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- Día 37
- viernes, 4 de octubre de 2024, 18:31
- 🌙 34 °C
- Altitud: 659 m
Estados UnidosEmbry Well36°24’47” N 116°25’25” W
Death Valley
4 de octubre de 2024, Estados Unidos ⋅ 🌙 34 °C
In den letzten Tagen wurden hunderte Temperaturrekorde in den USA gebrochen. Wir erleben die wärmsten Oktober Tage in Las Vegas seit den 80er Jahren. Die Temperaturen stiegen am Nachmittag auf über 39 Grad. Jedes Mal ein absoluter Schock, wenn man aus den klimatisierten Hotels mit Anlauf in die Hitzemauer rennt.
Viele Menschen würden sich ins Zimmer oder den Pool flüchten. Wir hingegen holten heute nach dem Check-Out unseren Mietwagen ab, um ins Death Valley zu fahren. Das Todestal, indem nur die wenigen Überlebenskünstler wie Skorpione oder Kojoten unterwegs sind, gilt als der heißeste und gleichzeitig tiefste Ort (Badwater Basin - 86m unter dem Meeresspiegel) Nordamerikas. Ein Glück haben wir einen schicken GMC SUV bekommen, der gut klimatisiert ist und wir nun auch dazu gelernt haben, dass es nicht so clever ist den Motor längere Zeit im stehen mit A/C laufen zu lassen…
Nach ca. 2h Fahrt kamen wir im Park an genossen die Aussicht auf die zwar karge aber keineswegs langweilige Landschaft. Unverwechselbar sind die verschiedenen Farbtöne der Steinhänge, die das Tal von beiden Seiten einrahmen. Diese sorgen auch für die Hitze, denn Niederschläge fallen oft nur auf der Tal-abgewandten Seite der Bergketten. Im Tal selbst gibt es maximal 1-2 Regentage im Jahr.
Am Visitor-Center angekommen sahen wir Schwarz auf Weiß, bzw. Gelb auf Schwarz, wie heiß es war: 111 Grad Fahrenheit, bzw. 44 Grad Celsius. Nach kurzer Mittagspause ging es weiter zu ein paar Aussichtspunkten, bei denen wir immer nur kurz ausstiegen.
Bevor es zu unserem Hotel für die Nacht ging, fuhren wir noch zu einer Geisterstadt, kurz vor den Toren des Nationalparks. Rhyolite erlangte 1904 zu großem Ruhm als Minenstadt mit großem Goldvorkommen. Schnell lebten hier über 10.000 Menschen. Viele Gebäude wurden gebaut, wie etwas eine Schule und ein Gefängnis. 10 Jahre später war der Rausch aber schon vorbei, das Gold leer und der Grund fürs hier Wohnen obsolet. 1919 verließ der letzte Bewohner (der Postboote) die Stadt. Es ist sehr faszinierend durch eine solche Geisterstadt zu laufen und die Überbleibsel zu entdecken. Beim Weg zu einem Haus, dass nur aus Flaschen gebaut wurde, hörte ich direkt neben mir ein Geräusch, dass mich an einen Rasensprenger erinnerte. Das war aber hier mehr als unwahrscheinlich. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass direkt neben mir eine Klapperschlange lag, die sich offenbar bedroht fühlte und vor sich hin rasselte. Mit etwas Abstand aber ein absolutes Highlight für uns und die Kinder.
Danach ging es zum Hotel - einem Casino Inn - irgendwo im nirgendwo. Seit wir hier 2015 mal eine Nacht verbracht haben, scheint die Zeit still gestanden zu haben. Immer noch das selbe urige Ambiente. Und auch das Ribeye Steak schmeckt noch so lecker wie damals. Irgendwie ein beruhigendes und schönes Gefühl, nachdem sich so viel verändert hat.
Nach dem Essen wanderten noch ein paar Dollar in den Automaten während im Hintergrund live von einem Sänger aus Vegas eine eher mittelmäßige, aber unterhaltsame Vorstellung hingelegt wurde. Bilanz: 2,75 Dollar Gewinn 💸
Morgen geht’s zurück nach Las Vegas - 2 weiter Nächte warten auf uns. Dieses Mal im Circus Circus 🎪Leer más




















Viajero
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