in der Hauptstadt Thailands. Ob wir es schaffen, mit dem Jetlag umzugehen, wenn wir um 6 Uhr morgens thailändischer Zeit ankommen? Das wird sich noch zeigen. Aber das gehört zum Reisen einfach dazu, oder?

    Zum Glück gibt’s auf dem Flug ein paar Todos, die die Zeit hoffentlich schneller vergehen lassen: (hoffentlich) gutes Essen von Thai Airways und ein paar spannende Filme. Es bleibt spannend, wie eng, kalt oder laut es im Flieger wird – und ob es ein paar Kleinkinder in der Nähe schaffen, den letzten Rest Schlaf zu rauben. Aber ehrlich gesagt: Ich bin vorbereitet. Ich habe schon so ziemlich alles erlebt, was ein Langstreckenflug mit sich bringen kann. Mich überrascht nichts mehr. Und das ist auch gut so, denn dieser Flug wird bei Weitem nicht der letzte auf unserer Reise sein. Insgesamt stehen rund 30 Flüge auf unserem Plan – das Ziel: einmal um die Welt! Dennoch bleibt dieser erste Flug etwas Besonderes, denn er ist der längste unserer gesamten Tour.

    An dieser Stelle ein kleiner Tipp für alle, die mit Oneway-Tickets reisen möchten: Es kann oft teurer sein, nur den einfachen Flug zu buchen, anstatt einen Hin- und Rückflug in Kombination zu wählen. Das klingt zwar erst mal unlogisch, ist aber oft Realität. Wenn ihr also nur in eine Richtung fliegen möchtet, dann schaut euch auch nach Kombinationen um, bei denen euer Ziel vielleicht nur ein Zwischenstopp ist. Genau das haben wir gemacht und konnten so einiges sparen. Eigentlich hätten wir nämlich direkt nach Singapur weiterfliegen sollen. Stattdessen verabschieden wir uns in Bangkok von Thai Airways und bleiben erst mal dort, bevor es weitergeht.

    Noch ein Tipp: Kompressionssocken einpacken! Die will zwar keiner tragen, aber sie können Wunder wirken, um Thrombosen vorzubeugen – und das Letzte, was man auf so einer Reise gebrauchen kann, ist eine gesundheitliche Komplikation. Ab und zu im Flieger ein paar Runden spazieren gehen, hilft übrigens auch. Bewegung ist das A und O, wenn man so lange in der Luft ist.

    Also dann – auf einen guten ersten Flug und bis bald auf thailändischem Boden! Wir können es kaum erwarten, den Duft von Street Food einzuatmen, die ersten Tuk-Tuk-Fahrten zu erleben und uns von der Lebendigkeit Bangkoks treiben zu lassen. Die Reise beginnt – und sie wird unvergesslich!
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  • Hallo Thailand

    January 27, 2025 in Thailand ⋅ 🌙 22 °C

    Resume nach über 10 Stunden Flug:

    Flugstatus: Voller als das Oktoberfestzelt am Wochenende.

    Soundtrack: Ein hustendes Kleinkind in Endlosschleife direkt neben uns. Grammy-prämiert in der Kategorie “Beste akustische Tortur”.

    Kulinarisch: Keine vegetarischen Optionen zum Hauptessen oder Frühstück, dafür aber ein kulinarisches Highlight: Sandwiches von unserm super netten Flugbegleiter: Sternekoch-Feeling in 10.000 Metern Höhe, inkl. 24/7 Snackbar am Ende des Fliegers.

    Fitness: Drei Spaziergänge durch den Flieger – mein neuer Rekord im Langstrecken-Wandern. Bonuspunkte für das Balancieren im Turbulenzen-Modus.

    Schlaf: Genau 0 Minuten. Aber ich habe gelernt, dass man auch im Halbkoma erstaunlich produktiv Filme und Serien durchbingen kann.

    Highlight: Wir sind ganze 14 Minuten früher gelandet – ein Erfolg, der alle Strapazen (fast) vergessen macht.

    Aber jetzt: Bangkok! Hier beginnt das Abenteuer.
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  • Jetlag day

    Jan 27–30, 2025 in Thailand ⋅ ☀️ 23 °C

    Bereits vor dem Abflug war in den Nachrichten vom Smog-Alarm in Bangkok die Rede. Doch zum Glück hat sich das bei unserer Ankunft nicht bestätigt. Nur der Sonnenaufgang war leicht vernebelt.

    Eine erfreuliche Überraschung: Um den Smog einzudämmen, hat die thailändische Regierung den Tarif für öffentliche Verkehrsmittel auf null gesetzt. Das bedeutet, wir reisen jetzt komplett kostenlos durch Bangkok – ein netter Bonus!

    Nach der Landung um 6 Uhr morgens stand allerdings die erste Hürde an: das Hotelzimmer war noch lange nicht bezugsbereit. Also mussten wir improvisieren und Zeit totschlagen. Die Lösung? Fluffy Pancakes auf dem Weg zum Hotel essen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Danach ging es aufs Rooftop des Hotels, wo wir uns zwei Stunden lang die Zeit vertrieben, bis das Zimmer endlich gehen 11:30 fertig war.

