Kwando-Core-Area
June 26 in Namibia ⋅ ☀️ 26 °C
Bwabwata zählt zu den artenreichsten Regionen Namibias und bildet einen starken Kontrast zu den trockenen Wüstenlandschaften Namibias.
Die Hauptstrasse B8 (Trans-Caprivi-Highway) führt direkt und ohne Schranken mitten durch den Park. Abseits dieser Transitachse teilt sich der Park in drei speziell geschützte Kernzonen auf.
Nachdem wir gestern östlich vom Kwando-River fuhren, entscheiden wir uns heute für den westliche Teil.
Schon zu Beginn auf der B8 steigt unser Adrenalin. Für einmal werden wir fotografiert: zu schnell gefahren. Die Officer sind aber sehr nett, spassen und machen noch eine Qualitätsprüfung mit Aufnahme eines joggenden Dorfbewohners in Flipflops. Das Gerät zeigt 10km/h an, währenddessen sie einen wahrhaftigen Flitzer verpassen. Aber sie haben ja bereits fette Beute mit uns gemacht: 400 NAD (20 CHF) für + 15 kmh. Bezahlen dürfen wir später auf dem Polizeiposten.
Von der B8 biegen wir in die Kwando-Core-Area, östlich, entlang des Kwando-Flusses. Hier liegt die berühmte Horseshoe-Lagune, ein hufeisenförmiger Altwasserarm mit weissen Sandstränden, der ein magischer Anziehungspunkt für Elefanten ist.
Schon zu Beginn der 4x4-Strecke begegnen wir im Wald einem stattlichen Typen, der ein bisschen desorientiert umherstreift. Als er sich uns bedrohlich zuwendet und die Ohren stellt, legen wir den Retourgang ein, was ihn schnell zufriedenstellt (auch seine Ohren). Zum Glück, denn die Pisten weisen tiefen Sand auf, was das Manövrieren schwierig macht. Um die Mittagszeit sind wir am berühmten Horseshoe - nichts ist los, alles macht Siesta. Die Leere unterstreicht die schöne Landschaft, diverse Vogelstimmen, der Wind in den Baumkronen, einfach fantastisch. Wäre ich ein Elefant, wäre das meine Karibikinsel!
Bei unserer Rückkehr, um 15.30 Uhr, wollen wir nochmals zum Horseshoe. Da stehen plötzlich zwei jüngere Elefanten am Wasser. Innert fünf Minuten sind es 30 Stück! Für uns gibt es für einen sehr, sehhhr langen Moment kein Weiterkommen. Zu gefährlich, die Herde zu durchqueren. Die Sonne kommt dem Horizont immer näher, und wir müssen vor Untergang die Wildnis verlassen haben! Und plötzlich haben wir für eimal genug von Elefanten. Nach viel Geduld und noch längerem Warten, wagen wir eine Weiterfahrt. Das Problem ist auch die Tiefsandpiste. Was, wenn wir bei Langsamfahrt stecken bleiben, und für die Elefanten eine Gefahr darstellen? (es wäre wohl eher umgekehrt!!). Wir kommen unversehrt weiter, plötzlich kreuzen wieder neue Elefanten von allen Seiten. Kaum denken wir an Entspannung, taucht langsam ein bedrohlicher und immer grösser werdender Schatten über uns auf: Es ist der Schatten eines riesigen Elefanten in der Abendsonne, der uns seitlich passiert, um vor uns die Strasse zu wechseln.
Das war ein wilder Tag, und am Abend bemerken wir, dass die Fotoausbeute gar nich so gross ausfällt, zu sehr sind wir live dabei gewesen!Read more










Traveler
So ein Souvenir braucht jeder mal 😂. Aber sofort mit Quittung und ohne in die eigene Tasche arbeiten - sehr gut! Dir haben auch schon andere Erfahrungen gemacht 🤣
Traveler
So schön 🥰