• Copán Ruinas

    4.–11. maj 2025, Honduras ⋅ ☀️ 34 °C

    Nach etwa sieben Stunden Fahrt erreichen wir Copán Ruinas, eine kleine Stadt im Westen von Honduras, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Guatemala entfernt. Die Grenzüberquerung verläuft unkompliziert und auch der Ort selbst vermittelt sofort ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit. Copán Ruinas gilt als einer der sichersten und touristisch freundlichsten Orte des Landes. Die Menschen hier sind offen und herzlich, das Tempo entspannt.

    Ein Highlight ist der Besuch des Macaw Mountain Bird Park, einer weitläufigen tropischen Anlage, die sich dem Schutz und der Wiederauswilderung heimischer Vogelarten widmet. Besonders die farbenprächtigen Aras, die Nationalvögel von Honduras, sind hier allgegenwärtig. Im Park dürfen einige Vögel, die sich an Menschen gewöhnt haben und nicht mehr ausgewildert werden können, frei auf Ästen sitzen. So kommen wir ihnen aus nächster Nähe ganz nah. Auch im Ort selbst sind die Aras präsent. Auf dem zentralen Platz wurde ein großes Holznest installiert, das regelmäßig von frei fliegenden Papageien besucht wird. Ihre schrillen Rufe hallen über die Dächer der Stadt.

    Wenige Kilometer außerhalb liegt die bedeutende archäologische Stätte von Copán. Die einstige Maya-Metropole erreichte ihre Blütezeit zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert nach Christus und war ein wichtiges Zentrum für Kunst, Wissenschaft und Astronomie. Besonders bekannt ist Copán für seine feinen Steinmetzarbeiten, reich verzierten Tempel und die monumentale Hieroglyphentreppe, ein einzigartiges Zeugnis der Maya-Schrift und ihrer Geschichtsschreibung. Anders als an vielen anderen Ausgrabungsstätten begegnen wir hier nur wenigen anderen Besuchern. In aller Ruhe schlendern wir durch die großzügige Anlage, beobachten Brüllaffen in den Baumwipfeln und lassen die Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes auf uns wirken.
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