• Martina Wolf
  • Christiane Albers
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Roadtrip durch Portugal

Martina & Christiane tarafından 15 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Francesinha

    29 Eylül 2025, Portekiz ⋅ 🌙 21 °C

    Ein Francesinha ist ein portugiesischen Sandwiches, welches üppig mit Käse, Schinken, Fleisch und Wurst belegt ist. Meistens wird es mit einem Spiegelei serviert. Dazu gibt’s eine deftige heiße, typischerweise dickflüssige Sauce aus Tomaten, Bier und Senf. Oft wird die Sauce noch mit Brandy und Weißwein (Vinho Verde) verfeinert.

    Und das dies noch nicht genug Kalorien vereint, isst der Portugiese dazu noch eine kleine Portion Pommes.
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  • Eine Nacht in der Apotheke

    29 Eylül 2025, Portekiz ⋅ 🌙 19 °C

    Unsere Unterkunft für diese Nacht befand sich mitten in der Fußgängerzone aber trotzdem sehr ruhig. Es handelte sich hierbei um eine umgebaute bzw. stillgelegte Apotheke, die aber ihren Charme und viele kleine Details behalten hat.

    Den Abend haben wir oben auf der Dachterrasse ausklingen lassen: warmer Wind, Blick über die Dächer von Coimbra, leises Stadtleben im Hintergrund – und dazu ein Glas portugiesischer Wein.
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  • Wanderung durch den Nationalwald von Bus

    30 Eylül 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf dem höchsten Punkt der Serra do Bussaco, befindet sich der von einer hohen Mauer umgebene Nationalwald Mata do Bussaco. Diese Mauern wurden von Barfüßigen Karmeliten. Innerhalb der Mauern wachsen 400 heimische und aus dem Atlantikgebiet stammenden Pflanzenarten sowie weitere ca. 300 exotische Arten. Ebenso bfindet sich im Nationalwald von Buçaco eine fantsastische Sammlung von 180 Exemplaren der Kamelie (Camellia japonica). Die Mauern sind unterbrochen von imposanten Eingangstore, welche perfekt mit den Bäumen harmonieren.

    Der legendäre Palast mitten im Wald beeindruckt vor allem mit seiner überwältigenden manuelinisch-gotischen Architektur. Er wurde zwischen 1888 und 1912 für die letzten portugiesischen Könige erbaut und 1917 in ein Luxushotel umgewandelt.

    Die berühmteste Quelle im Nationalwald von Bussaco ist der Fonte Fria (Kalte Quelle). Sie entspringt in einer Grotte und fließt als Kaskade über eine Treppe mit 144 Stufen in ein Becken, umgeben von Hortensien und Magnolien.
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  • Aveiro - das Venedig von Portgual

    30 Eylül 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 24 °C

    An Meer und ria gelegen, wird Aveiro von einem Netz von Kanälen durchzogen, auf dem die „barcos moliceiros“ (Seetang-Boote) umherfahren. Früher wurden diese schlanken und farbenfrohen Boote dazu genutzt, um Algen und Seegras zu fangen. Ebenso beeindruckend sind die vielen Salinen, aus denen jährlich noch immer viele Tonnen Salz gewonnen werden. Aveiro ist seit jeher mit dem Seehandel, der Fischerei und der Salzgewinnung verbunden. Seit dem Mittelalter wurde das Dorf von den Königen geschützt und privilegiert.Okumaya devam et

  • Braga

    1 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 22 °C

    Braga ist ein der ältesten Städte in Portugal und wurde vor über 2.000 Jahren von den Römern gegründet. Seit der Gründung des Landes ist Braga das religiöse Herz Portugals. Eine Stadt prächtiger Kirchen, feierlicher Traditionen und immenser kirchlicher Macht. Sie war der Sitz der ersten Bischöfe Portugals und der Ort, an dem die erste Kathedrale des Landes geweiht wurde.Okumaya devam et

  • Sé de Braga

    1 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 23 °C

    Die altehrwürdige gotische Kathedrale Sé de Braga nimmt in der portugiesischen Geschichte einen besonderen Platz ein. Bis heute gibt es zahlreiche Legenden um dieses bedeutende Baudenkmal, welches zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt zählt.

    Das Bauwerk wurde im 12. Jahrhundert auf Geheiß von Heinrich von Burgund und Dona Teresa errichtet, die Eltern des ersten portugiesischen Königs, Dom Afonso Henriques. Ihre beiden Grabmäler sind im Innere der Kathedrale zu sehen.

