Wiedertreffen mit Horu
10. juni, Namibia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute ist es soweit, und wir bekommen nun Gewissheit, ob unser Horu auch wirklich auf den richtigen Kontinenten verschifft wurde. Regine holt uns in Windhoek ab und bringt uns zu ihrer schön gelegenen Farm „Silversand“ (die Erde reflektiert das Sonnenlicht wirklich silbern).
Wir werden herzlich von „Schlumpfienchen“ begrüsst, dem knuddeligen Wildschweinfrauchen, das sich wie ein Hund zu uns gesellt und uns kaum mehr aus den Augen lässt - besser gesagt, aus ihrem Geruchsinn. Unsere Hosen sind schon voller Wühlnasenstempel.
Marco und Regine Seefeldt führen die Farm Silversand, östlich von Windhoek, in der Nähe von Omitara am Weissen Nossob, schon als 4. Generation. „Ich kam im Jahre 2000 mit 135 Namibia-Dollar und meinem Hilux-Bakkie auf die Farm und war stolzer Besitzer von vier Rindern“, erzählt Marco. Er half seinem Vater, der kurz zuvor einen schweren Unfall gehabt hatte und konnte gleichzeitig als Jagdführer arbeiten, da er sein staatliches Jagdführer-Examen zuvor geschafft hatte. Im Jahr 2009 übernahm Marco mit seiner Gattin Regine die 5000 Hektar grosso Farm. Sie züchten Angus-, Brahman- und Charolais-Rinder und betreiben eine kommerzielle Rinder- und Kleinviehherde. Wir teilen den Tisch mit einer Gruppe „jagender Männer“, die hier Jagdurlaub macht. Anfangs nicht so mein Ding als Vegetarierin, aber je länger je mehr (innerhalb einem Tag🤭), ändert sich meine Philosophie zur Jagd. Ein Fleisch direkt aus der Natur, ohne Medikamente, ohne quälende Tierhaltung, ohne Transport, ohne Stress. Heute erlegen sie einen Springbock. Für die Gäste die guten Stücke, fürs Personal 2. Wahl, dann die Hunde, dann die Aasgeier, alles wird verwertet. Samuel findet das Fleisch hervorragend, ich bleibe beim Mit-Ohne, wäre aber bereit, für eine Pirsch, um meinen Horizont zu erweitern.
Wir schieben uns die Pirsch auf später auf, denn wir haben nach der Verschiffing noch Anfangsschwierigkeiten mit unserem System der Wasserpumpe (Pumpe läuft - Wasser nicht), Wir lösen das Proplem auf afrikanisch. Dem Vorfilter fehlt (offen-)sichtlich eine Dichtung, welche nicht mehr auffindbar ist. Ich bastle eine aus einem Gummiband aus unserer hausinternen „Papeterie“.
Endlich gehts los, zurück nach Windhoek zum Einkauf einiger Lebensmittel. Das Einfädeln in den Linksverkehr bedarf noch einer erhöhten Konzentration. Ein kognitiver Konflikt, Basalganglien und Frontallapprn müssen den Autopiloten unterdrücken, vor allem bei Kreiseleinfahrten, Kreuzungen, Überholen mit eingeschränkter Sicht als left-handed-driver, Blickrichtung…
Puahhh, Windhoek überlebt! Nach unseren Einkäufen und dem Lösen der Road-Tax, fahren wir zu Urban-Loge mit gemütlichem Abendessen, begleitet von Sabine und Beat aus Genf und einem guten Chardonnay aus Südafrika.
Wir schlafen heute - wie es sich in Afrika gehört - im Zelt mit beheizbarer Matratze (wie es sich nicht gehört).
Aber, das Thermometer stürzt gerne mal von 27 Grad auf 4 Grad!
Gute Nacht (die Heizung fühlt sich sber super an)
Silversand Lodge bei Marco und Regine *****
Urban Lodge, Windoek ***Læs mere




















RejsendeWunderbarer Einstieg. Unser Auto hatte 11 Jahre ein paar km entfernt geparkt 😉
RejsendeWow, wünsche euch viele spannende und schöne Erlebnisse. Toll wieder mit euch mitreisen zu können. Gute Reise. Grüessli Ursula