• Cancún

    7–11 Mac 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Cancún ist unsere letzte Station an der Karibikküste und zumindest unsere Unterkunft könnte kaum besser sein. Wir haben eine tolle Wohnung mit Meerblick und genießen den weiten Blick über das türkisfarbene Wasser.
    Die Stadt selbst hinterlässt dagegen keinen bleibenden Eindruck. Riesige Hotelkomplexe dominieren das Bild und weder das Zentrum noch die Zona Hotelera haben viel zu bieten, abgesehen von den Stränden.
    Einer der schönsten ist der Playa Delfines. Feinster weißer Sand, strahlend blaues Wasser und dank des starken Windes beeindruckende Wellen, die das Baden zu einem echten Vergnügen machen. Besonders angenehm ist, dass die sogenannten Palapas, strohgedeckte Sonnenschirme, hier zur freien Verfügung stehen und etwas willkommenen Schatten in der gleißenden Karibiksonne bieten.

    Für eine kleine Abwechslung fahren wir nach Puerto Morelos, eine beschauliche Küstenstadt etwas weiter südlich. Hier wollen wir eine Schnorcheltour zum vorgelagerten Riff unternehmen. Beim ersten Versuch macht uns der Wind jedoch einen Strich durch die Rechnung. Am nächsten Tag haben wir aber mehr Glück. Mit einer super netten Crew und ein paar anderen Reisenden fahren wir mit dem kleinen Boot hinaus.
    Das Mesoamerikanische Riff, zu dem auch das hiesige gehört, erstreckt sich von hier aus bis nach Honduras und ist nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrößte Korallenriff der Welt.
    Nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt, halten wir an der ersten von zwei Schnorchelstellen. Unsere beiden Guides führen uns durch die faszinierende Unterwasserwelt, machen uns auf verschiedene Bewohner aufmerksam und sorgen dafür, dass niemand zu weit abdriftet.
    Die Sicht ist hervorragend und wir haben Glück: Neben bunten Schwärmen kleiner Riffische begegnen wir mehreren großen Barracudas, einer Muräne, mehreren Langusten und sogar einer Grünen Meeresschildkröte, die gemächlich durchs Wasser gleitet und sich am Seegras satt frisst. Besonders beeindruckend sind aber die majestätischen Gefleckten Adlerrochen, die mit ihren weit ausgebreiteten Flossen lautlos über den Meeresboden schweben. Auch die Korallenwelt ist vielfältig, mit riesigen Fächerkorallen, Hirnkorallen und filigranen Formationen, die in der Strömung schwingen.

    Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen, denn die zwei Wochen, in denen mich Doreen und André besucht haben, sind viel zu schnell vergangen. Wir hatten eine intensive, aber trotzdem entspannte Zeit und konnten viele schöne Momente teilen.
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