    Der Plan an der Stelle war eigentlich ein kurzer Power Nap, aber nach 20 Stunden auf den Beinen wurde daraus ein wohlverdienter 4-Stunden-Schlaf. Und ganz ehrlich: Es hat noch nie so gut getan. 😴
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  • Bangkok - China Town

    January 27, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach unserem etwas eskalativen Power Nap ging es für direkt weiter ins pulsierende Chinatown Bangkoks. Besonders am Abend, wenn die Lichter an sind, wirkt dieser Ort erst richtig. Zwischen den Vorbereitungen für das chinesische Neujahr (was hier am Mittwoch gefeiert wird) und den Massen an Menschen gab es so einige kulinarische Impressionen.

    In Chinatown findet man alles, was das Herz (oder der Magen) begehrt: von frischem Obst über klassische Streetfood-Gerichte bis hin zu den eher abenteuerlichen Spezialitäten wie gegrilltem Skorpion – für den, der‘s mag 🦂. Zugegeben, der deutsche Hygienestandard hätte hier definitiv keine Chance, aber genau das macht den Charme und die Authentizität Asiens aus. Die Menschen lieben es, und es ist ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte.

    Natürlich mussten wir auch ein paar Kleinigkeiten probieren. Wir blieben aber auf der vegetarischen Seite der Geschmackspalette. Besonders gut haben uns die Fried Chives geschmeckt – knusprig frittierte Teigstücke mit einer Füllung aus Schnittlauch, die etwas spicy aber lecker waren. Dazu kamen noch ein paar Nudelgerichte.

    Nachdem wir Chinatown abgelaufen hatten, fuhren wir mit der „Fähre“ (eher ein großes Stück Blech, was mit Reifen über Wasser gehalten wird und mit einem Motor ausgestattet wurde) über den Fluss Chao Phraya, der Bangkok in Schlangenlinien zweiteilt. Für gerade mal 11 Baht (30 Cent!) für uns beide ging es ans andere Ufer zur ICONSIAM – eine unter den TOP 3 besten Shopping-Malls der Welt und ein absolutes Must-See. Dort habe ich mir noch schnell eine Jacke gegönnt, da es in ein paar Wochen in doch etwas kältere Gefilde geht.

    Somit ist der Jet lag Tag auch überstanden und wir hoffen, ab morgen wieder im richtigen Bio-Rhythmus weitermachen zu können 👍🏼
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  • Shopping in Bangkok

    January 28, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Sockenkrise in Bangkok – Ein Shopping-Abenteuer

    Heute fing der Tag direkt mit einer kleinen Krise an. Kaum aus dem Bett, kam Anil mit der Hiobsbotschaft um die Ecke: „Wir sind drei Monaten unterwegs, und ich habe keine Socken dabei?!“ Tja, das bedeutet dann wohl – Shopping! Aber zum Glück sind wir in Bangkok, einer Stadt, die für ihre schier endlose Anzahl an Einkaufszentren bekannt ist. Hier stolpert man förmlich von einer Mall in die nächste.

    Ab einem gewissen Punkt wusste ich ehrlich gesagt nicht mehr, ob wir noch in derselben Mall waren oder schon wieder in einer neuen. Die Übergänge sind einfach fließend. Oder tanzend, wie wir heute von einem Haufen Pandabären eindrucksvoll gezeigt bekommen hatten.

    Besonders spannend ist das MBK Center, ein wahres Shopping-Labyrinth mit über 2.000 Läden auf acht Etagen. Hier gibt’s einfach alles – von „Guter Qualität“ bis hin zu 100% überzeugenden Fakes. Und das Beste? Direkt nebenan reihen sich Luxusmarken wie Gucci, Prada und Chanel aneinander. Diese krassen Gegensätze machen Bangkok so einzigartig.

    Aber das gilt nicht nur fürs Shoppen. Auch sonst liegt in dieser Stadt Reichtum und Armut nicht weit voneinander entfernt – manchmal sichtbar, manchmal gut verborgen. Eine Stadt der Kontraste eben.

    Am Ende des Tages hatten wir jedenfalls alles gefunden: Socken für Anil 🧦 und jede Menge Shopping Eindrücke, die im Kopf bleiben.
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  • Eine Bootsfahrt die ist lustig…

    January 28, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute Nachmittag stand eine Bootsfahrt durch den traditionellen Stadtteil Wat Tha Phra in Bangkok auf dem Plan. Dieser historische Teil der Stadt bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben am Wasser – so wie es früher einmal war und vielerorts immer noch ist.

    Die Holzhäuser auf Stelzen wirken charmant, aber auch irgendwie fragil. Man fragt sich, wie lange sie dem Wasser noch standhalten können. Zum Schutz vor dem Wasser aus des Chao Phraya Fluss gibt es hier mittlerweile Wasserschleusen, die sich wir zweimal durchqueren mussten.

    Besonders witzig war aber die Szene, als eine ältere Dame mit einem kleinen Boot herangepaddelt kam und Getränke verkaufte. Die Dame bestand regelrecht darauf das wir unserem Bootsfahrer ein Bier mit kaufen. So haben wir es dann auch gemacht und das Wort „Trinkgeld“ habe ich heute so wirklich erst verstanden! Vielleicht fährt er damit ja etwas geschmeidiger, obwohl sein Fahrstil sowieso schon… sagen wir mal: kreativ war. Wellengang hin oder her, hier herrscht Abenteuer pur.

    Unterwegs haben wir noch spontan zwei Touristen am Ufer aufgegabelt. Sie mussten ohnehin in dieselbe Richtung. Für den Guide auf alle Fälle ein netter Nebenverdienst.

