• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Bella Italia 2015 mit Schatzi

Uma 8aventura de um dia na Nicole Leia mais
  • auf dem Weg durch die Gassen I

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf Venedig angekommen war mein erster Eindruck:" Boah, ist das hier voll und wuselig!".

    Wir haben uns dann erst einmal bei dem Touribüro angestellt und unsere VenedigCard für einen Tag abzuholen. Diese war sauteuer, das weiß ich noch und das Buchen der Karte online war auch ziemlich kompliziert da es viele Optionen gibt.

    Nachdem wir die Karte hatten haben wir uns zu Fuß auf dem Weg gemacht, Einen Stadtplan hatten wir nicht und das GPS funktionierte auch nicht wirklich. Also sind wir immer dem Schildern "Rialto" gefolgt.
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  • auf dem Weg durch die Gassen II

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ☀️ 29 °C

    Venedig (italienisch Venezia [veˈnɛʦːi̯a], venezianisch Venesia [veˈnɛzi̯a] oder [veˈnɛzja]) ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist die Hauptstadt der Region Venetien, Metropolitanstadt Venedig und trägt den Beinamen La Serenissima („Die Durchlauchtigste“). Ihr historisches Zentrum (centro storico) liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune von Venedig.

    Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Am 31. Dezember 2016 zählte die Stadt 261.905 Einwohner, davon 181.883 in den Stadtteilen auf dem Festland, 58.901 im historischen Zentrum und 29.674 innerhalb der Lagune. In der Lagune befinden sich 118 Inseln. Sie erstreckt sich über etwa 50 km zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden in die Adria.

    Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig und mit über 180.000 Einwohnern eine der größten europäischen Städte. Bis ins 16. Jahrhundert war sie eine der größten Handelsstädte, über die der Handel zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer abgewickelt wurde. Venedig unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Ihr Adel profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen. Venedig entwickelte sich zum größten Finanzzentrum und dominierte ein Kolonialreich, das von Oberitalien bis Kreta und zeitweise bis nach Zypern reichte. Nach französischer und österreichischer Herrschaft zwischen 1798 und 1866 wurde Venedig ein Teil Italiens. 1929 wurde der Industriekomplex Mestre-Marghera in die Comune di Venezia eingemeindet. Der jüdische Anteil der Bevölkerung wurde während des Zweiten Weltkriegs vernichtet. In den Jahren 1965 bis 1970 erreichte die Stadt mit knapp 370.000 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl, die seitdem wieder um etwa 100.000 Einwohner zurückgegangen ist.

    Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Sie inspirierten besonders die Künstler und Venedig wurde zu einer der von Touristen meistbesuchten Städte. Seit einem Jahrhundert ist die wirtschaftliche Struktur der Altstadt einseitig auf den Tourismus ausgerichtet, während sich die industrielle Tätigkeit vor allem um Mestre und Marghera auf dem westlichen Festland konzentriert.
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  • an der Rialtobrücke

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ☀️ 29 °C

    An der Rialtobrücke war es natürlich extrem voll und natürlich war sie eingerüstet. Irgendwas ist ja immer!

    Für 2 € haben wir uns dann noch einen frisch gepressten Saft gegönnt.

    Die Rialtobrücke (italienisch Ponte di Rialto) in Venedig ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den Canal Grande und hat eine Länge von 48 m, eine Breite von 22 m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50 m. Die lichte Weite des einzigen Bogens beträgt 28,8 m. Die Gründungen der beiden Widerlager bestehen aus Pfahlrosten mit jeweils 6000 gerammten Holzpfählen zu beiden Seiten. Die neben dem Fondaco dei Tedeschi gelegene Brücke verbindet das Sestiere San Marco mit San Polo an einem neuralgischen Punkt. Der Name der Brücke bezieht sich auf das Gebiet Rialto in San Polo, das vor einigen Jahrhunderten der wichtigste Handelsplatz der Stadt war. Der Name Rialto leitet sich von italienisch Rivo alto‚ deutsch hohes Ufer, ab. Das Gebiet Rialto liegt in Venedig am höchsten über dem mittleren Hochwasser.

