Agadir
November 17, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 18 °C
Wir machen einen kleinen Abstecher nach Agadir, weil es gesrade so schön an unserem Weg liegt. Von Besuchen der marokkanischen Souks sind wir langsam gesättigt, deshalb besuchen wir Agadir nur am Rande.
Agadir hat eine lange Geschichte, die bis zur Gründung durch portugiesische Seefahrer im Jahr 1505 zurückreicht.
Nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1960 wurde die Stadt fast vollständig neu aufgebaut und bietet heute eine Mischung aus moderner Architektur, einer lebhaften Strandpromenade und einer gut ausgebauten Tourismusbranche. Neben Strandaktivitäten wie Schwimmen und Wassersport ist Agadir auch ein Zentrum für das marokkanische Kunsthandwerk und der Ausgangspunkt für Ausflüge in das Atlasgebirge.
Agadir empfinden wir wirklich als eine schöne und moderne Hafenstadt an der Atlantikküste im SüdenMarokkos. Sauber, aufgeräumt, ordentlich; eine ganz andere Ansicht, als 5 km ausserhalb der Grossstadt (welche uns aber nicht weniger gefällt!).
Moderne Autoverkaufshallen, Warenhäuser, grüne Strassenalleen (nicht nur bei den Stadtein- und Ausfahrten), ein ultra-modernes Universitätsspital…
Agadir ist auch bekannt für seine langen Strände, dem ganzjährig angenehmen Klima und für seine Rolle als beliebten Badeort. Obwohl der heutige Wind doch schon sehr heftig ist und die Liegestühle leer bleiben.
Unübersehbar ragt ein festungsartig gesichertes Areal auf der Spitze der höchsten Erhebung von Agadir über die Stadt und dokumentiert gleichzeitig die historisch geprägte Vergangenheit des Ortes, obgleich andere Symbole aus diesen Zeiten nicht mehr existieren. Es handelt sich um die Kasbah von Agadir (Agadir Oufella), einem Bauwerk, das mehr als vier Jahrhunderte schon an dieser Stelle vorhanden ist. Die Kasbah wurde zum Schutz vor den Angriffen der portugiesischen See- und Landstreitkräfte von der marokkanischen Dynastie der Saadier errichtet und bestand exakt bis zu jenem Tag im Jahr 1960, als plötzlich die Erde bebte.
Nach umfangreichen Restaurationsarbeiten lohnt sich ein Ausflug dorthin unbedingt. Wir fahren mit der Gondelbahn hoch, um etwas Zeit zu sparen. Hier oben, schwebend über der RN1, weht der Wind noch heftiger. Das fühlt sich etwas unangenehmer an, als bei uns zu Hause über den Tannwipfeln. Ob die Firma Doppelmeyer bei diesen starken Atlantikwinden die windstabile Technologie eingebaut hat? (Ich sehe leider nur ein Tragseil).Read more






