    Neben den engen Kanälen, kaputten Häusern und beeindruckenden Tempelanlagen gab es auch tierisches zu sehen: Wir haben mehrere Bindenwarane am Ufer entdeckt. Diese Echsen können bis zu zwei Meter groß werden. Ich für meinen Teil brauch die Dinger nicht vor meiner Haustüre.

    Bangkok zeigt sich vom Wasser aus von einer ganz besonderen, authentischen Seite – voller Gegensätze und Überraschungen. Definitiv ein Highlight des Tages.
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  • Einmal alle Transportmittel

    January 28, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 25 °C

    Bangkok in allen Facetten – Von Mango Sticky Rice bis Rooftop-Vibes

    Nachdem wir nach etwas Verhandlungsgeschick unsere Bootstour für 2.000 Baht statt der ursprünglich verlangten 3.000 Baht machen konnten – und das sogar für 1,5 Stunden statt nur 1 (Zeit und Geld sind hier eben dehnbare Begriffe), standen noch andere ToDos auf der Tagesordnung.

    Zur Belohnung gönnten wir uns danach den hier so beliebten Mango Sticky Rice. Und wow – noch nie habe ich eine Mango gegessen, die so reif war, dass sie förmlich im Mund zerlaufen ist. Absolutes Must have!

    Später mussten wir dann für den Bus zahlen, denn nur die öffentlichen Verkehrsmittel der Regierung sind kostenlos – private Anbieter verlangen ein Ticket. Dafür sind die Busse sauber und komfortabel. Ehrlich gesagt sogar besser als in Deutschland.

    Abends ging’s hoch hinaus: Auf eine Rooftop-Bar im 55. Stockwerk, 240 Meter über der Stadt. Die Aussicht war super und man bekommt ein Gefühl wie groß diese Metropole mit 5,7 Mio. Einwohnern wirklich ist. Perfekt, um den Abend ausklingen zu lassen. Aber das war noch nicht das Ende: Wir haben noch einen Tuk-Tuk Abstecher zur berühmten Khaosan Road gemacht. Laut, bunt, verrückt – das trifft’s am Besten. Dennoch nicht vergleichbar mit der chaotischen Bui Vien Street in Ho-Chi-Minh-Stadt, die noch eine Spur extremer ist. Trotzdem definitiv einen Abstecher wert.

    Nach einem gefühlten Gehörsturz und einem veganen Abendessen ging’s schließlich mit dem Taxi zurück ins Hotel.

    Heute haben wir uns wirklich durch alle Verkehrsmittel Bangkoks getestet: U-Bahn, City Train, Bus, Fähre, Boot, Tuk-Tuk und Taxi. Check, alles einmal gefahren! Morgen wird dagegen entspannt – Pooltag im Hotel ist angesagt.
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  • Schlangen, Spa & Sundowner

    January 29, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute stand ein entspannter Spa-Day auf dem Plan: lange ausschlafen, gemütlich frühstücken und anschließend am Pool chillen. Und, wenn schon in Thailand, muss auch eine Massage sein. Was mich fasziniert: Wie schaffen es diese kleinen, zierlichen Frauen, einem solche Schmerzen zuzufügen? Alles tut weh, und ich hoffe, dass morgen wieder alles Roger ist. Aber hey, was will man bei nicht mal 6 Euro für 30 Minuten sagen?

    Zum Sonnenuntergang ging es dann in die Innenstadt auf eine brandneue Rooftop-Bar, die erst im September eröffnet hat. Der Schick-Faktor? Definitiv 💯. Und der Rundumblick auf Bangkok? Atemberaubende 360 Grad. Es ist faszinierend, diese riesige Stadt von oben zu sehen, während die Sonne langsam untergeht.

    Heute begann außerdem offiziell das chinesische Neujahr 2025, welches im Zeichen der Schlange steht 🐍. Die 15-tägigen Feierlichkeiten haben damit ihren Startschuss erhalten, und wir waren mittendrin – im größten Chinatown der Welt: Yaowarat. Menschenmassen, bunte Lichter, laute Musik und der Duft von unzähligen, was auch immer das zum Essen ist, in der Luft. Definitiv ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

    Mit über unglaublichen 32 Millionen Besuchern pro Jahr ist Bangkok die meistbesuchte Stadt der Welt. Zum Vergleich: Istanbul liegt mit 23 Millionen und London mit 21,7 Millionen Besuchern deutlich dahinter. Und diese Woche waren gefühlt eine Million Menschen aus Hongkong, Taiwan und China allein wegen des Neujahrsfests hier. 🙈

    Morgen heißt es Abschied nehmen von dieser beeindruckenden Metropole. Was bleibt, sind hammermäßige Eindrücke von einer Stadt, die niemals stillsteht. Zumindest den Linksverkehr nehmen wir auf unserem nächsten Halt mit.

    Fun Fact zum Abschluss: Thailand ist das einzige Land in Südostasien, das niemals kolonialisiert wurde. Wer das noch nicht wusste, darf sich jetzt klugscheißermäßig freuen. 😉
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  • Was zum Reisen dazugehört

    Jan 30–31, 2025 in Malaysia ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute gibt es wenig Aufregendes zu berichten, außer dass wir uns eine Fußmassage gegönnt haben. Die wahre Nervenkitzel begann aber bereits gestern, als schließlich Air Asia via Mail-Ankündigung unsere Reisplanung durcheinandergebracht hat. Wir wollten beim Buchen unseres nächsten Halts auf Nummer sicher gehen und einen Flug mit genug Puffer für den Anschluss nach Australien auswählen. Clever, oder? Ha! Nicht clever genug für Air Asia.