    Um 1100 existierte noch keine Brücke über den Canal Grande. Die Chronica per extensum descripta von Andrea Dandolo berichtet von der Errichtung einer Holzbrücke im Jahre 1246 unter dem Dogen Renier Zen. In der Folge wurden – bedingt durch das rasche Verrotten des Baumaterials oder durch Brände – mehrere Holzbrücken gebaut oder immer wieder renoviert, bis man sich 1507 entschloss, eine Brücke aus Stein zu errichten. Es folgte eine jahrzehntelange Diskussion über die Finanzierung und Gestaltung des Bauwerkes. Am Wettbewerb über die Neugestaltung beteiligten sich namhafte Architekten wie Michelangelo, Andrea Palladio und Jacopo Sansovino. Verwirklicht wurde schließlich eine Brücke mit einem einzigen Segmentbogen nach den Entwürfen von Giovanni Alvise Boldù und des relativ unbekannten Antonio da Ponte, die einen rascheren Verkehrsfluss auf dem dichtbefahrenen Canal Grande ermöglichte als eine Brücke mit mehreren Bögen. Außerdem gestattete diese Konstruktion, im Handelszentrum der Stadt auf der Brücke weiterhin Läden zu errichten. Der Beschluss zu ihrer Realisierung fiel im Jahre 1588. Zwischen 1588 und 1591 wurde sie dann von Antonio da Ponte unter dem Dogen Pasquale Cicogna errichtet (Inschriften und Wappen an den Seiten erinnern daran) und am 20. März 1591 für den Verkehr freigegeben. Sie war bis zum Bau der Accademia-Brücke 1854 der einzige Fußweg über den Canal Grande.

    Vor ihr standen drei andere Brücken nacheinander an derselben Stelle. Die erste stammte aus dem Jahre 1181 und wurde von Nicolò Barattieri erbaut. Die zweite (Mitte 13. Jahrhundert) bestand aus Holz und ruhte auf Pfeilern. Diese Brücke war 1444 unter dem Gewicht einer Menschenmenge zusammengebrochen, die von hier aus die Hochzeitszeremonie des Marchese di Ferrara verfolgte.

    Ein in seine architektonischen Einzelteile zerlegbares Baumodell aus Holz besaß der Nürnberger Ratsbaumeister Wolf Jacob Stromer. Ob es beim Bau der Nürnberger Fleischbrücke als Vorlage zur Verfügung stand, ist nicht nachweisbar. Es befindet sich heute noch samt originaler Transportkiste in Schloss Grünsberg bei Altdorf im Nürnberger Land, das bis 1999 im Privatbesitz der Familie Stromer war.
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  • Markusdom

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Dann haben wir uns in die Schlange für den Markusdom gestellt. Carsten hatte schon keine Lust mehr als er die Schlange sah, aber da musste er durch. Die Kirche kostet keinen Eintritt und es ging auch recht flott voran. Auf eine ordnungsgemäße Bekleidung wurde geachtet und am Eingang wurden Decken verteilt wenn man zu leicht bekleidet war.

    In der Kirche waren leider keine Fotos erlaubt und man wurde quasi einmal ne Runde durch die Kirche "geschoben". Alles war abgesperrt und es gab nur einen Weg!

    Nichts desto trotz ein bombastischer, aber auch recht düsterer Anblick von Innen.

    Der Markusdom (italienisch Basilica di San Marco) in Venedig war das zentrale Staatsheiligtum der Republik Venedig bis zu ihrem Ende 1797 und ist seit 1807 die Kathedrale des Patriarchen von Venedig, seit dem 25. März 2012 Francesco Moraglia. Er befindet sich am Markusplatz im Sestiere San Marco.

