• Planung und dies und das…

    7. februar 2024, Panama ⋅ ☁️ 27 °C

    Viel gibt es nicht zu erzählen. Außer dass ich mich heute Abend endlich entschieden habe, wie’s weitergeht. Aber der Reihe nach. Wieder hat der Tag ganz entspannt angefangen. Um 11:00 Uhr rum, bin ich losgegangen um zu frühstücken. Ich wollte in ein nahegelegenes Hostel, die ein Restaurant im Keller und eine Rooftop-Bar haben. Um den Weg zu finden, hab ich meine schon öfters erwähnte App gefragt. Weit war’s wirklich nicht, raus ausm Haus, rechts , dann ein paar Meter der Straße folgen und nochmals rechts. Schon nach den ersten Metern kam mir die Gegend nicht wirklich geeignet für einen Hostelstandort vor. Aber wenn die App das sagt… Die Straße bog leicht ab und als ich um die Kurve war, war mir klar, dass das nie und nimmer stimmen kann. Übelster Geruch nach Urin, ziemlich dreckig, eine obdachlose Frau machte irgendetwas im Eck. Ich versuchte nicht hinzuschauen. Mir kam ein einigermaßen gut gekleideter Mann entgegen. Den fragte ich, ob er weiß, wo das Hostel ist. Zum Glück konnte er mir den Weg sagen. Es war genau in die andere Richtung. Ich bedankte mich und drehte um. In diesem Moment hat er noch irgendwas gesagt. Ich hab’s nicht verstanden, bin einfach gegangen. So wirklich unsicher hab ich mich nicht gefühlt, aber nachts möchte ich da nicht durch gehen müssen. Zudem ist anscheinend in der Parallelstraße ein illegaler Straßenstrich…
    Nachdem ich den richtigen Weg wusste, war es auch nicht schwer, dorthin zu finden. Leider war ich zu spät, Frühstück gibt’s nur bis 11:00. Meine Alternative war das Coca-Cola Café. Nina sagte, ich solle ein bisschen aufpassen. Aber in der Gegend hatte ich ja gewohnt. Egal, ich bin da hin, alles wie immer und es gab ein Omelett mit Schinken, Brot und Kaffee. Nebenbei suchte ich wie ein Verrückter nach einer Unterkunft, ohne zu wissen, wo ich eigentlich hin will. Da ich sonst keine Pläne hatte, bestellte ich noch einen Kaffee und nen Flan. Mit einem kleinen Umweg durch die Stadt, bin ich wieder zurück in die Unterkunft um meine Planung fortzuführen. Nachdem heute ein wahnsinniger Verkehr in den Straßen war, fragte ich Dave, was heute los ist. Die Antwort: das sind alles Leute, die zum Karneval nach Casco Viejo kommen.
    Ich dachte mir, dass meine Route über die Pazifikseite nach Boquette und vielleicht nach Boca del Toro führt. Da ich aber keine sieben Stunden am Stück im Bus sitzen möchte, fragte ich Dave. Er meinte, ich solle einen Stopp in Santiago einlegen. Keine besonders aufregende Stadt, aber für ein, zwei Tage in Ordnung. Von dort aus hätte ich auch die Möglichkeit an Strände zu kommen. Diese sind zwischen 10 und 20 km entfernt. Ich fand auch ein Hostel, dass zum Relaxen sehr gut geeignet scheint. Mit Hängematten und einem Garten.
    Zur gleichen Zeit machten meine Vermieter Mittag. Es gab irgendetwas kenianisches. Ich durfte eine Kleinigkeit mitessen.
    Mein neuer/nächster Gedanke bzgl. Route war auf einmal ein ganz ein anderer. Warum bleib ich zum Karneval nicht in der Stadt? Ich fragte in meiner Unterkunft an, ob ich bis Montag bleiben könnte. Dave verneinte, da die übers Wochenende nicht vermieten. Damit war diese Idee hinfällig, also doch weiter nach Santiago. Anstatt zu buchen, bin ich nochmal los in die Stadt, ne Kleinigkeit zu Essen. Zwischenzeitlich war es schon später Nachmittag. Bevor ich ins Restaurant eingekehrt bin, gab’s nochmal ne kleine Runde quer durch die Stadt. Am Plaza Central machte ich eine kleine Pause und informierte mich ein wenig über den Karneval in Panama. Ich suchte nach Unterkünften bis Montag. Ein Hostel, das ich des öfters schon überlegt hatte, hatte noch ein Bett frei. Da es gleich um die Ecke war, bin ich hin und hab das Bett gebucht. So zieh ich morgen zum dritten Mal im gleichen Viertel um. Ganze 450 Meter muss ich dann zurücklegen.
    Santiago muss nun warten, aber ich hoffe, dass es am Montag nicht zu viel Verkehr gibt und ich mit dem Bus dann „endlich“ aus der Stadt komme…
    Zum Essen bin ich in eine Brauereigaststätte gegangen. Da gab’s ein dunkles Bier und eine Bratwurst. Nach dem Essen bin ich noch kurz an die Uferpromenade und hab ein bisschen aufs Meer geschaut. Als die Sonne untergegangen war, bin ich heim und habe meine Sachen gepackt und blieb den ganzen Abend faul auf dem Bett.

    Ja, eigentlich is nix passiert und doch is der Text schon wieder so lang… 🤷🏼‍♂️
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