• Souss-Massa NP

    November 16, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Schutz durch den Souss-Massa-Nationalpark ist von wesentlicher Bedeutung, da alle in diesen Reservaten vorkommenden Arten heutzutage vom Aussterben bedroht sind.

    Der Nationalpark wurde 1991 auf einer Fläche von 33’800 Hektar gegründet,
    und beherbergt 250 Vogel-, 30 Säugetier- und 35 Amphibien- und Reptilienarten.

    In Bezug auf die Fauna bietet der Park Schutz für mehrere Arten:

    Den Oryx, die grösste Antilope der Halbwüstenregionen der Sahara, verschwand 1973 aus Marokko.
    Die Addax, eine Antilope, die 1956 aus Marokko verschwand.
    Die Dorcas-Gazelle, die kleinste noch in der Souss-Massa-Region und der marokkanischen Sahara vorhandene Gazelle.
    Den nordafrikanischen Strauss, der 1945 aus Marokko verschwand.
    Den Waldrapp Ibis, einer der seltensten Arten der Welt.
    Sowie 250 Vogelarten und 26 Arten von Amphibien und Reptilien.

    Für den gefiederten Gesellen fahren wir nochmals 50 km südlicher in de Park, nach Sidi Tabat, wo wir uns sagen lassen müssen, dass der Waldrapp in nördlicher Richtung, in der Nähe von Douira gesichtet wurde, das deckt sich denn auch mit den aktuellsten Angaben von Cris und Ruedi, die uns eben ein Update via Whatsapp geschickt haben. Also los, direkt über die Küstensandstrasse. Und plötzlich erblicken wir eine Vogelkolonie über unseren Köpfen, charakteristisch, die typischen Ibisschnäbel. Gleich vor uns setzt sich der Schwarm von ca. 200 Tieren ab, um im Schreitmarsch zur Nahrungsaufnahme überzugehen und das direkt vor unseren Augen. Was für ein Glück!

    Wirklich ein einzigartiger, schwarzbrauner Ibis-Geselle mit grün schillerndem Deko-Gefieder und unbefiedertem, rotem Gesicht und Kehle. Lange Federn bilden eine putzige Mähne. Die kurzen Beine ragen im Flug nicht über den Schwanz hinaus. Er brütet in Kolonien auf Felsvorsprüngen in Halbwüstenregionen; sucht Nahrung in offenen, trockenen Lebensräumen. Sie sind vom Aussterben bedroht; die meisten verbliebenen Vögel leben in Marokko, in Syrien und der Türkei. Ursprünglich brütete der Ibis in Mittel- und Südeuropa, und Pläne zur Wiederansiedlung schreiten voran.
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