    Die erste dem heiligen Markus geweihte Kirche wurde 828 gestiftet und in den Jahren 829 bis 832 als Palastkapelle des Dogenpalastes unter dem Dogen Giovanni I. Partecipazio erbaut, um die 828 aus Alexandria geraubten Gebeine des Evangelisten Markus aufzunehmen, der den heiligen Theodor als Stadtheiligen Venedigs ablöste. Dabei war der Wechsel des Stadtpatrons auch ein Zeichen der Unabhängigkeit von Byzanz.

    976 wurden die Kirche und 200 Häuser durch ein durch Aufständische im Dogenpalast gelegtes Feuer zerstört. Im selben Jahr begann unter dem Dogen Pietro I. Orseolo der Wiederaufbau der zweiten Kirche. Der heutige Markusdom wurde 1063–1094 als Stiftung des Dogen Domenico Contarini errichtet. Der Legende nach wurden die Gebeine des hl. Markus durch ein Wunder am 25. Juni 1094 wiedergefunden. Dieser Tag wurde zum Feiertag Inventio Sancti Marci.

    Im 13. Jahrhundert wurden die Kuppeln der Markuskirche erhöht, die nördliche, vom Dogenpalast abgewandte Vorhalle hinzugefügt und die dem Markusplatz zugewandte Westfront als Säulenfassade umgestaltet. Die nördliche Vorhalle entstand zwischen 1231 und 1253 nach byzantinischem Vorbild. Seither sind die Kuppeln vom Markusplatz aus zu sehen. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erfolgte eine dritte Bauphase, die das Gebäude im Sinne der venezianischen Gotik veränderte. Diese Bau- und Ausschmückungsphase erstreckte sich bis ins 17. Jahrhundert, als Fertigstellungsdatum gilt vielfach das Jahr 1617. Daher erschien zum 400. Jahrestag eine 2-Euro-Gedenkmünze.

    Bis zum Ende der Republik Venedig war es durch die Jahrhunderte hindurch ihr erklärtes Ziel, den Bischofssitz des Patriarchen von Venedig weit entfernt vom Zentrum der Macht in San Pietro di Castello zu halten. Die Quadriga über dem Hauptportal, die aus Konstantinopel stammt, wurde 1982 durch Kopien ersetzt, das Gesamtgebäude bis 1994 restauriert.
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  • Markusplatz II

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Bevor wir dann in den Dogenpalast gegangen sind haben wir uns noch ein wenig am Markusplatz aufgehalten.

    Der Markusplatz (italienisch Piazza San Marco) ist der bedeutendste und bekannteste Platz in Venedig.

    Der Markusplatz ist 175 m lang und bis zu 82 m breit und ist der einzige Platz der Stadt, der die Bezeichnung piazza trägt. Die anderen Plätze Venedigs werden campi genannt (von ital. campo ‚das Feld‘), da sie ursprünglich nicht gepflastert waren. Alfred de Musset nannte den Markusplatz den „Salon Europas“. Der Platz, der sich im Stadtsechstel San Marco befindet, ist geprägt von der Fassade der Markuskirche (Basilica di San Marco) mit seinem Campanile und wird umschlossen von den alten und neuen Prokuratien. In der Verlängerung durch die sogenannte Piazzetta reicht er bis vor den Dogenpalast und öffnet sich dort zum Wasser, dem Bacino di San Marco, mit dem Beginn des Canal Grande. Vor der Markuskirche befinden sich seit 1480 drei Schiffsmasten, an denen an Sonn- und Feiertagen das Markus-Banner weht.

    Da sich der Platz nur wenig über den Meeresspiegel erhebt, wird er bei Hochwasser immer wieder überflutet. Der Platz ist, wie nahezu die gesamte Innenstadt, eine einzige große Fußgängerzone. Der „schönste Festsaal Europas“, wie Napoleon ihn nannte, wird von Touristen, Fotografen und Tauben bevölkert.

