• Tag 176, 0 Km/22562 Km

    21. februar 2025, Den Centralafrikanske Republik ⋅ ☁️ 27 °C

    Es geht morgens zu Fuß durch den Wald, viele Tiere sind in der Nacht oder am frühen Morgen aktiv und ich hoffe eines davon zu entdecken. Leider habe ich kein Glück und nach zwei Stunden hab ich einen Elefanten tief im Dickicht gesehen, der Rest bleibt leider im Verborgenen. Durch den dichten Wald zu wandern ist trotzdem schön.
    Ich habe noch immer das Zelt und die Ausrüstung, also fahre ich mit Leonce am Nachmittag noch einmal zur Dzanga Bai. Am Ufer des Dzanga-Flusses, den wir auch heute wieder zu Fuß durchqueren sitzen am Nachmittag tausende Schmetterlinge in allen möglichen Farben. Auf der Lichtung sind auch heute wieder genauso viele Elefanten anwesend wie noch vor zwei Tagen, das Licht am Nachmittag lässt die Szenerie jedoch noch einmal anders wirken. Wir schlagen unsere beiden Zelte direkt auf dem Hochstand auf, während die Elefanten unten das übliche Spiel veranstalten. Niemand sonst ist anwesend, außer den Elefanten, den Büffeln und einer Milliarde Schwarzfliegen. Nichts hilft außer sich komplett zu bedecken. Sich bei 30 Grad Handschuhe zu wünschen hatte ich auch noch nie. Immerhin verschwinden die Quälgeister am Abend, überlassen das Feld den Moskitos.
    Über den Köpfen der rund 100 Elefanten das Zelt aufzubauen und deren Gesänge bis tief in die Nacht zu hören, das ist trotz der vielen Insekten etwas ganz besonderes.
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