Santa Tecla
May 20–24, 2025 in El Salvador ⋅ ⛅ 29 °C
Nach unserer Zeit in Santa Ana entscheiden wir uns, in Santa Tecla für ein paar Tage Station zu machen. Die Stadt liegt am westlichen Rand der Hauptstadtregion und bietet den idealen Mix: Sie ist ruhiger, sicherer und deutlich günstiger als das benachbarte San Salvador, gleichzeitig aber zentral genug, um Tagesausflüge in verschiedene Richtungen zu unternehmen. Die Anreise aus Santa Ana verläuft unkompliziert. Ein direkter Linienbus bringt uns in weniger als zwei Stunden in die Stadt.
Santa Tecla selbst hat kein großes touristisches Profil. Dennoch ist der historische Kern rund um die beiden großen, gepflegten Plätze angenehm lebendig. Palmen, Springbrunnen und bunte Marktstände sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Viel mehr gibt es in der Stadt zwar nicht zu entdecken, doch dafür ist sie ein guter Ausgangspunkt für unsere Erkundungen in der Umgebung.
Ein Tagesausflug führt uns an die Pazifikküste, genauer gesagt nach El Tunco. Der kleine Küstenort ist El Salvadors beliebtester Surfspot und bei Backpackern bekannt für seine entspannte Stimmung. Schwarzer Vulkansand, markante Felsformationen im Wasser und konstante Wellen machen El Tunco zu einem besonderen Ort. Zwar ist der Ort recht touristisch, aber gerade unter der Woche hält sich der Trubel in Grenzen. Wir verbringen ein paar entspannte Stunden am Wasser, beobachten die Surfer und lassen uns vom Pazifikwind durchpusten.
An einem anderen Tag fahren wir in die Hauptstadt San Salvador. Mit über zwei Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt des Landes und politisches sowie wirtschaftliches Zentrum. Die Innenstadt wirkt an manchen Ecken etwas heruntergekommen, doch zwischen den kolonialen Gebäuden und modernen Hochhäusern finden sich interessante Orte. Besonders beeindruckend ist die Iglesia El Rosario mit ihrer ungewöhnlichen Betonarchitektur und dem farbenprächtigen Lichtspiel im Inneren. Auch die zentrale Plaza Gerardo Barrios mit dem Nationalpalast und die Kathedrale sind sehenswert.
Ein ganz anderes Flair hat Suchitoto, ein koloniales Städtchen etwa 2 Stunden nordöstlich von San Salvador. Die Fahrt führt durch grüne Hügellandschaften und endet in einem Ort, der wie aus der Zeit gefallen scheint. Kopfsteingepflasterte Straßen, weiß getünchte Häuser und ein hübscher zentraler Platz mit einer schlichten weißen Kirche prägen das Bild. Vom Aussichtspunkt am Rand des Ortes blicken wir über den Lago Suchitlán, ein großer Stausee, der die ruhige Szenerie perfekt ergänzt. Kunsthandwerk, Galerien und kleine Cafés sorgen dafür, dass man gerne etwas länger bleibt.Read more

