    Die Topographie des Platzes, wie sich im frühen Mittelalter darstellte, ließ sich ansatzweise rekonstruieren. Die Küste verlief demnach weiter nördlich, also näher am Dogenpalast, wobei das Gebiet des Molo mindestens bis ins 13. Jahrhundert einen flach abfallenden Küstensaum darstellte. Darüber hinaus erwies sich ein bei der Biblioteca Marciana 1888/89 entdeckter Kanal, der Rio Batario, als ein bis zu seiner Zuschüttung im 12. Jahrhundert quer über den Platz verlaufender Wasserweg. Untersuchungen unter der Bibliothek und unter dem Platz förderten Siedlungsspuren ab der 2. Hälfte des 7. Jahrhunderts zutage.[1]

    Der Platz stammt aus dem 9. Jahrhundert, als vor einer bescheidenen Markus-Kirche eine kleine Freifläche entstand. Seit dieser Zeit war er der Ort für die Ankündigungen und Staatsakte der Stadtverwaltung (siehe: Doge) wie auch für die zahlreichen Feste der Bevölkerung, beispielsweise des Karnevals von Venedig.

    Plan des Markusplatzes von 1831; gegenüber dem damaligen Zustand hat sich bis heute fast nichts geändert
    Der Marktplatz in seiner heutigen Form ist das Ergebnis zeitlich weit auseinander liegender städtebaulicher Maßnahmen zwischen 1200 und 1600.

    Begonnen wurde 829 mit der Errichtung einer kleinen Grabeskirche für die Gebeine des Heiligen Markus unter dem 11. und 12. Dogen. Nach der Legende waren die Gebeine des Evangelisten aus Alexandria (Ägypten) nach Venedig entführt worden. Für sie wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem vorhandenen Dogenkastell an der Stelle des heutigen Dogenpalastes eine Kirche errichtet. 976 brannten Kastell, Kirche und rund 300 Häuser vollständig ab. Der dadurch entstandene Freiraum wurde von dem Dogen Pietro I. Orseolo für eine Neuordnung des Areals genutzt.

    Seine jetzige Größe erhielt er nach 1156 durch Zuschüttung des Flusslaufes des Rio Batario im Westen und einer Schiffsanlegestelle, die sich zwischen Platz und Dogenpalast befand. Zwischen 1172 und 1178 wurde er unter dem Dogen Sebastiano Ziani nach Westen erweitert und er zeigte sich schon 1177, als Kaiser Friedrich I. die Stadt besuchte, als repräsentatives Zentrum der Stadtrepublik. Ab 1267 war der Platz gepflastert. 1340 wurde der Neubau des Dogenpalastes beschlossen, der nach dem verheerenden Brand von 1577 in seiner alten Form wiederaufgebaut wurde. Der heutige Umriss von Piazza und Piazetta wurde erst durch die Bauten des 16. Jahrhunderts endgültig festgelegt.
    Seit 1722 ist der Platz von einem Pflaster aus Trachyt nach einem Entwurf von Andrea Tirali bedeckt, wobei dem dunkleren Untergrund ein helleres geometrisches Muster beigegeben ist, das den Platz länger erscheinen lässt. Davor war er, ähnlich der Piazza del Campo in Siena, mit einem fischgrätartig verlegten Ziegelpflaster bedeckt, das man noch auf den Gemälden von Canaletto und Bellini sehen kann.
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  • Dogenpalast I

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Dann sind wir in den Dogenpalast gegangen.

    Vom Innenhof aus hat man auch noch einen schönen Blick auf die Markuskirche.

    Der Dogenpalast (italienisch Palazzo Ducale) in Venedig war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig. Der Palast war Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik und zugleich eindrucksvolles Symbol der Größe und Macht der Seerepublik Venedig.

    In den Anfängen der Republik kam wohl an diesem Ort die Volksversammlung, der arrengo, zur Wahl des Dogen durch Akklamation zusammen. Nach der Entmachtung des arrengo war der Dogenpalast Versammlungsort des Großen Rates, aus dem sich die Mitglieder aller Regierungsorgane rekrutierten. Der älteste Teil des heutigen Dogenpalastes ist der zum Wasser hin gelegene.

