• Tag 186, 208 Km/23956 Km

    3. marts 2025, Congo ⋅ ⛅ 30 °C

    Es geht weiter in den Westen der Republik Kongo. Ich brauche dringend Bargeld, muss außerdem die SIM-Karte wieder aufladen, also halte ich in Dolisie, einer mittelgroßen Stadt an. Am Geldautomaten möchte ich Geld ziehen, auch hier kommt das Geld nicht raus, wird aber abgebucht - jetzt schon zum zweiten Mal. In der Bank eine riesen Schlange, hunderte Leute warten vor den Schaltern. Ich muss also im Nachgang versuchen, den Betrag irgendwie zurück zu bekommen, immerhin war es keine große Summe.
    Hinter Dolisie ändert sich die Umgebung, weite grasige Steppe weicht wieder einmal dichtem Regenwald, die Straße führt über unzählige Kurven die Berge hinauf. Die Natur in der Republik Kongo ist vom ersten Tag bis jetzt einfach unvergleichlich und unglaublich schön. In der Nähe des höchsten Punkts der Bergstraße führt ein kleiner Pfad in einen Nationalpark. Am Ende der Offroadpiste gibt es ein kleines Dorf, Dimonika, deren Einwohner fast alle Goldgräber sind. Schon auf der Anreise sehe ich Anwohner Gold in einem der vielen kleinen Flüsse waschen. Am Ende des Dorfes gibt es ein riesiges Anwesen, ein Gebäude aus der Kolonialzeit. Auf dem Anwesen wohnt Jan, ein Auswanderer aus Belgien. Mit Jan habe ich bereits vor einigen Tagen geschrieben, ich darf neben seinem Haus im Auto übernachten. Die Gegend rund um den Nationalpark und die Goldgräber ist meine letzte Station in der Republik Kongo, bevor es in drei Tagen über die Grenze nach Cabinda geht.
    Læs mere