• Vereint auf Kho Phayam

    December 17, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 27 °C

    Ein Speedboot, ein Schweizer und Carlos: Mein chaotischer Reisebericht

    Heute Morgen nach sagenhaften drei Stunden Schönheitsschlaf – man gönnt sich ja sonst nichts – holte mich meine übermotivierte Taxifahrerin ab. Ihr Ziel: Mich zum Flughafen zu karren, wo ich mit einem dreistündigen Touch and Go in Bangkok Richtung Ranong abheben würde. Noch bevor ich das erste Koffein-Molekül einatmen konnte, war ich schon wieder auf der Suche nach einem Transfer nach Ranong. Logisch, Plan? Fehlanzeige. 🤷‍♀️

    Und dann – oh Wunder – kam ein Schweizer um die Ecke, den ich mit einer Zigarette ausgeholfen habe Für Sophie Hilfsbereitschaft zahlte er mir mein Bus vor Ticket, 🤣

    Nach einer kurzweiligen Fahrt (kurzweilig = ich habe geschlafen, bis ich fast im Bus umgekippt wäre) kam ich endlich am Pier an. Dort tat ich das, was jeder gestandene Abenteurer in Thailand tut: erst mal ordentlich warm und was ist scharf frühstücken. Natürlich kein schnödes Croissant oder Müsli, sondern Huhn mit Chili und Reis. Dazu ein kaltes Bier – klar, Breakfast of Champions! 🍺🍚

    Am Nachbartisch saßen zwei extrem gesprächige Jungs, die mir ihre Lebensgeschichte erzählten – oder zumindest das, was ich zwischen zwei Bissen verstehen konnte. Mit so einer Gesellschaft vergeht eine Stunde Wartezeit wie im Flug. Plötzlich stand mein Transportmittel bereit: das Speedboot! 🛥️

    Schnell aufspringen auf das Boot und dann stand plötzlich auch schon Carlos vor mir. Die Freude war riesig, und mit einem großen Hallo stiegen wir aufs Speedboot. Es folgte eine Fahrt, die sich anfühlte wie ein Mix aus „Fast & Furious“ und „Fluch der Karibik“. 🌊

    Carlos und Steffi saßen zwar im selben Bus, hatten aber unterschiedlich gebucht. Das führte dann dazu, dass Stephi erst deutlich nach uns auf der Insel ankam. Aber dort dafür durfte sie dann als heiße Motorrad Braut bri einem schwindsüchtig aussehenden Motorrad- Fahrer hinten drauf mitfahren. Die Angst, stand ihr ins Gesicht geschrieben. Die Möglichkeit, den Fahrersitz gegen den Beifahrersitz zu tauschen, lehnte er kategorisch ab.
    Die Insel? Einfach traumhaft. Keine Hotelburgen, kein Massentourismus, einfach pure Idylle. Statt Taxis tuckern hier Pick-up-Tuk durch die Gegend.

    Carlos und Steffi hatten sich ja bereits schon die letzten Tage immer wieder getroffen, da sie im selben Ort mächtig. Auch auf der Shoppingtour war Steffi mit dabei. Carlos schenkte mir eine wunderschöne Kette mit einer echten Perle, einen Elefantenhut in pink und einen Fächer. Da hab ich mich wahnsinnig drüber gefreut und hatte richtig feuchte Augen.

    Hallo Steffi und ich sind uns völlig einig, dass uns die Insel unglaublich gut gefällt und wir uns irgendwie ein wenig ärgern, dass wir hier nicht mehr Zeit verbringen werden.

    Den Abend ließen wir ausklinken bei allerlei vom Fisch, sensationellen Gemüse und einem echten Service, der leicht hinterherhinkend war.

    Unsere Unterkünfte sind ganz toll. Morgen? Das wissen wir auch noch nicht. Vielleicht bekomme ich eine Fahrstunde von Steffi was das Roller fahren betrifft wir werden die Insel erkunden, und vielleicht noch eine lange Hose kaufen. Aber eigentlich haben wir morgen nichts vor und das werden wir alle sehr genießen.

    Schön, dass wir nun zu dritt weiter ziehen. Wir freuen uns richtig. Das haben wir natürlich gebührend gefeiert bei dem ein oder anderen Bier beziehungsweise Wein und diversen Kokosnüssen.
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