    Der Palast ist einer der bedeutendsten Profanbauten der Gotik und ein Glanzwerk venezianischer Baukunst. Die Selbstdarstellung und Propaganda der Republik Venedig zeigt sich auch in der Ausstattung der Innenräume mit Stuck, vergoldeten Schnitzereien, Historiengemälden und Allegorien. Hier haben die großen Maler Venedigs den vergangenen Glanz und Ruhm der Lagunenstadt der Nachwelt überliefert.
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  • Dogenpalast II

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Innenhof war der Bevölkerung Venedigs frei zugänglich. Er wurde für Amtshandlungen, Versammlungen, Feste und Turniere genutzt, einmal im Jahr gab es eine Stierhatz. Seit 1485 fand hier das Zeremoniell der Dogenkrönung statt.

    Der Hof ist seit 1773 mit Platten aus Trachyt und aus istrischem Stein gepflastert, mit denen der ursprüngliche Ziegelboden ersetzt wurde. Unterhalb des Pflasters liegen die beiden großen Zisternen, die der Wasserversorgung von Palast und Bevölkerung dienten. Die beiden Brunnenbecken wurden 1554 und 1559 von den Bronzegießern Alfonso Albergheti und Niccolò dei Conti geschaffen und tragen die Wappen der Auftraggeber Francesco Venier und Lorenzo Priuli.

    Mehrere Treppenanlagen führen zu den verschiedenen Flügeln mit den Räumen des Dogen und der Ämter und Gerichte, die dort ihren Sitz haben.

    Nach Süden verlässt man den Innenhof durch die Porta del Frumento, die Weizenpforte.
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  • Dogenpalast III

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Palast war wirklich sehr prunkvoll ausgestattet.

    Die Bilder der zahlreichen Innenräume vermitteln eine Gemeinsamkeit der einzelnen Säle des Palastes neben ihrer ähnlichen Form, nämlich ein großes Bemühen um künstlerische Ausgestaltung. Der obere Teil der Wände und vor allem die Decken sind mit einem ungeheueren Prunk versehen. Man hat sehr viel Wert gelegt auf die ornamentale Gestaltung der Rahmen unter der Decke, in die man häufig Bilder der führenden Künstler Venedigs hineinsetzte, die sich in erster Linie thematisch mit der Glorifizierung der Stadt beschäftigten.

    Im Anticollegio warteten Botschafter und Gäste vor der Audienz.
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  • Dogenpalast V

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Als nächstes gelangten wir in die Waffensammlung. Dort entdeckte ich eine Rüstung von Heinrich IV.

    Heinrich IV., von Navarra (französisch Henri IV, Henri Quatre, Henri le Grand, okzitanisch Enric Quate Lo Gran; * 13. Dezember 1553 in Pau, Navarra, als Heinrich von Bourbon; † 14. Mai 1610 in Paris) war seit 1572 als Heinrich III. König von Navarra und von 1589 bis zu seiner Ermordung 1610 als Heinrich IV. König von Frankreich. In seiner gascognischen Heimat nannte man ihn in der Landessprache lo nòstre bon rei Enric (deutsch unser guter König Heinrich).

    Heinrich spielte als Erster Prinz von Geblüt und Anführer der hugenottischen Partei eine zentrale Rolle in den Hugenottenkriegen. Nach dem Aussterben des Hauses Valois erbte er die französische Krone und wurde der erste König aus dem Haus Bourbon. Er konnte sich jedoch erst nach seinem Übertritt zum Katholizismus endgültig auf Frankreichs Thron durchsetzen. Als König baute Heinrich IV. das von den Bürgerkriegen zerrüttete Land wieder auf und formte die Grundlagen für den französischen Einheitsstaat. Das Edikt von Nantes, das den französischen Protestanten freie Religionsausübung zusicherte, war einer der maßgeblichsten Erlasse seiner Regierungszeit. Außenpolitisch positionierte er das Land wieder als ernstzunehmende Großmacht und nahm den Kampf Frankreichs gegen das Haus Habsburg wieder auf, um so die Vorherrschaft in Europa zurückzugewinnen.
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  • Dogenpalast VIII

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Dann gelangten wir in den großen Saal.

