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Nordinsel Neuseeland

Une aventure de 196 jours par The.resa.95 En savoir plus
  • Tag 125

    17 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach 5 Tagen ohne Dusche zum Aufwärmen in der Früh erstmal die kostenlose Dusche am Campingplatz genossen (lohnt sich, dass ich da schonmal war).

    Ich wollte schon lange zu den Tarawera Falls - die sind aber nur an Sonn- und Feiertagen für die Öffentlichkeit zugänglich und man braucht eine Genehmigung für die Nutzung der Forststraße - hatte sich bisher nicht ergeben. Also zur I-Site (Touristinfo) in Kawerau und weitere 20 km über die Gravelroad (führen meistens zu den schönsten Zielen, aber mein Auto ist einfach nicht dafür gemacht - sehe mich schon irgendwann aufhocken oder feststecken). Die Erwartungen wurden aber sogar noch übertroffen - wie im Paradies 😍

    Nach zwei Stunden staunen, genießen, beobachten, fotografieren, einfach Da-Sein losgeeist, da immer mehr Menschen kamen und gingen und's mir zu unruhig geworden ist.

    Frage/Info am Rande: Wusstet ihr, dass es in Neuseeland Wallabies gibt? Tja, ich nicht, bis ich heute zwei angefahrene im Straßengraben liegen gesehen habe und s'Internet mich aufgeklärt hat (invasiv und nicht heimisch). Dafür das erste lebendige und eigentlich ganz süße Possum, die's sonst eigentlich nur platt auf der Straße zu sehen gibt, entdeckt.

    Abends dann nochmal in den Redwood Forrest - wunderschön beleuchtet.

    Dann kam die Info, dass morgen früh die Arbeit losgeht 😳 super, also noch schnell Wäsche waschen, 1 Std. zurück zum Campground, Abendessen, kochen, Wäsche verräumen .... Aber alles gut geklappt - hatte es ja schon im Gefühl 😅
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  • Tag 126 - neue Arbeit "Pruning"

    18 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 12 °C

    Entspannt in den Tag gestartet, nachdem ich gestern noch alles vorbereitet habe. Um 10 Uhr im Büro den neuen Arbeitsvertrag besprochen und unterzeichnet. Dann ab zu unserer Arbeitsstätte für die nächsten Wochen - dem ersten Kiwi Orchard von Pieters Horticulture. Pruning ist eine langwierige und stete Arbeit - Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (wenn's Wetter mitspielt).

    Jetzt liegt gefühlt die ganze Verantwortung für das Resultat der Ernte nächstes Jahr in unseren Händen / auf unseren Schultern 😱

    Mein neues Team besteht aus 8 Personen (inkl. mir) - vier Mädels aus Team Charlie + Ákos, Tom, Ash und Nikolas. Daniela ist wieder/weiterhin meine Superviserin. Es gibt keine Trailer oder Bulldogs mehr zum Drüberfallen, dafür eine kleine und große Zwick (so manche Fingerkuppe musste in den letzten Jahren wohl schon dran glauben - vielleicht kann ich mal noch als First Responder glänzen 😏), aber den Umgang damit beherrsch ich ja zumindest schon.

    Daniela hat uns alles, was es zu beachten gibt (und das ist einiges), im Orchard an verschiedenen Ästen praktisch vorgeführt und gezeigt, aber ein paar Tage und noch ca. 1000 Nachfragen wird's auf alle Fälle dauern 🙈 Zum daheim Nachlesen gab's einen netten Flyer - in der Theorie gut verständlich und absolut logisch, am Strauch/Baum dann 'ne ganz andere Nummer...

    In zweier Teams haben wir uns dann langsam ran gewagt - Myriam und ich, perfektes Team, aber fast zu ähnlich (Kopfmenschen und Perfektionisten). Soooo viiiiiel zu lernen, zu bedenken, zu zweifeln und abzuwägen... Ab jetzt muss wieder mit bisserl Bauch und viel Verstand 8 Std. täglich selbständig gearbeitet werden.

