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  • Day173

    Foz de Iguazu

    January 28 in Brazil ⋅ 🌬 30 °C

    Wie bereits erwähnt, schauten wir uns die Wasserfälle auch noch von der Brasilianischen Seite an. Warum? Weil wir können! Und auch ein bisschen weil der obere Trail in Argentinien wegen Unwetterschäden gesperrt war und man daher nicht auf alle Wasserfälle sah.
    Also erneut mit dem Bus zu den Fällen. Doch zuerst haben wir noch einen kleinen Stopp im Parque de Aves eingelegt. Etwa fünf Gehminuten von den Fällen entfernt liegt dieser Vogelpark, der angeblich der grösste Brasiliens sein soll. Er wurde von einem europäischen Paar 1994 gegründet und beheimatet seltene Vögel. Sogar solche, die in der freien Wildbahn bereits ausgerottet wurden. Man kann durch die Käfige durchlaufen und so sehr nahe an die Tiere herankommen. Etwa eineinhalb Stunden kann man für diesen Park gut einplanen.
    Dann zu Fuss zu den Fällen, wo man dann noch einmal mit dem Bus
    In Brasilien wird man dann noch einmal mit dem Bus vom Park abgeholt und zu den Fällen gefahren.
    Dort sind wir nochmals etwa vier Stunden herumgelaufen. Viel zu erzählen gibt es dabei nicht. Es sind halt wieder Wasserfälle und die Bilder sollten für sich sprechen. Wobei es hier weniger Leute hatte als in Argentinien.
    Auf dem Rückweg stiessen wir am Wegrand noch auf eine Kannincheneulen-Kolonie. Die süssen Tierchen buddeln Höhlen in den Boden und leben darin. Also noch mehr coole Fotos für Rebeccas neue Kamera.
    Am nächsten Tag nahmen wir dann auch schon den Nachtbus nach Florianopolis. Eine kleine Insel an der Ostküste.
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  • Day172

    Kurzer Shoppingtrip in Paraguay

    January 27 in Paraguay ⋅ 🌩️ 29 °C

    Nach der Ankunft in Brasilien entschieden wir uns bald, nach Paraguay zu gehen. Jedoch nicht zum Reisen, sondern nur zum shoppen. Denn die Ciudad del Este ist bekannt für ihre Elektronik-Geräte und Rebecca wollte unbedingt eine neue Kamera. Irgendwie ironisch, dass eines der ärmsten Länder hier Technik verkauft, die kein anderes Land verkauft, weil sie einfach zu teuer für die Einwohner ist.
    Wir fuhren also mit dem Taxi 10 Minuten bis zu Grenze und überquerten zu Fuss die Brücke über den Grenzfluss nach Paraguay. Lustigerweise machen das alle so, es gibt weder einen Ausreise- noch Einreisestempel. Solange man also nicht länger als einen Tag in Paraguay verbringt, sollte man keine Probleme bekommen, in der Theorie, also keine Garantie, dass es immer klappt. Jedenfalls spaziert man rund 10 Minuten über die Brücke, welche Brasilien mit Paraguay verbindet. Sobald die Brücke überquert ist, wird man bereits von "fürsorglichen" Strassenführern angequatscht. Ohne gross selber zu suchen, wurden wir also direkt in 5 verschiedene Elektronikgeschäfte geführt. Es stellte sich heraus, Nikon und Canon sind die Nr. 1 Marken in Paraguay. Rebecca wollte aber lieber ein anderes Modell. Als wir endlich unseren Strassenführer abwimmeln konnten (natürlich war der Herr nicht umsonst) konnten wir alleine durch die überfüllten Strassen schlendern. Wahrlich ein Paradies für Shoppaholics. Durch Zufall fanden wir dann auf eigene Faust ein Elektrogeschäft, das nicht nur vertrauenswürdig aussah, sondern auch noch Kameras der Marke Sony führte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte sich Rebecca dann für das Modell Sony 6100 entscheiden. Tausend Franken ärmer machten wir uns danach wieder auf den Rückweg nach Brasilien. Etwas nervös waren wir ja schon, doch der Grenzübertritt erfolgte ohne Schwierigkeiten.
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  • Day167

