Um 19.15 Uhr landen wir rund 30 min zu früh in Windhoek - unpünktlich, wie es sich für Afrika gehört🤭. Thomas (den Namen konnten wir uns sofort merken😊), von GetTransfer, steht schon in der Ankunftshalle bereit. Schön, wenn man so empfangen wird (natürlich gebucht und bezahlt). Noch schnell ein paar Namibische $ kaufen und eine SIM von MTC. Thomas wartet währenddessen geduldig mit unserem Gepäck und bringt uns sicher zu unserem Airbnb, nachdem wir uns noch mit den nötigsten Überlebensmittel in einer Tanke eingedeckt haben.
Noch zu später Stunde, kontaktiere ich Paulus von der „Jakob Marengo School“. Wir wagen eine Tour durch das Township Havana und Katutura. Paulus selbst, verbrachte 7 Jahre dort und hat den Ausbruch dank Bildung geschafft. Heute arbeitet er als Lehrer in Katutura. Die Schule ist dafür bekannt, dass sie ehemals benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen eine zweite Chance auf Bildung bietet. Sie wurde gegründet, um das damalige rassistische Bantu-Bildungssystem der Apartheid-Ära zu durchbrechen. Bis heute legt sie grssen Wert auf kritisches Denken, Demokratiebewusstsein und Chancengleichheit für sozial Benachteiligte. Da wir bei der Flughesellschaft noch ein weiteres Freigebäck von 23 kg hatten, nutzten wir die Chance und haben gepackt, was Platz hatte. Es tut gut zu sehen, wer die Kleider tragen wird.
Die Tour ist bei winterlichen Mittagshitze anstrengend und hat uns auch emotional gefordert. Das ist Reisen: Das Leben der anderen Seite von Winthoek erfahren!
Übrigens: Heute bin ich mal kurz vom Vegetarismus abgeschweift (nein, nicht des Fleischmarktes wegen, because of the worms🤭). Proteine hatten wir genug!
(The Den Marensky Towers Windhoek 2 Nächte ***)Læs mere
Rejsende
😱 - Respekt!