    Ziel wäre nächste Woche Freitag (nach 10 Arbeitstagen) pro Stunde eine Bay von ca. 20 qm zu schaffen... Wir werden sehen 😅
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  • Tag 127 - aller Anfang ist schwer

    19 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute gab's einen kurzen Moment, an dem ich mir dachte "vielleicht doch Gärtner werden". Aber Nein - hat schon seinen Grund warum ich daheim am Papa alle Formschnitte überlass und das Grobe bevorzug - hab da einfach nicht den Nerv dafür 🙄 Pruning wird auf alle Fälle nicht meine Lieblingsdisziplin, aber es ist okay. Ich war heute schon deutlich schneller und der Blick dafür im Ästechaos ein System zu finden entwickelt sich.

    Ungewohnt ist, dass wir alle recht weit auseinander arbeiten und ratschen daher kaum mehr möglich ist und jeder vollkonzentriert für sich arbeitet. Noch ist die Ruhe für mich angenehm und besser zum Denken, aber das wird sich glaube ich schnell ändern.

    Also abends erstmal angefangen Playlists zu erstellen und Podcasts zu suchen.
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  • Tag 128

    20 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 7 °C

    100 qm geschafft heute, also muss ich mein Tempo jetzt "nur" noch verdoppeln 🥴 Kreuz und G'nack san schlimmer als beim Pflücken - zum Schuhbändel aufmachen musste ich in die Hocke gehen 🤣 Entweder es wird mit der Zeit besser und der Körper gewöhnt sich auch daran oder ich bin nicht dafür geeignet und geb bald auf...

    Großer Pluspunkt - dank der übersehenen Kiwis bei der Ernte gibt's auch weiterhin kostenlose Vitaminbomben zum Mitnehmen.

    Und Alex (Campground Besitzer) hat uns eine ganze Tüte voller Mandarinen aus seinem Garten gebracht.

    Mein Steuerbescheid für 2025 ist gekommen und wenn ich's richtig verstehe krieg ich 600 € raus - das sind doch mal gute Neuigkeiten.
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  • Tag 129 - Wetterbericht NZ 50/50 Chance

    21 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 15 °C

    Überraschenderweise (jeglichem Wetterbericht zum Trotz) hat's den Vormittag über immer wieder geregnet. Der erste Schauer kam natürlich erst nachdem ich gefrühstückt hatte und abfahrtsbereit war. Aber gut, dann nochmal hinlegen und auf eine endgültige Entscheidung warten - mittags dann "heute keine Arbeit", dafür Samstag.

    Also wie so oft ab zum Einkaufen und weil's zufälligerweise Donnerstag (wöchentlicher Payday für alle in NZ) ist, auch unbedingt noch tanken (mindestens 20 ct günstiger als sonst).

    Dann mal wieder Auto rausputzen, endlich die Haken zum Zurückbinden der Vorhänge angebracht und die gesammelten Muscheln der letzten Monate gründlich gewaschen und getrocknet (sind schon ein paar besonders schöne dabei und vor allem auch zwei Sorten, die ich zuvor noch nicht gefunden hatte).

    Natürlich auch noch für die nächsten Arbeitstage Mittagessen vorgekocht und dazu den von anderen Campground Mitbewohnern zurückgelassenen Weißwein aus Neuseeland aufgetrunken (kann man ja nicht mit ansehen so ein Noagerl einsam im Kühlschrank 😉).
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  • Tag 130

    22 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 9 °C

    Zurück an die Arbeit 💪

    Der freie Tag hat meinem Rücken richtig gut getan. Mit einer neuen Taktik (eigenes System entwickelt und nicht der fünf Schritte Plan vom Flyer) am Ende des Tages ganze fünf Bays mit insgesamt 125 qm geschafft - wenn ich mich so weiter entwickel, dann könnte es tatsächlich was werden...

