• Parque Nacional Torres del Paine

    20. januar 2024, Chile ⋅ ☀️ 13 °C

    Punta Arenas war der südlichste Punkt meiner Reise und so führt mich mein Weg von hier an in Richtung Norden. Nach einer etwa dreistündigen Busfahrt erreiche ich die Kleinstadt Puerto Natales. Hier helfe ich als Volontär im Hostel San Agustín und unterstütze Editha bei ihren täglichen Aufgaben wie Betten machen, Reinigen und Gäste empfangen.

    Die Stadt ist vorallem durch ihre Nähe zum Nationalpark Torres del Paine bekannt und dient vielen Reisenden als Ausgangspunkt für einen Besuch. Auch für mich ist dieses Gebirge ein lang ersehntes Ziel und so steige ich heute früh morgens in einen Bus, um den etwa 150 Kilometer weiter nördlich liegenden Park zu erreichen. Bereits auf der Fahrt kann ich einige der riesigen Andenkondore sowie zahlreiche Guanacos, die Wildform der Llamas, sehen.
    Es handelt sich um meine erste Wanderung in den Anden und sie wird zum Großteil vom Río Ascencio begleitet. Sie hat ist sehr abwechslungsreich und führt durch steppenartige Felder, dichte Wälder und über steile Schotterwege entlang der Talflanken. Am Ende des Anstiegs erwartet mich ein atemberaubender Blick auf das Wahrzeichen des Nationalparkes, die Torres del Paine. Am wunderschönen türkisen See zu ihren Füßen tummeln sich zahllose Wanderer und auch die Wege sind sehr stark frequentiert, was dem Wandererlebnis an manchen Stellen durchaus schadet.
    Die Strecke ist über 20 Kilometer lang und so nimmt der Ausflug den gesamten Tag in Anspruch. Am späten Abend erreiche ich das Hostel erschöpft, aber glücklich von dem tollen Erlebnis.
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