• Tag 315, 98 Km/46760 Km

    10. juli 2025, Sydafrika ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich drehe am Vormittag eine lange Runde durch den Nationalpark aber außer den 'üblichen Verdächtigen' wie Elefant, Zebra und co. ist nichts besonderes dabei. Es gibt einen Löwen für mich, der im Gras liegt und kaum zu sehen ist. Trotzdem ist der Addo ein toller Nationalpark mit wirklich vielen Tieren und toller Natur. Ich bin am Nachmittag schon auf dem Weg nach draußen, als ca. 150 Meter weiter im Gebüsch ein Elefantenbulle steht. Ich mache den Motor aus und beobachte ihn, zunächst beim Fressen der Blätter. Schließlich fängt er an, mit dem Rüssel rundherum alles zu zerschlagen, morsche Äste brechen von den Bäumen ab. Dann sollen Heiner und ich dran glauben. Er schaut mich auf einmal an, rennt wie von Sinnen auf mich zu. Ich schaffe es zum Glück das Auto im ersten Versuch zu starten und rase ein Stück die Straße davon. Der Elefant rennt noch kurz hinter mir her, wendet sich dann aber wieder den Bäumen zu, die weniger gegen seine Aggressionen tun können als ich im Auto. Gerade nochmal gut gegangen, vielleicht sollte ich zukünftig den Motor nicht mehr ausstellen. Der volle und enge Campingplatz im Nationalpark war nicht mein Fall, also suche ich mir am Nachmittag eine Alternative außerhalb des Parks. Es gibt einen Fluss, der auch hier zu einem breiten Schwemmland wird und ins Meer fließt. Rund um das Schwemmland stehen Sanddünen, die ich schon von Nationalpark aus gesehen habe. Ich verbringe die Nacht direkt am Wasser, kurz bevor der Fluss das Meer erreicht und habe einen schönen Blick auf die Dünen auf der anderen Flussseite. Ich bin mir sicher, morgen noch eine Runde durch die Dünen drehen zu wollen, bevor es auf den letzten Safaritag dieser Reise zurück in den Addo gehen wird.Læs mere