    Auf einem Teil des Orchards wurde heute gegen bakterielle Infektionen an den von der Ernte verursachten Wunden eine verdünnte Kupferlösung aufgetragen. Interessant zu sehen (spezielles Fahrzeug dafür) und man bekommt so langsam wirklich einen guten Einblick und Hintergrundwissen rund um den Anbau von Kiwis. Daniela beantwortet uns auch geduldig immer alle Fragen dazu und freut sich ihre Erfahrungen aus fünf Jahren mit Pieters Horticulture zu teilen.
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  • Tag 131 - feinster Nieselregen

    23 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einem kurzen Schauer in der Nacht gab's den Vormittag über einen seltsamen, ganz sanften Nieselregen. Also nix war's mit stattdessen Samstag arbeiten - wieder frei (die Feuchtigkeit erhöht die Pilzanfälligkeit an den Schnittstellen).

    Stattdessen mit der Reiseplanung für die Südinsel begonnen - im August geht's rüber 🎉 Es werden viiiiiele Wanderungen und Hüttenübernachtungen werden 🥰

    Am Strand von Papamoa tatsächlich noch einen neuen Spot mit Potential ein Lieblingsplatz zu werden gefunden - eine Schaukel aus Schwemmholz mitten am Strand. Nach kurzem Standhaftigkeitstest (schaut nicht sehr vertrauenswürdig aus) für sehr gut befunden.

    Auf'm Parkplatz ist dann noch eine ältere Dame an meinem Auto zusammengebrochen. Trotz mangelhaftem Englisch aber gelöst bekommen und mit ihrem aufdringlichen Mini-Hündchen zu ihrem Auto begleitet (war alles gut).

    Ein paar Mädels hatten dann noch vorgeschlagen ins Kino zu gehen, dieses Mal in Mount Maunganui. "Der Teufel trägt Prada 2" mit insgesamt 10 Leuten aus den verschiedenen Teams und von rund um die Welt (Deutschland, Frankreich, Singapur, Ungarn, Estland, Luxemburg - bisserl sehr Europa lastig).
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  • Tag 132

    24 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 16 °C

    Gegen sieben Uhr kam der erste Lastwagen mit Kisten vom Packhaus auf den Campground - der angrenzende Kiwiorchard sollte heute gepflückt werden. Alex hatte wohl vergessen uns gestern Bescheid zu geben, also schnell alle aufwecken und umparken (ich war sowieso schon fit). Als dann auch noch die Gabelstapler und abgeladene Kisten beinahe alles zugestellt hatten, ergriff ich die Flucht. Zuerst an den Strand bisserl sonnen, lesen und zum Sonnenuntergang mit den Anderen wieder auf die Papamoa Hills. Alex hat dann dem Campingplatz als Entschuldigung noch Pizza spendiert - so greislige Kombis, halt American Style Pizza und nur eine vegetarische (alle mit Ananas und dann Paprika, Zwiebeln, Speck, Mais, Salami, Chili-Cheese-Soße) - aber die Geste zählt und wäre nicht nötig gewesen.En savoir plus

  • Tag 133

    25 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 10 °C

    Zwiebellook mit T-Shirt, Pullover und Jacke + Handschuhe bis zur ersten Pause (um 10.30 Uhr), T-Shirt und Sonnenbrille bis zur zweiten Pause (um 13.30 Uhr), dann wieder Rückbau bis zum Arbeitsende (um 16.30 Uhr) - Routinen schleichen sich ein 😅

    Heute "nur" 101 qm - 4 Bays, aber die fünfte zu dreiviertel fertig, also morgen hoffentlich mind. fünf Bays. Ansonsten recht zufrieden (Daniela auch).
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  • Tag 134

    26 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 17 °C

    In der Früh hat uns Ash (eingeborener Kiwi, seit vielen Jahren immer wieder bei Picking und Pruning dabei - macht mind. 8 Bays an einem Tag) gezeigt, wie er vorgeht und Daniela uns dazu ermutigt weniger nachzudenken um mehr Tempo zu bekommen. Hat so semi gut funktioniert 😅 131,5 qm (5 Bays) und die sechste halb fertig sind's geworden. Wird schon noch dauern das Überdenken ganz abzulegen...En savoir plus