    Ein weiteres Weltwunder abgehackt

    January 22 in Argentina ⋅ 🌩️ 27 °C

    Auch dieser Abschnitt unserer Reise beginnt, wie jeder andere. Nämlich mit einer langen Busfahrt. Dieses Mal ungefähr 18 Stunden. Endlich in Puerto Iguazu angekommen, merken wir schnell, dass es hier wesentlich tropischer ist. Obwohl es hier nicht mehr ganz so heiss ist, wie in Cordoba, läuft hier der Schweiss deutlich mehr.
    Wir checkten also in unser kleines gemütliches Hostel ein, das wir fast für uns alleine hatten. Vorne weg: wir buchten zwei Nächte und blieben schlussendlich wieder fünf. Wird langsam zu Gewohnheit...
    Am ersten Tag, also am Tag der Ankunft haben wir nicht wirklich viel auf die Reihe gekriegt. Nenne wir es "anklimatisieren".
    Am zweiten Tag nahmen wir dann die Reise zu den Wasserfällen auf uns. Der Eintritt kostet etwa 5500 Pesos, also etwa 17 Franken. Der Bus war 1200.
    Dafür bekam man über 200 Wasserfälle auf einer Breite von über 2700 Meter verteilt, zu sehen. Die grössten bis zu 80 Meter hoch. Ziemlich beeindruckend.
    Genau wie die vielen Menschen hier. Aber was soll man machen. Ist halt ein Naturweltwunder. Mich beeindruckte vor allem die Natur. Endlich bin ich wieder mitten in den tropischen Pflanzen, die ich zuhause mit so viel Mühe zu züchten versuchte und die nie so kamen, wie gewollt.
    Dazu kommen die tausende von verschiedenen Schmetterlingen, die Affen und Coatis und andere süsse Tiere, wie beispielsweise die Agoutis und die vielen Vögel hier.
    Wir liefen etwa 3-4 Stunden im Park herum und schwitzen unsere Kleidung nass.

    Eigentlich wollten wir noch ein zweites Mal in den Park, um die Bootstour zu machen. Doch irgendwie schafften wir es nie aus dem Bett. Nach 3 Tagen wollten wir dann auch garnicht mehr.
    Die Tage verbrachten wir hauptsächlich im Hostel. Wir haben einen Blog gestartet (der noch immer sehr viel Arbeit benötigt). Zudem habe ich einen ganzen Tag damit verschwendet Rebeccas Kamera auseinander zu bauen und wieder zusammen zu setzen. Funktionieren tut sie immer noch nicht.
    Nach 5 Tagen hier sind wir dann mit dem Bus ca. 20 Minuten auf die Brasilianische Seite gefahren.
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  • Day160

    Abschalten in privater Natur

    January 15 in Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Morgen wurden wir von Linus und seiner Freundin Lucia abgeholt, die ich bis anhin noch nie getroffen habe. Von Cordoba aus fuhren wir etwas mehr als eine Stunde in die "Berge". Zuerst auf geteerten Strassen, dann auf Schotterstrassen, bis man es schliesslich nicht mehr Strasse nennen konnte.
    Lucias Eltern haben das Anwesen vor rund einem Jahr gekauft und mit bauen begonnen. Der Weg dahin ist dementsprechend jung und ich kann mir nicht vorstellen, wie genau die Lastwagen, die für den Bau benötigt wurden, ihren Weg dahin fanden. Natürlich ist auch hier, wie überall sonst in Argentinien, alles privat, eingezäunt und abgeschlossen. Wenn man also niemanden kennt, ist es unmöglich, dahin zu gelangen.
    Wenn man aber einmal da ist, ist es dafür umso schöner. Zu dem riesigen, zurzeit noch überwiegend verwilderten und bewaldeten Grundstück, was dem ganzen einen märchenhaften Touch gibt, gehört auch ein privater Flussabschnitt. Dort verbrachten wir dann auch den Grossteil der drei Tage. Denn zu dieser Jahreszeit wird es hier ziemlich warm (an dem Tag, als wir Cordoba verliessen, zeigte das Thermometer 40 Grad an).
    Wenn wir nicht gerade am Baden waren, verbrachten wir die Zeit mit lesen oder Gesellschaftsspielen. Wir haben auch versucht, die Pferde zu reiten, die lustigerweise immer mal wieder zu Besuch kamen. Mich faszinierten zudem die vielen verschiedenen Vögel, die hier leben. Besonders so viele bunte Spechte, wie hier, habe ich noch nie in meinem Leben gesehen.
    Lucias Eltern waren ebenfalls in dem Haus und empfingen uns superherzlich, was mich sehr erfreute. Schliesslich kannten sie uns überhaupt nicht, zumal wir ja nicht einmal Lucia kannten. Die Tatsache, dass sie uns bei sich wohnen liessen und man sich hier gleich willkommen fühlte und man mit einem Asado begrüsst wurde, lässt auf die Gastfreundschaft der Argentinier schliessen. Auch Lucias jüngerer Bruder kam noch für einen Abend, um unsere selbst gemachten Empanadas zu probieren, bevor er uns am nächsten Tag zurück in die Stadt fuhr.
    Alles in allem waren es sehr entspannte Tage. Es tat gut, wieder einmal jemanden aus der Heimat zu sehen. Auch die Gespräche und den einen Spaziergang in den Bergen mit Linus bedeuteten mit viel und liessen mich das Zuhause zum ersten Mal einwenig vermissen.