    Die Airline dachte sich offenbar: “Was wäre, wenn wir ihren Plan mit einem kleinen Zeitsprung sabotieren?” Und zack – wurde unser Weiterflug mal eben um paar Stunden noch weiter nach hinten verlegt. Das bedeutete glorreiche sieben Stunden Wartezeit am Gate. Von 22:00 bis 5:00 Uhr morgens. Beste Partyzeit – wenn man ein Flughafen-Zombie werden möchte.

    Um der völligen Verwandlung in wandelnde Untote zu entgehen, haben wir uns für eine luxuriöse Alternative entschieden: Schlafkapseln, die weniger Raum bieten, als Harry Potter unter der Treppe bei den Dursleys zur Verfügung hatte. Dennoch hätten wir theoretisch duschen können, bekamen Handtücher und etwas zu trinken und konnten ein wenig in der Horizontalen verweilen — auch wenn man dabei dem schnarchenden Nachbarn beim Bäume-Sägen lauschen und jedem Reisenden, der hektisch zum Gate sprintet, mentale Erfolgstipps zurufen konnte.

    Und genau hier liege ich jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe – eingeklemmt in einer 2-Quadratmeter-Dunkelkammer, umgeben von den Geräuschen eines Flughafens, der genauso wenig schlafen kann wie ich.

    Fazit:

    Falls ihr je die Wahl habt zwischen sieben Stunden am Gate frieren oder in einer Schlafkapsel dem Leben zu lauschen – naja, macht einfach vorher die Augen zu und werft eine Münze. Außer ihr kommt mit engen dunklen Räumlichkeiten kalt, dann ist die Kapsel eure Weg zum Glück 🎉

    Bis bald, ausgeruhter (hoffentlich) und ohne Kapsel-Klaustrophobie in Australien!
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  • Welcome Home Australia

    February 1, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Zwei Tage in Perth: Sonnenschein, Gastfreundschaft und tolle Unterhaltung

    Nach der engen Kapsel-Erfahrung, ging es los mit dem um eine halbe Stunde verspäteten Flug. Nach 6 Stunden landeten wir dann endlich gegen Mittag in Australien — meiner alten Heimat, bei der ich vor über sechs Jahren während meines Studiums bereits die Ostküste erkundet hatte. Diesmal sind wir jedoch auf der anderen Seite des Kontinents, an der Westküste Australiens unterwegs - in Perth.

    Unser Hauptgrund für den Besuch? Eine alte Freundin, die ursprünglich nur für ein Jahr (jetzt sind es über 5) nach Australien kommen wollte, hier jedoch ihre neue Heimat gefunden und eine Familie gegründet hat. Herzlich wurden wir von ihr und ihrem Mann empfangen und verbrachten zwei wunderbare Tage in hier.

    Unsere Erkundungstour begann mit einem Spaziergang durch den Kings Park, einem der größten innerstädtischen Parks weltweit, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die Skyline von Perth hat. Danach ging es zur Elisabeth Quay, dem Herzstück von Downtown Perth, wo moderne Architektur und entspannte Vibes miteinander verschmelzen.

    Am Nachmittag gab es dann eine völlig unjugendfreie Neuinterpretation von Disney-Märchen, vorgeführt von Drag Queens. Es war wild, schlüpfrig und einfach unglaublich unterhaltsam. Januar und Februar stehen in Perth ganz im Zeichen der LGBTQ-Community, mit zahlreichen Events, die Vielfalt und Awareness einer bunten, gleichberechtigten und toleranten Gesellschaft feiern.

    Später wurden wir auf eine Farewell-Party eingeladen, bei der wir in den Genuss australisch-ecuadorianischer Gastfreundschaft kamen. Der Küchentisch war überladen mit mega leckerem Essen, und wir fühlten uns rundum willkommen. Es war ein großartiger Abend, der uns die Wärme und Offenheit der Menschen in Perth einmal mehr zeigte.

    Perth: Stadt des Lichts

    Mit über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein hatten wir das perfekte Wetter in Perth. Die Stadt ist berühmt für ihre Strände, den entspannten Vibe und zahlreiche Events.

    Ein Fun Fact: Perth wird auch als „City of Lights“ bezeichnet. Der Ursprung geht auf den 20. Februar 1962 zurück, als der Astronaut John Glenn als erster Amerikaner die Erde umrundete. Als er über Perth flog, schalteten die Bewohner ihre Lichter ein, um ihn zu grüßen. Dieses Ereignis machte die Stadt weltweit bekannt.

    Zwei Tage in Perth haben gereicht, um uns zu zeigen, warum diese Stadt so lebenswert ist und in den weltweiten Rankings immer vorne mit dabei ist. Sonne, Kultur, Gastfreundschaft und ein ganz eigener Charme — Perth bleibt in Erinnerung.
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  • Roadtrip in den Süden

    Feb 3–4, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einem kurzen Upgrade für nur 15€ von einem kleinen 0815 Auto in einen angemessenen SUV hieß es das erste Mal Roadtrip auf unserer Weltreise: Von Perth nach Albany und der Weg ist das Ziel.

    Unser erster Roadtrip in Australien führte uns von Perth 550 Kilometer in den tiefen Süden nach Albany. Sechs Stunden Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften. Ein Highlight auf dem Weg war Elephant Rocks Beach, wo riesige Felsen wie badende Elefanten aus dem türkisblauen Wasser ragen. Nicht weit entfernt schwebten wir beim Valley of the Giants Tree Top Walk 40 Meter über dem Boden zwischen uralten Baumriesen welche bis zu 70 Meter groß wachsen können.