    Der Saal des Großen Rates (Sala del Maggior Consiglio) ist mit 54 Metern Länge der größte Saal des Dogenpalastes, dessen Fenster sowohl zum Innenhof als auch auf die Lagune hinausgehen. Es handelt sich um den größten ungestützen Saal Europas. Hier versammelten sich die etwa 1000 Adligen, die das Recht hatten, den Dogen zu wählen. Die hintere Wand wird in voller Breite von Jacopo Tintorettos Bild „Das Paradies“ von 1588 bis 1594 eingenommen. Es wurde gemalt, nachdem 1577 ein Brand die vorherigen Bilder von Bellini, Carpaccio und Tizian zerstört hatte. Begonnen wurde es von Paolo Veronese und nach dessen Tod in vier Jahren Arbeit von Tintoretto fertiggestellt. Bei seiner Präsentation war es das größte Gemälde der Welt und gilt heute noch als zweitgrößtes Ölgemälde der Welt. Die 76 Dogengemälde malte Jacobo Tintorettos Sohn Domenico. Das mit einem schwarzen Tuch verhüllte Porträt erinnert an den wegen Hochverrats geköpften Dogen Marino Falier.

    Der Große Rat stellte nicht die ursprüngliche Gewalt Venedigs dar. Das war anfangs die „Generalversammlung“ aller freien Männer. Aber der Adel gewann immer mehr an Macht. Er sorgte dafür, dass seit dem 13. Jahrhundert die Generalversammlung nicht mehr einberufen wurde und setzte stattdessen den „Großen Rat“ als zentrales Machtorgan ein. Der verabschiedete alle Gesetze und wählte aus seiner Mitte andere Verfassungsorgane. Er bestimmte u. a. die Zusammensetzung des sog. Rates der 40 und des Senates, der die Gesetze vorschlug, die Gerichtsbarkeit innehatte und Handel und Finanzen kontrollierte. Er bildete den „Rat des Dogen“, in dem jeweils ein Adeliger aus den sechs Stadtbezirken (Sestieri) saß und der zusammen mit den drei Vorsitzenden des „Rates der 40“ und dem Dogen die eigentliche Regierung der Republik, die „Signoria“ bildete. Diese Gremien hatten alle im Dogenpalast ihre speziellen Versammlungssäle, durch die man als Tourist hintereinander hindurchschreiten kann.

    Das Regierungssystem Venedigs ist in seinen ganzen Feinheiten nur schwer zu beschreiben. Die literarischen Angaben zu den jeweiligen Machtverhältnissen zwischen den einzelnen Institutionen der Republik sind deshalb nicht nur verwirrend, sondern auch widersprüchlich. Die Frage, welche Institution zu welcher Zeit welche Macht hatte, lässt sich oft nicht eindeutig beantworten oder kann nur von Fall zu Fall entschieden werden.
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  • Dogenpalast X

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Dann gelangten wir auf die berühmte Seufzerbrücke, die von außen zugegeben interessanter ist als von innen.

    Die Seufzerbrücke (italienisch Ponte dei Sospiri) verbindet den Dogenpalast und die Prigioni nuove, das neue Gefängnis, in der italienischen Stadt Venedig und führt über den Rio di Palazzo, einen etwa acht Meter breiten Kanal.