  • Tag 135

    27 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir haben einen zweiten zusätzlichen Superviser (Griffin aus Kanada) zur Unterstützung von Daniela bekommen (sie kontrollieren jede fertiggestellte Bay auf ausreichend "Growing Points", vermessen sie, stehen mit Rat und Tat zur Seite). Die nächsten Tage sollen noch zwei weitere Teamkollegen dazustoßen (dann wären wir 10 Personen mit jeweils angezielten 160-200 qm pro Tag). Momentan beißt's aber wohl an Kiwipflückern aus, neue Bewerber gibt's zu wenige, also mal schauen... Solange steigern wir unser Tempo stetig - heute waren's bei mir 154 qm = 6 Bays 🎉 (mein G'nack und Rücken san aber auch dementsprechend beleidigt 😅). Jetzt heißt's erst einmal Tempo beibehalten für die nächsten zwei Tage.En savoir plus

  • Tag 136

    28 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 8 °C

    Zum Aufwachen heute erstmal Vogelgesang direkt neben dem Auto. Ein Tui hat es sich im Strauch bequem gemacht und gesungen.

    Wie befürchtet ist's gar nicht so leicht das Tempo beizubehalten - heute waren's wieder nur 131,5 qm = 5 Bays.

    Dafür wieder was Neues gelernt: Kiwipflanzen dürfen keinen Frost abbekommen. Die Region um Te Puke ist wohl eine der wärmsten und wetterstabilsten auf der Nordinsel. Zusätzlich sind auf allen moderneren Orchards Sensoren eingebaut, die die Temperaturen messen und einen Alarm auf'm Handy auslösen, falls Frostgefahr besteht. Dann gibt es unterschiedliche verbaute Systeme um dem Frost entgegen zu wirken: Eine Art Ventilatoren, die für eine/n Luftaustausch/-vermischung zwischen Boden und ein paar Meter darüber sorgen oder ein Wassertropfsystem das durch fließendes Wasser ebenfalls gefrieren verhindert 🤔 Wenn's besonders kalt wird greifen manche Anbauer wohl auch auf brennende Öltonnen unter den Spalieren zurück. Gute Aussichten für mich im Camper - viel kälter wird's also nicht mehr.

    Da am Montag mal wieder ein Feiertag ansteht (Kings Birthday), planen wir dafür Samstag zu arbeiten.
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  • Tag 137

    29 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 16 °C

    Im Westen/Osten (🤔?) nichts Neues.

    Die sechs Bays heute wieder geschafft 152 qm und die siebte sogar noch angefangen. Morgen bleibt's hoffentlich noch den ganzen Tag trocken bevor uns die Regenfront erreicht (die ganze nächste Woche schaut momentan übel aus im Wetterbericht). Wir werden sehen...En savoir plus

  • Tag 138

    30 mai, Nouvelle-Zélande ⋅ ⛅ 15 °C

    In der Nacht hat's wohl geregnet (hab davon nichts mitbekommen), also verspäteter Arbeitsbeginn um 10.30 Uhr. Es hat dann tatsächlich noch zwei Mal leicht genieselt, davon haben wir uns aber nicht stören lassen. Die Superviser hatten heute keine Zeit, also haben wir alleine gearbeitet - haben wir aber inzwischen raus. Ich hatte mir vorgenommen vier Bays zu schaffen, es wurden 3,5 = 75,6 qm (zu viele kurze Äste die aneinander gereiht werden mussten und verknotete, kreuz- und querlaufende Äste). 10 cm größer und der Job wäre deutlich einfacher 🥴

    Die Wolken auf'm Heimweg waren ein Traum (verschiedenste Arten gemischt und hinterleuchtet von der untergehenden Sonne auf der einen und dem schon aufgegangenen Vollmond auf der anderen Seite).

    Die nächsten zwei Tage sind jetzt auf alle Fälle frei und dann kommt's drauf an, was das Wetter macht.
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  • Tag 141

    2 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌙 17 °C

    Inzwischen regnet's nicht mehr durchgängig, sondern nur noch phasenweise. Am späten Nachmittag wurde es sogar richtig schön - passend zum Sonnenuntergang am Strand in Papamoa. Bei extrem feuchter, nebliger Luft ein anderes Licht - zarte Rosatöne in den Wolken.