    Nach einer Nacht in Albany ging es dann weiter zum paradiesischen Little Beach im Two Peoples Bay Nature Reserve. Feinster weißer Sand und kristallklares Wasser luden zu einem kurzen Hike und einer Pause am Meer ein. Und ja, erster Sonnenbrand incoming 🔥.

    Auf der Weiterreise durch das einsame Südland sahen wir Kängurus und Emus in der Dämmerung und gefährlich am Straßenrand grasen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h blieb auf den engen Straßen ohnehin genug Zeit für Tierbeobachtungen.

    Unterwegs passierten wir zahlreiche Schaf- und Kuhfarmen, die das Landschaftsbild prägten und eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft spielen. Diese Region Australiens mag einsam wirken, aber sie hat ihren ganz eigenen, ruhigen Charme. Ein Roadtrip voller Natur und endloser menschenleerer Freiheit.
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  • 50 Shades of Blue

    February 5, 2025 in Australia ⋅ 🌬 25 °C

    Sonne, Strand und Meer – Willkommen in Esperance

    Nach ein paar Tagen auf unserem Roadtrip durch Western Australia führte uns die Reise endlich an unser Ziel: Esperance, einer Region voller Natur und traumhafter Strände. Mit über 100 Inseln im umliegenden Archipel bietet diese Gegend eine Hammer Kulisse, die sich mit den schönsten Stränden der Welt messen kann.

    Der frühe Vogel fängt die schönsten Strände Australiens

    Der Wecker klingelte früh. Um 6:00 Uhr geht’s los mit dem Auto zum Cape-Le-Grand Nationalpark. Aber das hat sich gelohnt. Die Morgenstunden sind perfekt, um die Küstenlandschaft von Esperance in aller Ruhe zu genießen und es war noch ordentlich frisch am Morgen. Leider haben wir nicht wie erhofft Kangaroos am Strand sehen können. Aber die Windverhältnisse sind gut, dass ein paar Drohnenaufnahmen möglich waren.

    Und dann begann die Suche nach dem perfekten Strand. Strand für Strand wurden wir aufs Neue überrascht. Ehrlich gesagt hatten wir zuvor Zweifel, ob irgendetwas mit den Stränden der Bahamas mithalten könnte. Doch wir wurden eines Besseren belehrt.

    Hier gibt es den weißesten Sand Australiens und nur eine geringe Zahl an Touristen. Die Strände sind nicht nur wunderschön, sondern auch sauber und gepflegt, eingebettet in die wilde Natur des Cap-Le-Grand Nationalparks – ein Muss für jeden Roadtrip-Fan!

    Unser persönliches Strand-Ranking:
    • Wharton Beach – 11/10
    • Hellfire Bay – 10/10
    • Lucky Bay – 9/10

    Wenn die Bahamas eine 12 von 10 sind, dann ist Esperance verdammt nah dran. Fazit: Eine Region, die uns nicht nur überrascht, sondern schlichtweg umgehauen hat. Die Strapazen von Perth aus hier runter zu kommen war das auf jeden Fall Wert!

    Falls ihr nach einem Ort sucht, der euch den Atem raubt, dann setzt Esperance auf eure Bucket List!
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  • Farewell Australia

    Feb 6–8, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    Farewell Australien – Unsere letzten beiden Tage, vom Outback zurück nach Perth

    Nach nur einer knappen Wochen voller Erkundungstouren, tollen Landschaften und vielen Stränden neigte sich unser Aufenthalt in Australien dem Ende zu. Die letzten beiden Tage waren geprägt von vielen Stunden hinter dem Steuer. Es ging einmal quer durchs Outback des Bundesstaates Western Australia. Am Ende standen 2.500 Kilometer mehr auf dem Tacho.

    Auf dem Rückweg haben wir noch einen Stop am Wave Rock, ein 15 Meter hoher und 110 Meter langer Felsen eingelegt, der mit seiner geschwungenen Form an eine gigantische Welle erinnert. Nach einem kurzen Stopp bei über 40 Grad auf dem Thermometer ging es weiter. Da wir die 110 km/h eher als Richtwert anstatt einer Geschwindigkeitsbegrenzung angesehen hatten, sind wir ziemlich schnell durchgekommen und hatten noch die Zeit in Fremantle halt zu machen.
    Ich glaube ja wir hatten einfach Glück, denn die Geschwindigkeitsbegrenzung in Australien wird sehr ernst genommen und die kleinste Verstöße können sehr schnell sehr teuer werden.

    Fremantle, eine charmante Hafenstadt südlich von Perth, hat uns mit einem Mix aus historischen Gebäuden, lebendiger Kunstszene und entspanntem Küstenflair ganz gut gefallen. Die Stadt ist bekannt für das Fremantle Prison, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

    Zu aller Letzt, ein deutscher Abschiedsgruß:

    Zurück in Perth ließen wir unseren letzten Abend in Australien mit einem ganz besonderen Essen ausklingen. Nach 5 Jahren mit australischen Barbecues und asiatischen Fusion-Küchen war es ein heiß ersehnter Wunsch, dass ich ein Stück Heimat auf den australischen Teller bringe. Und so gab es dann bayerische Knödel in Down Under.