    Lustigerweise trafen wir zurück in Cordoba gleich noch eine alte Bekannte. Auf Instagram sah ich, dass Linda, ein Mädel aus Deutschland, dass ich vor 4 Jahren in Budapest am Sziget kennengelernt habe, ebenfalls in Cordoba ist. Insgesamt verbrachte sie in den vergangenen zehn Jahren über drei Jahre in dieser Stadt. So konnte Sie uns ein schönes Restaurant zeigen und mir später bei einem Drink noch so einiges über die Argentinische Kultur und das Leben hier erzählen.
    Schliesslich nahmen wir nach drei Nächten im Ferienhaus und noch zwei Nächten wieder im Selinas (wo wir wieder einige nette Leute und einige bereits bekannte Gesichter trafen) den Nachtbus nach Puerto Iguazu. Die 20 Stunden fühlten sich schon ziemlich kurz an. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an die Distanzen hier gewöhnt.
    Nun sind wir also in der viel tropischeren Region Iguazu. Hier werden wir wohl die Wasserfälle anschauen und herausfinden, wo es uns als nächstes hinzieht. Sicherlich ist es aber unser letzter Stopp in Argentinien.
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  • Day158

    Cordoba für kurz

    January 13 in Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem wir uns endlich von Mendoza lösen konnten, ging es per Bus (was sonst) in fast schon lächerlichen 10 Stunden bis nach Cordoba. Leider zwei Tage später als eigentlich geplant. Denn hier wollen wir Linus treffen, dessen Freundin hier wohnt und die er derzeit besucht.
    Doch wir treffen per Zufall wieder auf Max. Er stösst nach einem Tag voller Herumlaufen und Cordoba auschecken, zu unserem Abendessen dazu. Also gehen wir nach dem Essen und noch einem kurzen Abstecher im Hostel mit ihm und noch gefühlt 10 anderen nach Guemes, ein hippes junges Viertel voller Bars. Allgemein ist die Stadt voller Studenten und fühlt sich daher sehr jung an. Das merkt man auch in unserem Hostel, welches irgendwie gleichzeitig ein Partyhotspot für die Lokals hier ist. Finde ich nicht unbedingt cool, aber was soll man machen.
    Es waren ja nur 1,5 Tage hier, bevor wir von Linus und Lucia abgeholt werden und in ihr neu gebautes Ferienhaus fahren.
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  • Day151

    Mendoza, Stadt des Weines

    January 6 in Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Mendoza. Die Hauptstadt des Weines. Bereits die zweite auf dieser Reise. Wogegen sich eigentlich nichts sagen lässt. Doch Mendoza hat noch mehr zu bieten. Es liegt in der Nähe des höchsten Berges des Kontinents, ist umgeben von Seen und Parks. Man kann hier Pferde reiten, Skydiven oder Riverraften. Der Typ vom Hostel erzählt uns beim Einchecken freudig eine halbe Stunde lang, was man hier alles tun kann. Nur um dann noch freudiger hinzuzufügen: Im Hostel gibt es gratis unlimitiert Wein.
    Und da wären wir auch schon wieder beim Stichwort. Das Hostel Campo Base und sein Partner Hostel Campo International organisieren jeden Abend entweder ein klassisches Assado (also ein BBQ), ein Empanada-Abend oder Burrito-Nacht. Dazu gibts immer unlimitiert Wein. Man muss das Hostel also garnicht verlassen. So verbringen wir die meiste Zeit im Hostel oder in der Stadt. Zwar liefen wir mal bis zum grossen Park. Doch viel mehr ausser das Hostel wechseln haben wir dann auch nicht hingekriegt.
    Obwohl, doch: Einmal sind wir mit Julian, einem Deutschen und einer Schottländerin auf eine Weinverkostungstour gegangen. Dazu fährt man mit dem Bus etwas aus der Stadt, mietet dort ein Velo und fährt selbstständig zu den Bodegas, also Weingüter. Dort gibt es in der Regel für 1000 Pesos (ca. 3.- CHF) drei Gläser Wein zum probieren. Nur dass die Gläser voll gefüllt sind. Wir schafften nur etwa 4 von den dutzenden Weingüter. Dann noch kurz eine Olivenöl-Verkostung, zu der es natürlich auch Wein gibt, bevor es Zeit ist das Fahrrad zurückzugeben. Dort angekommen steigt im Veloverleih eine Party mit - wer hätte es gedacht - gratis unlimitiert Wein.
    Wer jetzt denkt wir hätten nur Wein trinken wollen irrt. Wir wollten einmal zu einem See, nahe der Stadt. Nur waren alle Busse ausgebucht. Dann wollten wir Pferde reiten. Nur war alles ausgebucht. Wir haben bestimmt 3 Stunden alle Agenturen abgeklappert. Also haben wir uns fürs Rafting entschieden. Nach ein paar Stunden stellte sich heraus, dass es zwar noch Platz auf dem Boot hat, der Bus, der uns abholen sollte allerdings kein Platz mehr hat. Man kommt da zwar auch mit dem öffentlichen Bus hin. Doch der war natürlich schon ausgebucht.
    Die 3-mal Hostel verlängern haben sich also nicht gelohnt. Schlussendlich sind wir über eine Woche in Mendoza geblieben weil wir Dinge unternehmen wollten und haben dann aber ausschliesslich Wein getrunken. Kann man ja auch mal machen.
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  • Day143