    Am Strand blaue Quallen gefunden und Gott sei Dank als zu glibberig zum Anfassen befunden, daher nur fotografiert und mit einem Stock umgedreht. Stellte sich heraus, dass das "Physalia utriculus (Portugiesische Galeeren)" waren ☠️, deren Gift eine starke toxische Kontaktdermatitis hervorrufen aber auch systemische Reaktionen mit z. B. Übelkeit, Muskelkrämpfen und Parästhesien, sehr selten sogar Todesfälle verursachen kann. Wohl doch nicht alles giftige nur in Australien.
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  • Tag 142 - Arbeitsversuch

    3 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich weiß ja nicht welchen Wetterbericht Pieters Horticulture anschauen, aber meiner machte mir keine Hoffnung auf Arbeit. Trotzdem hieß es schon gestern Abend, dass wir heute arbeiten werden. Nach vielem hin und her wurde dann in einer trockenen Phase entschieden, dass ab 13.30 Uhr zurück geschnitten wird. Tja, bei Ankunft am Orchard war's noch trocken, 10 min später wurd's immer nasser, dann zwei Mal zu arbeiten angefangen, aber jeweils wieder von Regen unterbrochen, nach ca. 45 min dann endgültig abgebrochen (75 qm geschafft), auf'm Rückweg dann kurz Starkregen und seit Rückkehr auf den Campground alles trocken 😅🤷‍♀️

    Sollte wohl noch nicht sein - mal schauen, wie's morgen wird... Freitag wird auf jeden Fall wieder richtig nass 😬
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  • Tag 143

    4 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 15 °C

    Tja, ich hab Recht behalten - der Regen gibt noch nicht auf. Nach einem verspäteten Arbeitsstart um 10 Uhr war um 14 Uhr klatschnass wieder Arbeitsschluss. In der Pause hatte es zu regnen begonnen, eher leicht und stetig, also nur Regenjacke an und weiterging's. Bis es sich mal wieder so intensiviert hat, dass Daniela das Arbeitsende ausrief (3 Bays geschafft).

    Donnerstag ist Tanktag und einkaufen damit verbunden. Eine heiße Dusche und zurück ins feuchte Auto (weiß noch nicht wann und wie ich alles trocken legen soll).
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  • Tag 144

    5 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ 🌧 15 °C

    Zur Abwechslung regnet's heute 😅 von der Früh weg immer wieder mal leicht, ab Nachmittag durchgehend, abends sogar mit Gewitter.

    Das erste Bastelprojekt nahezu abgeschlossen - Rückhalteketten für die Vorhänge.

    Dann nach Tauranga zum Bowling. Spaß hat's gemacht und ich hatte entweder Nullrunden oder Strikes, also leider nicht sehr konstant und talentiert (wie daheim auch schon).
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  • Tag 145

    6 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein wunderschöner Sonnenaufgang eröffnet den Tag und lädt zum Lüften und trocken legen ein. Nach kurzer Bestandsaufnahme mit der Reinigung angefangen - ein paar Holzsachen und leider auch wieder Polster haben über die nassen Tage Schimmel angesetzt (Gott sei Dank nur oberflächlich und leicht zu beseitigen). Kaum damit fertig und am Frühstücken auch schon wieder der nächste Regenschauer.

    Mittags wurd's dann langsam wieder besser und gegen 14 Uhr hab ich mich entschieden auf die Papamoa Hills zu laufen (viel Wind, leichter Regen, kurze Lichtblicke). Auf dem Runterweg wollte ein Einheimischer mir noch Pilze präsentieren, die ich übersehen hatte; leider hat er sie auch nicht mehr gefunden 😅

    Danach mit Miriam zum Festival der Kulturen in Te Puke verabredet - ein paar Essensstände, Tanz und Musik verschiedener Nationen und Kulturen (Afrika, Lateinamerika, Asien, Neuseeland, ...). Für Te Puke richtig gut!

