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Hermannshöhen 2026

Unterwegs auf dem Hermanns- und Eggeweg von Rheine bis Madfeld Read more
  • Trip start
    September 14, 2026

    Ankunft in Rheine

    Sep 13–14 in Germany 🌧 19 °C

    Zur Ankunft in Rheine ging es zunächst in den Naturzoo. Wir kamen passend zur Fütterung der Nasenbären und der Blutbrustpaviane an. Leider spielte aber das Wetter nicht mit...
    Danach ging es durch die Altstadt. Da hier Stadtfest war, waren überall Bühnen aufgebaut und es gab Live-Musik 😊.
    Abends gingen wir dann in ein mexikanisches Restaurant - sehr lecker 🤤👌.
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  • Etappe 1: Rheine bis Tecklenburg (37km / 8,5h)

    September 14 in Germany ⛅ 19 °C

    Los ging es heute Morgen bei leichtem Nebel durch Rheines Innenstadt bis zur Ems, um anschließend an dieser entlang zu laufen.
    Hinter Rheine gab es eine kleine Umleitung um einen militärischen Bereich.
    Entlang von Maisfeldern und eines Baches kamen wir nach Bevergen. Eine nette kleine Stadt mit tollen kleinen Wegen, einer Kirche mit Bienenstock und einem Mühlenstumpf.
    Hinter der Stadt kamen wir über eine Schleuse der Ems zu unserer ersten richtigen Steigung am ersten Ausläufer des Teutoburger Waldes. Über einen schönen Waldweg ging es vorbei am Mittellandkanal, der dort in die Ems mündet, und ein großes Jesus-Kreuz zur "schönen Aussicht", die letzten Monat ihr 100-jähriges Bestehen feiern durfte. Dort machten wir nach dann etwas 22 Kilometern unsere Mittagspause.
    Frisch gestärkt machten wir uns an die nächsten 15 km über verschiedene Waldwege. Dabei kamen wir vorbei an 2 Soldatenfriedhöfen und dem Erholungsgebiet "Dörenther Klippen" mit dem "hockenden Weib", einer bekannten Felsformation. Leider war die Almhütte heute nicht offen, daher ging es für uns weiter.
    Unten in Brochterbeck kreuzten wir zunächst die Gleise der Eisenbahn, ehe es nochmals bergauf auf den Grad des Teuto ging. Oben angekommen, kamen wir an einer kleinen Waldkapelle vorbei. Auf dem Grad ging es nun mehr oder weniger immer geradeaus bis kurz vor Tecklenburg. Hier stießen wir auf eine historische mittelalterliche Mauer, die uns bis in die Stadt führte.
    Wir wollten noch den Bismarckturm besuchen, doch dieser war leider verschlossen. So ging es also nach nebenan, in unser Hotel.
    Wir haben trotz der Länge ohne große Probleme die erste Etappe überwunden und freuen uns morgen auf einen "Spaziergang", da diese nur 21 km lang ist.
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  • Etappe 2: Tecklenburg bis Bad Iburg (21 km / 5,75)

    September 15 in Germany ☀️ 25 °C

    Heute Morgen führte der Weg zunächst durch Tecklenburg mit seinen schönen Fachwerkhäusern. Kurz hinter dem Ort kamen wir an schönen Teichanlagen vorbei.
    Hinter der Unterführung der A1 erklommen wir wieder den Teuto auf den Grad, wo es durch Buchenwälder vorbei ging am Lengericher Canyon, mit seinem türkisfarbenem Wasser.
    Kurz dahinter führte der Weg an mehreren Steinbrüchen entlang. Ältere Brüche werden heute von Ziegen bewirtschaftet. Diese Tiere sind für die unzugängliche Landschaft bestens angepasst.
    Auf diesem Weg überschritten wir nicht nur die Grenze nach Niedersachsen, sondern auch den höchsten Punkt des Münsterlandes, an dem wir unsere Mittagspause genossen haben.
    Oberhalb von Lienen lag mitten im Wald die Gaststätte "Malepartus", an der wir eine Rast einlegten und uns mit Getränken stärkten.
    Weiter ging es auf dem Grad des Teuto durch Buchenwälder bis zu unserem Ziel Bad Iburg.
    Nachdem wir im Hotel eingecheckt und uns etwas frisch gemacht hatten, setzen wir uns zunächst auf den Balkon und schauten auf das hoteleigene Damwildgehege.
    Anschließend gingen wir unterhalb der Klosterburg am See spazieren und spielten eine Runde Adventure Golf. Danach ging es noch durch den Ort und zur Burg, dessen Museum heute leider geschlossen war. Dafür gab es ein Eis und später im Hotel ein leckeres Abendessen.
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  • Etappe 3: Bad Iburg - Halle (Westf.) (34km / 8,5h)

