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  • Day215

    Meeanee, 29.03.2019

    March 30 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Den heutigen Tag wollten wir nutzen, um die Umgebung um Taupo mehr zu erkunden. Die Stadt selbst finde ich nicht sehr spektakulär, die Natur darum dafür umso mehr.
    Unser erster Stopp waren die Huka Falls, die ich mir vor fast fünf Monaten zwar schon einmal angeschaut habe, aber mit ihrem extrem türkisblauen Wasser und einer sehr starken Strömung trotzdem schön anzusehen waren.
    Danach ging es zum Geothermalpark "Craters of the Moon". Hierbei handelt es sich um Krater, aus denen heiße Dampffontänen ausgeströmen. Schon von Anfang an war ich begeistert von dem Park, in dem es überall dampfte und rauchte, wohin man auch schaute. Als wir die ersten Krater erreichten verstand ich auch, warum das Gelände als Mondlandschaft beschrieben wird - die mehrere Meter breite und tiefe Löcher in rötlichen Tönen, die sich immer wieder am Wegrand auftaten, wirkten in der Tat wie von einem anderen Planeten. Auch kleinere, teilweise sehr farbenfrohe Löcher, die aber ebenso dampften und Wärme verbreiteten, trugen zu diesem Bild dazu.
    Eine andere natürliche Attraktion in Taupo sind der Otumuheke Stream, eine heiße Quelle, die direkt in den sonst eiskalten Waikato River hineinfließt. Schon von Weitem haben wir einige Leute gesehen, die im seichten Wasser lagen. Viola und ich haben das natürlich auch direkt ausprobiert. Das Wasser war tatsächlich ziemlich heiß, gerade noch im Wohlfühlbereich, wärmer hätte es nicht sein dürfen. Entlang eines Wasserfalls gab es drei verschiedene Becken, in denen man heiße Bäder genießen konnte - kostenloses Wellness, was nach dem Campen definitiv schön war!
    Nach einem Picknick am Lake Taupo haben wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Napier gemacht. In der Nähe von Napier habe ich ja schon vor zwei Wochen eine Woche lang gewohnt. Das ältere Ehepaar dort hat uns netterweise angeboten, dass wir auf ihrem großflächigen Gelände campen dürfen.
    Dort angekommen, wurden wir sehr herzlich empfangen. Uns wurde sogar angeboten im Haus zu schlafen, wozu wir natürlich nicht nein gesagt haben. Wir durften zudem unsere Wäsche waschen, duschen und die Küche benutzen, sodass wir uns direkt wie in einem Luxushotel gefühlt haben. Unserem nasses Zelt und der Campingausrüstung können wir so getrost mal eine Pause geben.
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