    Doch die Nacht war kurz: Gequatscht bis 2:30 Uhr morgens und der Wecker ging schon wieder um 7:00 Uhr. Denn der nächste Abschnitt unserer Reise steht an. Es geht zurück nach Malaysia.

    Australien, du warst großartig !
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  • Kuala Lumpur 🇲🇾

    Feb 7–9, 2025 in Malaysia ⋅ ☁️ 33 °C

    Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia, ist wirklich eine multikulturelle Metropole in Südostasien – malaiische, chinesische und indische Einflüsse sind überall zu sehen: in den Gerüchen, den Festen, der Architektur und natürlich bei den Menschen. Eine Stadt voller Kontraste und kulinarischer Überraschungen.

    Denn, wenn du denkst, vegane Fleischalternativen können nicht mit dem Original mithalten, dann hast du definitiv noch nicht das Fake-Hühnchen aus Affenkopfpilzen probiert. Ohne Übertreibung Platz 2 meiner persönlichen Hitliste veganer Gerichte – direkt nach dem legendären Jackfruit-Gulasch in Sri Lanka. Das Pilz-Hühnchen war so unfassbar gut, dass wir direkt für den nächsten Abend einen Tisch im Restaurant reserviert haben.

    Ein Stadt-Abenteuer durch die Kulturen Malaysias. Nach Besuchen in China Town, Little India und natürlich den berühmten Petronas Zwillingstürmen (zwischen 1998 und 2004 mit 452 Metern die höchsten Gebäude der Welt) haben wir die Innenstadt gründlich erkundet. Auch der Infinity Pool im 35. Stock des Wohnhauses, in dem wir unser Appartement, welches im 42 Stock war, hatte dazu beigetragen, die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

    Nach 20.000 Schritten am 2. Tag darf die Entspannung nicht fehlen. Nach einem langen Tag und 17 Kilometern Fußmarsch durch die Stadt stand eine Fußmassage auf dem Programm. Zugegeben: Das Lokal war… sagen wir mal „speziell“. Ein fragwürdiger Ort mit einem gewöhnungsbedürftigen Eigengeruch, der selbst Durian-Duft Konkurrenz machte (und das will was heißen, denn Durian dominiert die ganze Stadt mit seinem stechenden Aroma. Sie heißt nicht ohne Grund auch Kotzfrucht). Aber bei 6,50 € für 30 Minuten Fußkneten möchte ich mich nicht beschweren – das Knetprogramm war tipptopp!

    Und so können wir gestärkt morgen an den Flughafen fahren und damit geht der nächste Flug ab nach Borneo 🏝️
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  • Lost in Borneo

    Feb 9–12, 2025 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Drei Tage in Kota Kinabalu - Unser Zwischenstopp auf Borneo war ursprünglich als praktische Verbindung zu unserem nächsten Reiseziel gedacht. Der Flughafen in Kota Kinabalu bot günstige Flugverbindungen, und drei Tage erschienen uns vollkommen ausreichend, um die Stadt anzusehen. Doch die Realität sah etwas anders aus.

    Schon nach kurzer Zeit war klar: Kota Kinabalu bietet leider nur sehr wenige Aktivitäten, vor allem wenn man nur ein paar Tage Zeit hat. Schnell standen wir vor der Frage: Was machen wir mit dem Rest unserer Zeit? Die Antwort war simpel – Massagen wurden unser Zeitvertreib Nummer eins. Keine schlechte Entscheidung, wenn man bedenkt, dass Entspannung auch mal eine schöne Abwechslung zum üblichen Reiseprogramm ist.

    Ein echtes Highlight fand ich die Lage unserer Unterkunft. Unser Airbnb lag im zwölften Stock und bot einen Mega Blick direkt auf das Rollfeld des Flughafens. Das Beste daran? Der Infinity-Pool, von dem aus wir die Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten konnten.

    Am dritten Tag dann haben wir uns noch für eine Bootstour zu zwei vorgelagerten Inseln entschieden. Obwohl nicht gerade Hochsaison war, waren die Strände voller Touristen, vor allem aus China. Dennoch genossen wir das Wasser und die Sonne – vielleicht ein bisschen zu sehr, denn am Ende hatten wir uns einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen. ☀️

    Mein kulinarisches Highlight in Kota Kinabalu war ein ungarisches Restaurant, denn das Letscho war das beste, das ich seit langer Zeit gegessen habe – eine kleine Überraschung mitten in Borneo!

    Nun heißt es Abschied nehmen. Morgen früh um 4:00 Uhr geht es zum Flughafen, und unser nächstes Ziel wartet: Taiwan. Gerade wegen der unerwartet ruhigen Tage auf Borneo konnten wir runter fahren und sind voller Energie für die nächste Etappe.

    Manchmal sind es eben die unerwarteten Zwischenstopps und die Dinge die man nicht erwartet genau die, die das Reisen so besonders machen – vor allem, wenn ein Infinity-Pool und gutes Essen dazugehören.
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  • Welcome Taiwan

    February 12, 2025 in Taiwan ⋅ ☁️ 20 °C

    Erster Tag in Taipeh – Ein langer, bunter Start in Taiwan

    Nachdem der Tag für uns bereits um 4:00 Uhr morgens mit der Fahrt zum Flughafen begann, war klar: Das wird ein langer Tag. Der Flug selbst war angenehm, und als wir in Taipeh ankamen, ging es direkt zum Hotel. Doch statt uns nur kurz frisch zu machen, wurde aus dem geplanten Power Nap eine etwas ausgedehntere Pause – das sind wir ja schon gewohnt 💤.