    Buenos Aires, schöner als erwarted

    December 29, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer etwa 17 stündiger Busfahrt sind wir in der Hauptstadt angekommen. Auf ein Taxi verzichtet, lieber einen Uber mit einer Taiwanerin geteilt. Bis zum Hostel gefahren. Dort zum ersten Mal wütend geworden, weil sie den gesamten Betrag für die Übernachtungen direkt von der Karte abgebucht haben. Heisst: doppelt so teuer.
    Egal, das Hostel ist schön, hat zwei Pools, ganz zur Zufriedenheit von Rebecca.
    Zwei Nächte sind wir in diesem Hostel. Bis zum 31. Eigentlich wollten wir noch zwei Nächte länger bleiben. Doch das hätte geheissen, dass wir von einem 4er in ein 6er-Zimmer hätten umziehen müssen. Zudem hätten uns die zwei Nächte im 6er-Dorm 280 Euro gekostet. Dann doch lieber eine eigene Wohnung für 30 Euro die Nacht.
    Im Hostel haben wir Max aus den USA kennengelernt. Mit ihm trafen wir uns immer mal wieder, sind ein wenig herumgelaufen.

    Das war auch ungefähr das, was wir die meiste Zeit in Buenos Aires gemacht haben. Hauptsächlich haben wir die Stadt zu Fuss erkundet. Ausgenommen vom 1. Januar, an dem wir unseren Kater auskurieren mussten, nachdem wir im Hostel zusammen mit 3 Südafrikanerinnen und 2 Französinnen ins neue Jahr gefeiert haben und danach noch mit Max in einen ultra komischen Club gingen.

    Aber ja, sonst hauptsächlich herumlaufen. Wir besuchten einen Japanischen Garten, dingen nach la Boca, das farbenfrohe Touriviertel, in dem wir viel zu viel Geld für schlechtes Essen ausgegeben haben. Wir liefen durch Parks in Palermo, passierten den Obelisken etwa fünf Mal aus reinem Zufall. Wir liefen durch das Reserva Eologica de Buenos Aires, das ursprünglich ein Badeort war, bis der Fluss zu verschmutzt war, um darin zu baden. Danach wurde das ganze Land aufgeschüttet und man wollte ein Finanzviertel dort hin bauen. Dieser Plan wurde aber nie realisiert und so übernahm die Natur diesen Teil der Stadt, der dann zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
    Wir sahen Kolibris, Varane, eine Wespe, die eine Tarantula wegschleppte etc. Viel Natur mitten in der Stadt.
    Der Park ist direkt neben dem Hochhausviertel. Direkt am Hafen krönen hier Wolkenkratzer das Stadtbild. Hier sieht es aus wie in den USA. So habe ich mir Buenos Aires nicht vorgestellt. Auch Palermo, das Hipsterviertel überrascht mit seinen kleinen Bars und hippen Restaurants.

    Wir gönnten uns zudem einen Kinobesuch. Wir bezahlten 500 Pesos, also etwa 1,70 CHF - zusammen!
    Dafür war das Kino sehr interessant. Es gab nur einen Saal, der extrem lang, dafür umso weniger breit war. Der Boden war in einer Art Welle geschwungen. Die hintersten Personen sitzen also erhöht. Genauso wie die vorderen, die direkt vor der Leinwand sitzen. Dazwischen geht es hinunter. Die Plätze kann man aber frei wählen. Popcorn oder sonst etwas zu kaufen gab es nicht.

    Zudem waren wir in einer Tango-show. Unbedingt zu empfehlen, wenn in Buenos Aires. Angeblich ist es die Stadt mit den meisten Theatern.
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