    Die schmale, elf Meter lange, weiße Kalksteinbrücke wurde geplant von Antonio Contin, einem Enkel von Antonio da Ponte, dem Erbauer der Rialtobrücke. Begonnen wurde mit dem Bau im Jahre 1600, vollendet war die Brücke 1602/03.[1] Contin hatte auch bereits an der Rialtobrücke mitgewirkt. Vom Dogenpalast wurden die von venezianischen Gerichten Verurteilten zur Haft oder zur Exekution über diese Brücke in die Gefängnisräume geleitet. Über die Brücke führen zwei durch eine Mauer getrennte Wege, die den Blick von abgeführten Gefangenen auf die dem Gericht vorzuführenden verhindert.

    Die „Seufzerbrücke“ erhielt erst im Zeitalter der Romantik ihren Namen, in der Vorstellung, dass die Gefangenen auf ihrem Weg ins Gefängnis von hier aus zum letzten Mal mit einem Seufzen einen Blick in die Freiheit der Lagune werfen konnten.

    Einen sehr guten Blick auf die Seufzerbrücke hat man vom Ponte della Paglia.

    Viele ähnliche Brücken wurden nach dem italienischen Vorbild ebenfalls Seufzerbrücke genannt. Bekanntere unter ihnen sind die an der Universität Cambridge, an der Universität Oxford und in Bremen.
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  • Dogenpalast XI

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Von der Seufzerbrücke gelangte man in den Gefängnistrakt.

    in prominenter Bauteil des Dogenpalastes von literarischer Bedeutung ist das Gefängnis, das auf zwei Gebäude verteilt ist – beide Teile sind durch die Seufzerbrücke verbunden. Im Dogenpalast selbst befanden sich einige ausgesprochen feuchte Gefängniszellen im Erdgeschoss, die berüchtigten 19 „Pozzi“, und weiter oben die sechs oder sieben Piombi, die sogenannten Bleikammern direkt unter dem bleigedeckten Dach – daher der Name.

    Die im Dogenpalast befindlichen Zellen waren ausschließlich für Staatsgefangene und Hochverräter bestimmt. Für den üblichen Justizvollzug gab es eigene Gefängnisse im Stadtgebiet.

    Die Bleikammern

    Unter dem mit Blei gedeckten Dach, oberhalb der Sala dei Inquisitori, lagen die berüchtigten Piombi. Sie waren nur für die Gefangenen des Rates der Zehn und der Staatsinquisitoren bestimmt. Die insgesamt nur sechs oder sieben Zellen sind durch ihren bekanntesten Insassen Giacomo Casanova (1725−1798), der die Lebensbedingungen in seiner engen und niedrigen Zelle in der Erzählung Geschichte meiner Flucht anschaulich beschrieben hat, weltberühmt geworden.[12] Belüftet nur durch ein kleines Gitterfenster in der Tür, wurde die Hitze unter dem Bleidach schnell unerträglich. Für Möblierung und Verpflegung hatten die Häftlinge jeweils selbst aufzukommen.

    Die Pozzi

    1531 hatte der Große Rat eine Restaurierung des zum Rio del Palazzo gelegenen Flügels beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde im Erdgeschoss ein neues Gefängnis für die Häftlinge gebaut, die in die Zuständigkeit des Rates der Zehn fielen. Der Trakt war durch eine Treppe direkt mit dem Amtszimmer der drei Capi dei Dieci verbunden.

    Der I Pozzi (ital.: die Brunnen) genannte Kerker ist aus istrischen Steinblöcken erstellt, enthält 19 Zellen, die entlang eines Korridors längs der Außenwände sowie in einem doppelten mittleren Zellenblock angeordnet sind. Türen und Luftschächte öffnen sich nur auf die Korridore. Die Zellen sind jeweils am Architrav über den Türen mit einer spiegelverkehrt eingemeißelten römischen Ziffer gekennzeichnet. Die Zellen waren vollständig mit Holz verkleidet und mit einer Pritsche aus Steinblöcken und Holzbohlen ausgestattet. Wegen der Lage im Untergeschoss standen die Zellen, vor allem bei Acqua alta, mit Ausnahme der Steinpritschen häufig unter Wasser.

