• Tag 199, 0 Km/25696 Km

    16 Mac 2025, Angola ⋅ ⛅ 29 °C

    Nachdem sich der Nebel, der am frühen Morgen den gesamten Wasserfall einhüllt, verzogen hat, geht es zuallererst in den Pool. Es ist schon eine Überwindung bei den kühlen Temperaturen in das kalte Wasser zu steigen, man wird jedoch mit einem traumhaften Blick direkt auf den Wasserfall belohnt. Ich glaube nicht, schon jemals in einem Pool mit einem derartigen Blick gewesen zu sein. Es geht schließlich zu Fuß weiter, es gibt einen Aussichtspunkt, den man nach 10 Minuten durch den Matsch zu Fuß erreichen kann. Die Gischt des Wasserfalls ist derart stark, dass der Boden hier dauerbenetzt wird. Entsprechend sieht der Weg aus, entsprechend am Ende auch die Schuhe. Der Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick seitlich auf den Wasserfall. Ein schmaler Pfad führt schließlich runter bis an die Unterseite der Calandula-Wasserfälle. Der kalte Wassernebel wird hier derart stark umhergeschleudert, dass es keine Möglichkeit gibt, hier trocken wieder wegzukommen. Innerhalb von Minuten ist alles komplett nass.
    Es ist komisch, aber weder an den Aussichtspunkten, noch im Hotelpool ist sonst jemand. Angola wäre sicherlich bereit für internationale Touristen, aber nicht einmal an der vielleicht größten Sehenswürdigkeit des Landes und zeitgleich einem der größten Wasserfällen Afrikas gibt es mehr als eine Handvoll.
    Da der Ort unglaublich schön und gleichzeitig nicht überlaufen ist, entscheiden wir uns dazu eine zweite Nacht im Auto auf dem Parkplatz des Hotels zu übernachten.
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