• Walvis Bay

    28 luglio, Namibia ⋅ ☀️ 16 °C

    Walvis Bay (oder Walfischbucht) ist mit rund 103.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Namibias und der wichtigste Tiefseehafen des Landes. Die Stadt liegt eingebettet zwischen dem Atlantik und den Dünen der Namib-Wüste. Durch ihre geschützte Lage hinter der Landzunge Pelican Point bietet sie den einzigen grossen Naturhafen an der namibischen Küste.Geschichte.

    Im Gegensatz zum restlichen, deutsch-kolonialen Namibia stand Walvis Bay ab 1878 unter britischer Kontrolle. Nach der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1904 (und später während der Verwaltung des Landes durch Südafrika) blieb die Stadt eine südafrikanische Erst am 1. März 1994, vier Jahre nach Namibias Unabhängigkeit, wurde das Gebiet offiziell an Namibia übergeben

    Das Klima in Walvis Bay ist milde, sehr feucht und geprägt durch den kalten Benguela-Strom. Ein völliger Wiederspruch zu dem, was wir im nur 50 km weit entferten, Landesinneren empfunden haben. Hier herrschen ganzjährigen Temperaturen um 15°C bis 20°C, dichter Nebel am Morgen und extrem wenig Niederschlag.. Wir verabschieden uns von Shorts und T-Shirts.

    Sandwich Harbour ist ein absolut spektakuläres, adrenalingeladenes Erlebnis, das oft mit einer Achterbahnfahrt verglichen wird. Da die gigantischen Sanddünen der Namib-Wüste hier direkt in den Atlantischen Ozean stürzen, erfordert die Strecke extremes fahrerisches Können, präzises Timing mit den Gezeiten und Allradfahrzeuge mit extrem niedrigem Reifendruck. Kämme und Abhänge, Schräglagen, Zentrufugalkräfte. Die erfahrenen Guides fahren auf über 100 Meter hohen Dünen hinauf, stoppen kurz am Scheitelpunkt und kippen das Fahrzeug dann kontrolliert die steile Slipface hinab. Da spürt man das klassische "Bauchkribbeln". Sie kennen die Dünen, den Wind und den Sand perfekt. Bei bestimmten Windbedingungen und Sandbewegungen erzeugen die Dünen dann ein tiefes, brummendes Geräusch, wenn das Auto hinabgleitet und lässt die Dünen singen. Das Nadelöhr der Gezeitenfahrt - unten am Strand - auf der einen Seite die steile Dünenwand, auf der anderen die Brandung des Atlantiks. Bei Flut drückt das Wasser bis an die Dünen heran. Die Guides müssen den Zeitplan exakt auf die Ebbe abstimmen. Manchmal spritzt das Meerwasser bis an die Autoscheiben, was die Fahrt noch aufregender macht. Der Kontrast zwischen dem endlosen, gelb-goldenen Sandmeer und dem tiefblauen, wilden Ozean wäre einer der fotogensten Orte der Welt. Doch leider macht uns heute der Nebel einen Strich durch unsere Fotos.
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