    September 16 in Germany ⛅ 18 °C

    Los ging es heute Morgen mit den letzten Tropfen der Regenfront aus der Nacht. Direkt nach dem Ort ging es auf den 200m hohen Kleinen Freeden. Natürlich war es noch sehr nass und damit der felsige Untergrund rutschig. Doch dieser Umstand sollte sich den ganzen Tag über halten.
    Bei Hilter überquerten wir die A33 und kurz darauf erreichten wir die zweite von sechs Steigungen an diesem Tag auf den Wehdeberg. Mit über 2000 Höhenmetern gehörte diese Etappe eher zu den Etappen mit größerem Geländeunterschied. In diesem Mischwald spielte die Sonne sehr schön mit dem Nebel.
    An der Noller Schlucht ging es vorbei auf die Steinegge mit ihrem markanten Fernsehturm, der auch eine Aussichtsplattform besitzt. Hier haben wir unsere Mittagspause gemacht.
    Weiter über den Grad des Höhenzugs ging es weiter über die Ascher Egge und den Hankenüll bis zum Hollandskopf mit seinem Windrad.
    Hier machte der Weg einen Schlenker nach rechts und bergab bis Borgholzhausen. Auf dem Weg kamen wir am Luisenturm vorbei, doch dieser ist zur Zeit wegen Renovierung gesperrt.
    In Borgholzhausen machten wir eine kleine Rast im Café Schulze, dass zur Honigkuchenmanufaktur Schulze gehört. Hier gibt es nicht nur leckeren Kakao und Kuchen, sondern im kleinen Laden auch ihre Leckereien.
    Da für die nächsten Stunden Gewitter im Anmarsch waren, haben wir uns dazu entschieden, etwas schneller zu laufen, um den Regen noch zu entgehen. Aus diesem Grund ließen wir auch die Ruine der Burg Ravensberg liegen und machten uns auf die letzten beiden Anstiege.
    Kurz vor dem letzten Anstieg auf die große Egge hörten wir auch den ersten Donner und zogen schon einmal unsere Jacken an und schützten unsere Rucksäcke mit den Regenhauben. Kurz vor unserem Ziel Halle (Westfalen), dass wir vom Berg schon länger sehen konnten, gab es auch ein paar Tropfen. Doch bis zum Ziel ließen auch diese wieder nach.
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  • E 4: Halle (Westf.) - Oerlinghsn. (32km / 8,75h)

    September 17 in Germany ☁️ 17 °C

    Vor der Beschreibung der heutigen Etappe erst noch einmal ein dickes Dankeschön an Christian, Despina, Hector und Tiago für ihre Gastfreundschaft und Bewirtung 😃.
    Von Halle ging es zunächst zur Kaffeemühle oberhalb der Stadt.
    Über den Storkenberg erreichten wir mit dem Hengeberg den höchsten Punkt des Kreises Gütersloh auf 316m über NN.
    Wir blieben auf dem Rücken des Teutoburger Waldes und es ging weiter über den Gottesberg, Bußberg mit seiner Waldkugelbahn, Palsterkamper Berg, Mielberg und Sennberg zur Hünenburg mit seinem bekannten Fernsehturm.
    Bergab kamen wir nun durch den Tierpark Olderdissen, in dem wir uns nicht nur die Tiere angeschaut, sondern auch unsere Mittagsrast abgehalten haben.
    Frisch gestärkt liefen wir weiter bergab bis nach Bielefeld. An der Sparrenburg vorbei ging es über die Promenade zum Hotel Brands Busch, dass wir links liegen ließen und von nun an zurück auf den Grad des Teuto.
    Auf dem Ebberg erreichten wir den Eisernen Anton, einem der wenigen Bismarcktürme in Stahl-Konstruktion.
    Am Bielefelder Berg überquerten wir die A2 und blieben für eine kurze Strecke direkt neben ihr.
    Doch es ging links ab in den Wald und wir erreichten etwas eine Stunde später unseren Zielort Oerlinghausen mit seiner Kirche und der "Kumsttonne", einem alten Mühlenstumpf.
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  • E 5: Oerlinghausen - Berlebeck (22 km / 7,25h)