    Passend zur Rückkehr auf den Campground dann ein neuer Regenschauer - so langsam reicht's wieder. Laut Wetterbericht ist's jetzt erstmal überstanden und die nächsten zehn Tage traumhaft schön - wir werden sehen 😅
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  • Tag 146

    7 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem vorgezogenen Wochenende ging's wieder zurück in den Orchard. Der Regen scheint jetzt endgültig überstanden und nur morgens braucht's dank der hohen Luftfeuchtigkeit und dem vielen Tau trotzdem die Regenjacke (die nassen, kalten Hände san bsonders angenehm), aber nach ner Stunde etwa ist alles soweit trocken und warm gearbeitet. Leider lieben die Sandflies genau diese Feuchtigkeit und werden sobald's wärmer wird ganz schön lästig.

    6 Bays = 148 qm sind's wieder geworden - werde scheinbar nicht mehr schneller, aber ist okay.

    Wir sind inzwischen im zweiten Block angekommen, in dem die Pflanzen noch ein Jahr jünger sind. Das heißt: Deutlich mehr Wildtriebe, die entweder zu dick oder lockig sind und daher nicht verwendet werden können und stellenweise große Lücken, weil noch zu wenige brauchbare Äste da sind. Also mehr basteln und kreative Astführung notwendig.
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  • Tag 147

    8 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf dem Weg zur Arbeit kurz Weihnachtsstimmung aufgekommen - die mehrere Meter hohen Hecken um die Orchards wurden gestutzt (Thuja o.ä.) und der "Tannenduft" liegt wahrscheinlich noch Tage in der Luft.

    Das Wetter heute stand wieder ganz unter dem Motto "es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung". Jacke an, aus, Sonnenbrille auf, weg, Regenjacke, T-Shirt, ... Von stürmisch und nieselnd bis strahlendem Sonnenschein alles dabei im gefühlten 15 min Wechseltakt.

    6 Bays = 145 qm
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  • Tag 148

    9 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 15 °C

    Ein eisig kalter Wind weht heute...

    Wir sind übrigens inzwischen fünf Personen mehr (seit Montag), also jetzt 14. Heute sind's doch tatsächlich 7 Bays = 170 qm geworden - jetzt muss ich nur noch herausfinden, was ich anders gemacht habe und das dann beibehalten 😅

    Ich glaube, ich bin inzwischen zu lange an einem Ort - die Arbeit an sich ist nicht schlecht, aber irgendwie verlässt mich Tag für die Tag die Lust und Motivation. Sinnvoll ist es, den Winter noch zu nutzen um Geld zu verdienen und Te Puke ist verhältnismäßig warm und angenehm um im Camper zu schlafen, aber das sind aktuell die einzigen Argumente die dafür sprechen. Mal schauen... Noch kann ich mich nicht entscheiden zu gehen, also bleibt's erstmal dabei.
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  • Tag 149 - back to picking

    10 juin, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 5 °C

    Überraschung am Morgen - wir gehen heute Kiwi Picking. Nach kurzem Schock, dann doch Vorfreude (vielleicht ist bisserl Abwechslung genau das Richtige). Die Saison für grüne Kiwis wurde die letzten Jahre bereits in den ersten Junitagen beendet und nur heuer wegen des vielen Regens noch nicht fertiggestellt. Da es jetzt aber nachts bereits Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hat, bresierts (die Kühe am Orchard tragen auch schon Winterpelz). Also werden alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen.

    Nach der ersten Pause schon Ernüchterung - ich bin zwar noch genauso schnell, aber mein Körper ist's schon nicht mehr gewohnt 🥴 8-17.15 Uhr, ein wirklich langer und harter Tag. Am Ende heilfroh, dass es rum ist und hoffentlich dürfen wir morgen wieder zurück schneiden (mit Sicherheit mit Muskelkater).

    Zudem kränkel (Halsweh) ich a bisserl, also nach der heißen Dusche zum Entspannen der Muskeln erstmal wieder Tee und Suppe.
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