    Trotzdem haben wir uns dann 5 Stunden später noch mal aufgerafft und sind ein wenig rumgelaufen. Das Wetter spielte leider nicht so ganz mit. Schon auf den ersten Metern in Taipeh prasselten unzählige Eindrücke auf uns ein: die intensiven Gerüche, die grellen Neonlichter, die Straßen voller Menschen. An jeder Ecke riecht es anders – mal nach gebratenem Fleisch, mal nach süßen Teigwaren oder nach etwas, wo man nicht genau weiß oder definieren kann, was da eigentlich zu bekommen ist.

    Unzählige Essensständen und kleinen Shops. Hier wird alles Mögliche verkauft, von Street Food über Souvenirs und alles auf engstem Raum. Taipeh lebt, leuchtet und vibriert – selbst bei schlechtem Wetter. Nach ein paar Stunden durch die Straßen war klar: Diese Stadt hat unglaublich viel zu bieten!
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  • Essen in Taiwan

    February 13, 2025 in Taiwan ⋅ ☀️ 15 °C

    Essenskultur in Taiwan: Ein kurzer Überblick

    Die Restaurantkultur in Taiwan unterscheidet sich stark von der Westlichen. Ein wichtiger Punkt ist, dass in den meisten Restaurants jeder Gast sein eigenes Gericht bestellt, anstatt zu teilen. In vielen Fällen gibt es zudem einen Mindestbestellwert und jeder Gast muss zwingend etwas bestellen, sonst wird man gebeten zu gehen. Bestellt und bezahlt wird nicht am Platz sondern oft direkt am Empfang oder elektronisch, bevor das Essen serviert wird.

    Das Besteck holt man sich selbst an einer zentralen Station, ebenso wie das Wasser, das meist kostenlos bereitsteht. Die Bedienung kümmert sich lediglich ums Servieren und Abräumen der Teller, während der Gast selbst für den Rest zuständig ist.

    Trinkgeld ist in Taiwan nicht üblich. Stattdessen wird in vielen Restaurants eine Servicegebühr von etwa 10 % auf die Rechnung aufgeschlagen. Diese pragmatischen Regeln machen den Restaurantbesuch in Taiwan effizient, aber auch etwas anders als gewohnt.

    Taiwan ist nach Indien und Israel eines der Länder mit der höchsten Anzahl an Vegetariern (10% bis 15%). Dennoch hatten wir es nicht immer leicht gute vegetarische Gerichte zu finden. Erst mit den rein veganen/ vegetarischen Lokalen hatten wir gute Erfahrungen gemacht.
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  • Katzen - Kaffee

    February 13, 2025 in Taiwan ⋅ ☀️ 15 °C

    Haustiere, vor allem Katzen, nehmen in Taiwan eine besondere Stellung ein. Viele Taiwaner betrachten sie nicht nur als Tiere, sondern als Familienmitglieder oder sogar als Kinderersatz. Und so werden Hunde und Katzen zum Teil schick angezogen und im Kinderwagen durch die Stadt gefahren. Hier gehen eher die Besitzer gassi als die Tiere. Das interessanteste Haustier war aber eine Meerkatze.

    In einer Gesellschaft mit sinkender Geburtenrate und hohen Lebenshaltungskosten sind Haustiere oft der emotionale Ausgleich für Paare, die sich gegen Kinder entscheiden. Katzen, die als pflegeleicht gelten, bieten da die perfekte Lösung.

    Und auch die wachsende Zahl an Katzen-Cafés zeigt, wie wichtig diese Tiere für das Wohlbefinden der Menschen sind. Und das haben wir dann mal ausprobiert 😻.
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  • 5 Tage Taiwan

    February 15, 2025 in Taiwan ⋅ ☀️ 25 °C

    Was bleibt einem nach 5 Tagen Sightseeingtour durch und um Teipeh zu sagen… Die Füße brennen nach knappen 90.000 Schritten und über 55 Kilometern Strecke die wir hinter uns gebracht haben in einer der sichersten Städte der Welt.

    Eine tolle und sehr saubere Stadt, die viel zu bieten hat. Viele kulturelle Einflüsse aus den verschiedenen Epochen. Auch wenn die Kolonialzeit der Portugiesen, der Spanier und der Niederländer nicht merklich erkennbar ist, sind die Einflüsse der japanischen Kolonialzeit bis zum Ende des zweiten Weltkrieges durchaus noch sichtbar. Am deutlichsten ist jedoch der chinesische Einfluss über 200 Jahre vor den Japanern und nach dem 2. Weltkrieg unter der Verwaltung der Republik China.

    Im letzten Punkt wird Taiwan in internationalen politischen und diplomatischen Diskussionen oft als de facto unabhängiger Staat behandelt, auch wenn die Volksrepublik China erhebliche Bemühungen unternimmt, Taiwan als Teil Chinas zu integrieren.

    Für die nächsten Tage geht es an das Festland Chinas und 2 Flugstunden in den Norden nach Shanghai.
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  • Hello Shanghai 🎉 🇨🇳

    February 17, 2025 in China ⋅ ☁️ 7 °C

    Welcome to Shanghai

    Shanghai ist echt eine Megacity und die Skyline, mit über 200 Wolkenkratzer, ist Wahnsinn. Darunter auch der Shanghai Tower, das zweitgrößte Gebäude der Welt.

