• Villingen-Como - Ancona

    June 3 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Schnell noch im Büro die restlichen Sachen erledigt und schwupps saß ich dann auch schon gegen Nachmittag im gepackten 🚗. Es lief außerordentlich gut und zügig. Bis…..zum Gotthardt😬. Das Wetter war passend zum Stau und ebenfalls ziemlich beschissen. Hier stand ich dann erst mal mehr oder weniger 2 Stunden. Licht 💡 am Ende des Tunnels erblickte ich nicht , denn es war dann bereits finsterste Nacht. Also bemühte ich meine App park4night. Erster Stopp Lugano. Hier quälte ich mich die Serpentinen◀️⬅️➡️↗️ die Straße herauf, um dann festzustellen, dass der Parkplatz bumms voll war, mit Autos von einheimischen. Nächster Stopp, irgendein Bergdorf in der Nähe von Como, es folgte ein weiteres Bergdorf. Mittlerweile schielte ich schon so müde war ich. Die engen Sträßchen und Gässchen die als ganz normaler Tourist im Tageslicht außerordentlich hübsch anzusehen sind, triggerten leicht meinen Stress Level.🤣🤣🤣🤣 das sind so Straßen, wo man zweimal vor und zurücksetzen muss, um überhaupt, um die Kurve zu kommen. Normalerweise schlafe ich ja in Como. Allerdings hatte ich da gelesen, dass dort die Stunde mittlerweile drei Euro kostet auch mitten in der Nacht. Irgendwann war es mir wirklich völlig wurscht. Gegen 1:00 Uhr kurvte ich dann auf dem goldenen Parkplatz am Ende einer Sackgasse direkt mit Seezugang für 3 Euro die Stunde 😬😬😬Hier ließen sich auch noch andere richtig abzocken und ich war in bester Gesellschaft von mehreren Campern. Irgendwie ließ mich das einigermaßen beruhigt einschlafen. So ganz habe ich mich noch nicht an das Dachzelt gewöhnt. Ich hatte es zwar zu Hause so bequem gemacht mit einer weiteren Matratze, dass ich mich nachts gefühlt habe wie die 👸 auf der Erbse 🫛 , aber dass man da auch so gar nichts abschließen kann, ist halt einfach eine ganz neue Erfahrung.

    Einigermaßen ausgeruht verließ ich dann den teuren Platz und steuerte mal Ancona an. Vorbei an Rimini - der Inbegriff der italienischen badekultur der 60- iger Jahre. Mein Campingplätzli scheint auch aus dieser Zeit zu sein und hatte vermutlich auch schon mal bessere Zeiten erlebt. Allerdings sind die Betreiber äußerst freundlich. Und mein Auto darf ich dann morgen auch direkt auf dem Stellplatz stehen lassen. Kleine Mobilheime, die auch aktuell nicht sonderlich ausgebucht zu sein scheinen, Reihen sich dicht an dicht. Infrastruktur sucht man hier vergebens. Hier steuerte ich erst einmal die Dusche an. Für ein Euro kann man sich nass machen und sich waschen aber ohne weitere Extras. 🙄Gut riechend mit einem Hauch von einem kleinen Parfümchen und frischen Klamotten mache ich mich auf dem Weg zum Strand. 🏖️ das Meer rauscht, es riecht nach Muscheln und Fisch 🐟 und der Wind weht leise Seegras über den aktuell noch leeren Strand. Zeit für ein Aperölchen im schönen Ambiente😍 ganz weit hinten rechts ist Ancona und unschwer zuerkennen an den großen Schiffen , die auch mich und das Bici morgen nach Patras bringen. Zurück am Platz war der Campingplatz dann doch deutlich belebter, als ich ihn verlassen hatte. Die Hells Angels aus Suhl sind hier in zahlreicher Gemeinschaft aufgeschlagen. Irgendwie sehen die alle recht richtig lustig aus🤣 Da der Himmel 🌌 🌟 klar ist, haben zwei die Parzelle neben mir in Beschlag genommen und beschließen, aus welchem Grund auch immer das Zelt einfach wegzulassen.. Beide haben einen dicken Bauch, worüber sich ein deutlich zu enges T-Shirt spannt. Ich ahne schlimmes und werde schon mal die Ohropax bereitlegen. Schauen wir mal wie der Abend endet dich. Berichte morgen.🤣
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