    September 18 in Germany ☁️ 17 °C

    Nach einem sehr guten Frühstück liefen wir zunächst weiter den Grad entlang. Dabei kamen wir an einem Soldatenmahnmal, dem Lönsstein und einer vorchristlichen Wallburg vorbei bis zur Ruine der Hünenkapelle.
    Ab hier ging es bergab bis zur Waldgaststätte Bienenschmidt.
    Ab dort liefen wir zusätzlich über den "Holzweg" und einem literarischen Themenweg bis zur Abzweigung nach Hörste.
    Wir blieben aber auf dem Hermannsweg in Richtung Rethlager Quellen, an denen wir unsere erste Trinkpause genossen.
    Vorbei am Pivitsheider Freibad gingen wir weiter zum Donoper Teich. Hier kreuzte eine Blindschleiche unseren Weg, doch leider wollte sie uns nicht als Fotomodell zur Verfügung stehen.
    Hinter dem Teich ging es durch das Hassenbachtal.
    Schon bald führte uns der Weg hoch auf die Grotenburg, auf der uns Hermann begrüßte. Vor dem Denkmal zu Hermanns Füßen ließen wir uns das Lunchpaket schmecken. Nach einem Selfie mit der 30m hohen Statue setzten wir unseren Weg in Richtung Berlebeck fort.
    Dort angekommen, kamen wir an der Adlerwarte so an, dass wir die Flugshow mit Schopfkarakara, Weißkopfseeadler, verschiedenen Geiern und einem Falken um 15 Uhr noch begutachten durften.
    Von der Adlerwarte mussten wir bis zu unserem Hotel noch den Ort durchqueren.
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  • E 6: Berlebeck - Bad Driburg (33km / 7,25h)

    September 19 in Germany ☁️ 20 °C

    Heute Morgen haben wir kurz den Hermannsweg verlassen, um die Ruine der Burg Falkenberg zu besichtigen. Am Weg haben wohl Wildschweine ihre Freude gehabt.
    Von da aus ging es zur Vogeltaufe, wo wir wieder auf den Hermannsweg zurück kehrten. Dabei trafen wir auf 2 Rehe. Diese haben aber leider vor uns die Flucht ergriffen.
    Weiter ging es zu den Extern Steinen, wo viele Holländer unterwegs waren.
    Weiter ging es vorbei am Hermann Löns Stein zum Silberbachtal. Ein sehr schönes Tal, wo es über Stock und Stein ging. Von dort ging es hinauf zum Velmerstot. Erst der Lippische, dann zum Preußischen mit dem Eggeturm. Ab hier wechselten wir vom Hermanns- zum Eggeweg.
    Dieser ging mehr oder weniger auf dem Grad auf einer Höhe von 400m als Einbahnstraße bis etwa auf Höhe Altenbeken.
    Dort wurde der Weg wieder etwas beschwerlicher bis zu unserem Ziel Bad Driburg.
    Hier ist heute Stadtfest. Deswegen schauen wir uns gerade die Coverbands von Bryan Adams und Bon Jovi an...
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  • E 7: Bad Driburg - Blankenrode (38km / 8,75h)

    September 20 in Germany 🌧 16 °C

    Aus der Stadt gingen wir zunächst bergauf bis zur Ruine der Iburg und noch weiter zurück auf den Eggeweg.
    Schon bald fing es leicht an zu regnen, da wir aber noch auf Schotterwegen im Wald unterwegs waren, wurde es noch nicht problematisch.
    Kurz hinter Herbram-Wald wurde es nun aber ungemütlich. Auf den Heideflächen des Torfbruches machte der Himmel seine Schleusen auf und unsere Schuhe wurden zu Aquarien.
    Bei der nächsten Schutzhütte schauerten wir also etwa eine Dreiviertel Stunde und machten unsere Mittagspause. Als der Regen nachließ, setzten wir unseren Weg fort.
    Es ging vorbei am Fernmeldeturm Willebadessen, der "schönen Aussicht" und Bierbaums Nagel nach Süden. Auf Höhe Kleinenberg schwenkte der Weg dann nach Westen ab in Richtung des Berges Nadel.
    Hier wurde das Gelände wieder steiler erst im Abstieg und dann wieder bergauf zur Wüstung Blankenrode.
    Nach etwa einem weiteren Kilometer erreichten wir dann unser heutiges Ziel Blankenrode. Nass, aber glücklich...
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  • E 8: Blankenrode - Madfeld (21km / 5h)

    September 21 in Germany ☁️ 15 °C

    Wir sind am Ziel angekommen. Die Schützenhalle in Madfeld.
    Kurze Zeit nach unserem Start heute Morgen, überquerten wir die Kreisgrenze vom Kreis Paderborn in den Hochsauerlandkreis. Direkt hinter der Grenze passierten wir die A44. Für einen Montag morgen war sie erstaunlich leer.
    Weiter ging es am Egge Lehrpfad entlang bis zum Ort Oesdorf. An der Kirche vorbei, mussten wir wieder den Berg hinauf und an diesem entlang bis zum nächsten Ort.
    Hier in Essentho verließen wir den Eggeweg, da dieser hinab nach Marsberg führt. Wir aber blieben auf dem Grad und wanderten an der alten Kaserne vorbei wieder in den Wald. Über teilweise schwer auszumachende Wanderwege erreichten wir etwa 2,5 Stunden später das Ziel unserer Wanderung. Den Ort Madfeld, einem Ortsteil von Brilon.

    Fazit: Sowohl der Hermanns- als auch der Eggeweg machen Spaß und sind von den angegebenen offiziellen Streckenlängen sehr gut zu meistern.
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    Trip end
    September 21, 2026