• Izamal & Cenote Xkekén

    7 Mac 2025, Mexico ⋅ ☀️ 33 °C

    Auf dem Rückweg zur Karibikküste machen wir Halt in Izamal, einer der ältesten Städte Yucatáns. Schon von Weitem leuchtet uns die Stadt in einem warmen Gelbton entgegen. Fast alle Gebäude hier sind in derselben Farbe gestrichen, was Izamal einen unverwechselbaren Charakter verleiht.
    Im Zentrum thront das mächtige Franziskanerkloster San Antonio de Padua, das, wie schon die Kathedrale in Mérida, im 16. Jahrhundert auf den Ruinen einer Maya-Pyramide errichtet wurde. Sein weitläufiger Innenhof mit den umlaufenden Arkaden zählt zu den größten Klosterhöfen Amerikas. Während wir durch die Bögen schreiten, wirkt der Platz beinahe verlassen, nur ein paar Einheimische sitzen im Schatten der Mauern. Izamal ist kein lauter Touristenmagnet, sondern strahlt eine angenehme Ruhe aus.
    Neben dem kolonialen Erbe sind auch die Spuren der Maya-Kultur hier allgegenwärtig. In der Stadt verteilt liegen mehrere Pyramiden, darunter die große Pyramide Kinich Kakmó. Anders als viele andere Pyramiden auf Yucatán ist sie frei zugänglich, und so steigen wir die groben Steinstufen hinauf. Von oben bietet sich ein weiter Blick über die gelben Häuser der Stadt bis zum Horizont.

    Nach der Mittagshitze setzen wir unsere Fahrt fort und legen einen letzten Stopp an der Cenote Xkekén ein, einer Höhlencenote nahe Valladolid. Über eine schmale Steintreppe steigen wir hinab in die Tiefe, bis wir in einer halbdunklen Grotte stehen. Ein einzelnes Loch in der Decke lässt Lichtstrahlen herein, die das türkisfarbene Wasser zum Leuchten bringen. Die Tropfsteine hängen wie lange Speere von der Decke und das Wasser ist angenehm kühl. Eine perfekte Erfrischung, bevor wir die letzte Etappe unserer Fahrt zurück nach Cancún antreten. Zuvor wollen wir noch unseren Hunger stillen und stoßen zufällig auf ein schickes Restaurant ganz in der Nähe, in dem wir uns kulinarisch verwöhnen lassen.
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