    Die neuen Gefängnisse

    Wegen der immer zu knappen Zahl von Haftzellen im Dogenpalast selbst wurde ab 1563 ein neues Staatsgefängnis, die prigioni nuove geplant. Entworfen und ausgeführt von Antonio da Ponte und Antonio Contin, mit dem Palast durch den 1603 fertiggestellten Ponte dei sospiri (die sogenannte „Seufzerbrücke“) verbunden, war der Bau 1610 fertiggestellt und voll funktionsfähig. In den Räumen zum Rio waren die Amtsräume der Signori di notte al criminal untergebracht. Die „Herren der Nacht“ waren eine Sicherheitspolizei, die für die öffentliche Sicherheit der Stadt zuständig war, die ersten Verhöre bei Verhaftungen durchführte, die Folter überwachte oder vornahm. Die Gefängniszellen selbst waren in einem Innenhof in drei Stockwerken angeordnet, um die ein Gang für die Wachen lief. Die Haftbedingungen waren im Vergleich zu den alten Gefängnissen und zu den üblichen Gefängnisräumen der Zeit ein deutlicher Fortschritt. Die einzelnen Zellen waren höher und größer als in den pozzi und piombi, sie waren trocken und wegen größerer Luken zum Gang auch besser mit Tageslicht beleuchtet.

    Die um 1600 erbaute Seufzerbrücke, wie die Brücke seit dem 19. Jahrhundert genannt wurde, verdankt ihren Namen angeblich den letzten Seufzern, die die Delinquenten für lange Zeit, wenn nicht für immer, dem Tageslicht hinterher weinten. Sie ist über ihre gesamte Länge durch eine Mauer in zwei separate Gänge geteilt. Dadurch konnten die zu den Verhören geführten Gefangenen keinen Blickkontakt miteinander aufnehmen.
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  • um den Dogenpalast herum I

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der Besichtigung sind wir noch ein wenig um den Dogenpalast herumgelaufen. Der ist von außen auch wirklich sehenswert.
    Dort habe ich auch die zwei roten Säulen erblickt.

    An der Platzseite des Palastes sieht man im ersten Geschoss zwei benachbarte Säulen, die etwas rötlicher gefärbt sind, als die anderen.Zwischen ihnen wurden die Todesurteile verkündet. Dementsprechend befindet sich nicht weit davon entfernt als Kreisform über einer Säule eine symbolische Darstellung der Rechtsprechung: die Justitia mit dem Schwert und der Schriftrolle zwischen zwei Löwen, ein Werk von Filippo Calendario.Leia mais

  • um den Dogenpalast herum II

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 31 °C

    Dann sind wir noch einmal in Richtung Seufzerbrücke gelaufen.

    von der Brücke "Ponte" della Paglia hat man den besten Blick.

    Die Ponte della Paglia ist eine Brücke in Venedig im Sestiere San Marco. Sie überspannt den Rio de Palazzo o de la Canonica und verbindet den Molo San Marco mit der Riva degli Schiavoni. Ihren Namen verdankt sie den mit Stroh beladenen Booten, die hier festmachten und von deren Existenz man aus verschiedenen Gesetzen und Erlässen der Republik weiß.[1]

    Auf der Brücke herrscht an Tagen mit starker Touristenfrequenz ein derartiges Gedränge, dass die Brücke auch schon temporär gesperrt werden musste. Von der Ponte della Paglia hat man einen direkten Blick zur Seufzerbrücke. Die Brücke wurde zwischen 1840 und 1844 erneuert und in der Breite verdoppelt.
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  • Markusplatz und Pizzapause

    8 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 31 °C

    Dann verspürte ich mal ein leichtes Hüngerchen und wollte unbedingt eine original italienische Pizza und was Kaltes zu trinken. Um den Markusplatz herum gab es ja genug kleine Pizzarien. Reinsetzen wollten wir uns nirgends. Finden wir ja doof, also ein Stück to go! Und die war wirklich saulecker. Ich glaube 3,50 € mit Getränk. Kann man nicht meckern.Leia mais