Machu Picchu
July 8, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C
Anlässlich Vívians Geburtstag am 8. Juli unternehmen wir einen sehr besonderen Ausflug zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Perú und Südamerika. Unser Ziel ist die mitten im Dschungel gelegene Ruine der Inka-Stadt Machu Picchu.
Um dorthin zu gelangen, gibt es eine komfortable, aber teure Variante mit dem Zug, aber wir entscheiden uns für den abenteuerlicheren und längeren Weg. Dafür verlassen wir Sillacancha bereits am Morgen des Vortrages und begeben uns auf die insgesamt neunstündige Reise mit fünf verschiedenen Bussen und einer zweistündigen Wanderung am Ende. Diese führt entlang der Schienen der Zugverbindung und an zwei Stellen müssen wir uns an den Wegesrand drängen, um den lauten Zug passieren zu lassen.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich unsere Unterkunft am Fuß des Berges, auf dem sich auch die Ruinen befinden.
Im Licht der Dämmerung brechen wir am nächten Morgen auf, um die anderthalb Stunden Aufstieg rechtzeitig zu schaffen und als eine der ersten die Anlage zu betreten.
Auf einem Bergrücken oberhalb des Río Urubamba, auf über 2.400 Metern, haben die Inka etwa 1450 diesen wahrlich beeindruckenden Ort erschaffen. Er diente als Palast sowie als Heiligtum und funktionierte als autarke Kleinstadt.
Er besteht aus einfachen und gehobenen Wohnhäusern, Tempeln und rituellen Stätten, Werkstätten, einem zentralen Platz und einem abgetrennten landwirtschaftlichen Bereich auf Terrassen.
Ein großer Teil davon wurde rekonstruiert, sodass man eine gute Vorstellung vom früheren Aussehen gewinnt. In Verbindung mit den wolkenverhangenen, grünen Bergen im Hintergrund ergibt sich ein atemberaubender Anblick, der eine mystische Atmosphäre mit sich bringt.
Die Ruinen waren etwa 400 Jahre lang im peruanischen Dschungel verschwunden, bevor sie Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurden und heute als eines der sieben neuen Weltwunder gelten.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Rückweg, der vermeintlich einfacher ist, denn nach der dreistündigen Wanderung finden wir einen Bus, der uns fast bis nach Sillacancha bringt. Jedoch werden wir zweimal aufgehalten. Erst verursacht ein Geröllsturz eine Straßensperrung und kurz darauf hat der Bus einen platten Reifen. Gegen Mitternacht erreichen wir endlich Sillacancha und fallen erschöpft in unsere Betten.Read more











