• Casco Viejo

    3. februar 2024, Panama ⋅ ☀️ 29 °C

    Meinen ersten Tag in Panama hab ich recht entspannt begonnen. Erst mal richtig ausgeschlafen und bin dann ganz langsam in die Gänge gekommen.
    Erst hab ich mich nicht wirklich getraut auf die Straße zu gehen. Mein Hotel ist an der Grenze zu Casco Viejo, im Viertel Santa Ana. Das wird beim auswärtigen Amt als „gefährlich“ eingestuft. Das hab ich aber erst nach der Buchung gelesen. Nachdem mein Zimmer kein Fenster hat und auch das Hotelgebäude keinen Blick auf die Straße erlaubt, wusste ich nicht, was mich erwartet. Nur im Zimmer bleiben kann ich die nächsten zwei Tage ja auch nicht. Also, allem Mut zusammengenommen und raus auf die unberechenbaren Avenidas… 😂
    Der erste Eindruck war sehr positiv. Wie ich es aus Südamerika kenne. Viele Minimercados, Restaurants, Straßenverkäufer etc.
    Ich bin zum Frühstücken im Coca Cola Café gleich um die Ecke gelandet. Da gab’s einen Café negro und süße Pancakes mit einem Spiegelei. Die Preise sind auch wieder in Ordnung. Nachm Frühstück hab ich meine Sightseeingtour durch Casco Viejo gestartet. Mein Taxifahrer gestern meinte, dass es ähnlich wie Cartagena in Kolumbien ist. Ich finde, dass Casco vielleicht ein bisschen Ähnlichkeit hat, aber Cartagena ist von den Straßen viel enger und auch viel bunter. Trotzdem gefällt mir der Stadtteil sehr gut. Ich bin einfach planlos umhergelaufen. Als ich an einem Stadtstrand stand, kam ein Amerikaner zu mir und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Er hatte 4 Jahre deutsch studiert. Als ich weiterging, bin ich an seiner Gruppe vorbeigekommen und er sagte zu seinen Begleitern, dass ich aus Deutschland sei. Sein Freund fragte mich aus welcher Stadt und als ich geantwortet hatte, stimmte er das Hofbräuhaus-Lied an…
    Ich bin dann weiter durch die Straßen, bis ich einen leichten Hunger verspürte. Im Reiseführer stand ein Lokal, das für nen kleinen Happen ganz gut sein soll. Da hab ich mir dann mein erstes Bier in Panama und Empanadas bestellt. Danach kurz ins Hotel zurück, um später nochmals um die Häuser zu ziehen. Da aber eine Demo oder irgendeine politische Veranstaltung am Plaza Ana war, über diesen Platz muss ich gehen, um in die Altstadt zu gelangen, war ich mir nicht sicher, ob mir das ohne großen Umweg auch gelingt. Ich hatte Glück und ich konnte meinen Weg ohne Probleme nehmen. Ich bin in eine Rooftop-Bar, die am Nachmittag noch geschlossen hatte. Dort bestellte ich mir eine Kleinigkeit zum Essen und ein Bier. Mit einer tollen Aussicht schmeckte beides nochmal besser. Gerade als ich zahlen wollte, gab’s ne Runde Corona aufs Haus. Da ich keinen Kaffee bestellen konnte, da die Bar keinen auf der Karte hat, gönnte ich mir noch ein Bier. Nach dem leider nicht so tollen Sonnenuntergang, es war ziemlich bewölkt, bin ich dann nach Hause. Der Abend und auch der Heimweg an den Kneipen und Restaurants vorbei, hat Lust auf mehr gemacht…
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