    Was an Shanghai besonders überrascht, ist die Sauberkeit und der leise Straßenverkehr. Es ist mit Abstand die sauberste Metropole die wir besucht haben. Die Stadt setzt stark auf Elektromobilität, was den Verkehr deutlich ruhiger macht (zum Teil schon fast unheimlich ruhig, verglichen mit anderen Riesenstädten). Auch die Luftqualität ist bemerkenswert gut.

    Mit rund 25 Millionen Einwohnern ist Shanghai eine der größten Städte der Welt. Transport, Bezahlungen und vieles mehr, klappt in China durch eine All-in-one App wie Alipay sehr einfach. Bargeld braucht man gar nicht, da fast alles über QR-Codes läuft, die man überall scannen kann. Über die App wird dann alles über die verbundene Kreditkarte abgebucht.

    Die Metro ist besonders günstig und gut ausgebaut. Eine einstündige Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum kostet weniger als 1 Euro, und in nur 20 Jahren wurde das Shanghai Metro-Netz zu eines der größten U-Bahn-Netzwerke der Welt ausgebaut.

    Fazit: Shanghai zeigt, wie eine moderne Stadt in Punkto Sauberkeit, Technologie und Infrastruktur effizient funktionieren kann. Definitiv ein Made in China welches wir für Deutschland adaptieren könnten.
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  • Danke Shanghai 🇨🇳

    Feb 19–22, 2025 in China ⋅ ☁️ 7 °C

    Shanghai bringt die westliche Moderne und traditionelle chinesische Kultur zusammen. Auf jeden Fall eine Reiseempfehlung für alle die in der Ecke unterwegs sind.

    Das einzige was man braucht ist Alipay, einen VPN-Zugang und definitiv eine App zum Übersetzten. Wenn es etwas gibt, was wir hätten ändern wollen, dann die Möglichkeit einfacher mit den Menschen zu kommunizieren. Das war wohl die größte Herausforderung für uns diese Tage.

    Das erste Mal in China und bestimmt nicht das letzte mal 🇨🇳.
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  • Tokio 🇯🇵

    Feb 20–24, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 9 °C

    Tokio, die Stadt der Reklametafeln

    Tokio, eine Stadt, die niemals schläft – und das zeigt sich besonders in ihren leuchtenden Reklametafeln. Sobald die Sonne untergeht, wird die Metropole zum grellen Lichtermeer. Überall blinken bunte Werbetafeln, riesige Bildschirme, und in Stadtteilen wie Shibuya oder Shinjuku ist es wie in einer futuristischen Filmkulisse.

    Ein echtes Highlight ist der berühmte Shibuya Crossing, eine der weltweit bekanntesten Fußgängerkreuzungen. Umgeben von Werbeanzeigen und LED-Bildschirmen ist es wie ein riesiger bunter Ameisenhaufen, wenn hunderte, nicht sogar tausend Menschen gleichzeitig die Straße in alle Richtungen überqueren.

    Aber Tokio hat noch mehr zu bieten als nur Neonlichter. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Tokio Tower. Mit seiner auffälligen roten Beleuchtung erinnert er an den Eiffelturm – nur in einer noch auffälligeren Version.

    Auch tagsüber hat Tokio viel zu bieten. Trotz öffentlicher Verkehrsmittel haben wir 40 Kilometer Fußweg zurückgelegt – und immer noch haben wir das Gefühl, nur einen Bruchteil der Stadt gesehen zu haben.
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  • Auf der Jagd nach Kirschblüten 🌸

    February 23, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 9 °C

    Eigentlich waren wir ein wenig zu früh dran – die Kirschblütenzeit hat offiziell noch nicht begonnen. Doch hier und da fanden wir einzelne Bäume, die bereits einen Vorgeschmack auf das gaben, was in wenigen Wochen die Touristen nach Japan locken wird.

    Und auf der Suche nach ein paar Kirschblüten kamen wir gleichzeitig an ein paar schönen Tempeln, Schreinen und Palästen vorbei.
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  • Der längste Tag unseres Lebens

    February 24, 2025 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Der 24. Februar war ein Tag, der sich anfühlte, als hätte er beschlossen, zweimal stattzufinden – und das tat er auch!

    Unser Tage begann früh am Morgen mit einem hastigen Checkout aus unserem Hotel in Japan. Nach einem letzten Fußmarsch durch die japanischen Straßen machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Unser Flug startete um 22:00 Uhr am 24. Februar, und dank der Überquerung der Datumsgrenze landeten wir am selben Tag um 8:00 Uhr morgens auf der Insel Oahu.

    Es war, als hätte uns die Zeit einen zweiten 24. Februar geschenkt – diesmal mit tropischer Sonne und Meeresbrise, anstatt Kälte und Zwiebellook. Ab heute, also dem zweiten heute, ging es zu dritt weiter. Wir haben Besuch aus Deutschland bekommen und machen uns die nächsten Tage daran, Hawaii zu erkunden.

    Unser erster Stopp führte uns in den Osten der Insel, wo wir die ersten Strände besuchen und die für Hawaii typischen Bergketten anschauen konnten. Anschließend ging es noch in den Botanischen Garten und durch den Dschungel, um einen mega Sonnenuntergang über Waikiki anzusehen.

    Als die Uhr schließlich 22:00 Uhr schlug, konnten wir kaum glauben, dass dieser scheinbar endlose Tag zu Ende ging. Zwei 24. Februars in Folge – das ist definitiv ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt!
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