• Savuti

    July 13 in Botswana ⋅ ☀️ 28 °C

    Diese, tief im Chobe-Nationalpark liegende Region ist legendär für ihre Raubtiere (Löwen, Leoparden, Hyänen). Doch Achtung: Die Pisten hierher bestehen teilweise aus extremen Tiefsandpassagen, die hohe Fahrpraxis fordern. Sam steht wieder eine Prüfung bevor.

    Wir fahren zurück nach Mabudu und übernachten nochmals in der Mabudu Safari Lodge. Hier treffen wir - wider Erwarten - nochmals auf Iris, Nici und Sandro. Der gesellige Abend dauert nicht lange, denn wir wollen am nächsten Morgen um 08.00 Uhr über das Mababe Gate (Chobe NP) nach Savuti starten. Um 08.01 Uhr sind wir (fast) just in time. Natürlich hat uns Iris’ selbst gebackenes Brot mächtig auf die Morgensprünge geholfen. Danke Iris!

    Wir befinden uns mitten in der botswanischen Trockenzeit. Das sind hervorragende Bedingungen für eine „trockene“ Reise: Deshalb wählen wir die „Marsh Road“ (östliche Roue) - auf Nichtempfehlung der Dame am Gate.

    Da das Wasser in der Savuti-Marsch komplett zurückgeht, konzentrieren sich riesige Tierherden an den verbleibenden Wasserlöchern. Der Juli gilt als absolute Spitzenzeit für Raubtier- und Elefantenbeobachtungen entlang dieser Strecke. Wir werden von Hippos kurz vor der Abzweigung der Marsh Road begrüsst, später von Elefanten, Giraffen, Antilopen und Gnus. Natürlich auch unzähligen Vogelarten; was für ein Paradies für Ornithologen!

    Der ursprüngliche Schlammboden ist komplett ausgetrocknet, und der Untergrund hart wie Beton. Jedoch erschweren hinterbliebene, tiefe „Elefanten-Footprints“ aus der Regenzeit das Befahren der Piste. Es wird arg rumpelig und die Stachelbüsche streicheln Horu von allen Seiten SEHR unsanft.

    Nach 4.5 Stunden höchster Konzentration (infolge Pistenverhältnissen und Tiersichtungen) stehen wir vor dem Savuti Campsite mit immer noch vagen Aussichten auf einen Platz. Weiss „Eledi D.K.“ vom SKL-Gate (so haben wir den Namen jedenfalls verstanden) Bescheid über unsere Reservation, die Cisco für uns organisiert hat??? - Sie weiss und begrüsst uns freundlich. Sie lässt uns nochmals mit Cisco sprechen, er ist erfreut, dass wir das Camp unbeschadet erreicht haben. Am Ankunftstag fallen unsere Tiersichtungen, wider Erwarten, sehr bescheiden und beinahe schon frustrierend aus. Wir stecken aber unsere Köpfe nicht in den Pistensand. und werden tags darauf fündig - aber leider ohne Katzen!

    Mababe Safari Lodge ***** 1 d
    Savuti Campsite SLK ** 2d
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