    Das Äußere der Kathedrale besitzt noch heute die eindrucksvolle Wirkung eines romanischen Bauwerks. Das dreischiffige Kircheninnere mit Chorumgang wurde entwickelt, um den Durchzug der Pilger zu vereinfachen. Später jedoch wurde es jedoch stark verändert. Die Kathedrale verfügt über zwei historische Orgeln.
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  • Bom Jesus do Monte

    1 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ⛅ 25 °C

    Bom Jesus do Monte ist das bedeutendste Wallfahrtsheiligtum Nordportugals. 600 Stufen schlängeln sich den Berg hinauf, gesäumt von Kapellen, Brunnen und Statuen, die eine jahrhundertealte Geschichte erzählen.

    Bereits im 14. Jahrhundert stand auf der Anhöhe von Espinho ein Kreuz. Was als einfache religiöse Markierung begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem der bedeutendsten Pilgerorte Portugals.

    Vom Parkplatz aus beginnt der Weg mit der Escadaria do Pórtico. Ein sieben Meter hoher und vier Meter breiter Bogen markiert den Eingang zu diesem spirituellen Aufstieg. Die ersten 376 Stufen winden sich durch dichte Vegetation, und entlang des Weges stehen 17 Kapellen, die verschiedene Stationen der Passion Christi darstellen.

    Der mittlere Abschnitt des Weges ist besonders faszinierend: Die »Treppe der Fünf Sinne« beginnt neben dem Brunnen der fünf Wunden (Fonte das Cinco Chagas) und widmet jede Ebene einem der menschlichen Sinne – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Diese werden durch symbolische Brunnen dargestellt.

    Der oberste Abschnitt, das Escadório das Virtudes, führt über Brunnen, die den drei theologischen Tugenden – Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe – gewidmet sind.

    Am Ende des Treppen angekommen, kann ein kunstvollen Barockgarten bewundert werden, bevor man die Basilika erreichst.

    Falls der Aufstieg über die 600 Stufen zu anstrengend erscheint, bietet sich eine faszinierende Alternative: die älteste noch funktionierende Wasserballastbahn der Welt. Seit 1882 verbindet die Standseilbahn die Unterstadt Bragas mit dem Heiligtum und überwindet denselben Höhenunterschied von 116 Metern auf einer Strecke von 274 Metern. Jeder der beiden Wagen besitzt einen Wassertank unter dem Fahrgestell. Beim Abwärtsfahren wird der Tank des oberen Wagens mit 5.000 Litern Quellwasser gefüllt, dessen Gewicht den unteren, leeren Wagen nach oben zieht.
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  • Spaziergang durch Guimaraes

    1 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 28 °C

    Guimaräes besitzt eine stolze Burg, einen prunkvollen Palast sowie ein Labyrinth aus schmalen Gassen und Gässchen. Die älteste Straße der Stadt ist die wunderschöne Rua de Santa Maria zwischen dem Burg- und Palastensemble und dem zentralen Largo da Oliveira (Ölbaumplatz) mit der sehenswerten Kirche Igreja de Nossa Senhora da Oliveira.

    In Guimaräes wurde im Jahr 1109 Afonso Henriques, der erste König Portugals, geboren. Erleitete auch einige seiner Feldzüge von seiner Heimatstadt aus ein, die später zur Entstehung des Königreichs führten. Eine Zeit lang diente Guimaräes sogar als erste
    Hauptstadt der jungen Nation und festigte damit seinen Status als Geburtsstätte des Landes.
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  • Praxe (Aufnahmerituale)

    1 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 28 °C

    In Guimarães, Portugal, sind Studentenrituale tief in der lokalen Kultur verwurzelt. Wie an vielen portugiesischen Universitäten, gibt es auch in Guimarães die Praxe (Aufnahmerituale). Dabei handelt es sich um Initiation-Rituale, bei denen Studienanfänger (Caloiros) von älteren Studenten (Veteranos) in schwarzen Umhängen traditionell "getauft" werden. Die Praxe-Rituale sind in Portugal umstritten, da sie oft als demütigend oder zu streng empfunden werden. Viele Aufgaben basieren auf Erniedrigung, vor allem wenn auf sexuelle Handlungen angespielt wird. Die beiden Höhepunkte des akademischen Jahres sind die „Festa das Latas“ (Fest der Dosen) im Oktober und die „Queima das Fitas“ (Verbrennung der Bänder) im Mai. Die Praxe dienen jedoch traditionell dazu, die Erstsemester in die Hierarchie der Universität zu integrieren.

    Der Ursprung der Praxe stammt aus dem 17ten Jahrhundert von der Universität Coimbra. Damals jedoch ging nicht „nur“ darum Erstsemester zu schikanieren, sondern eher um Verbrechen.
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  • Portwein

    2 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 18 °C

    In Portugal wurden schon seit der Antike Trauben angebaut. Die Römer, die im zweiten Jahrhundert v. Chr. auf die iberische Halbinsel kamen und mehr als fünfhundert Jahre blieben, betrieben an den Ufern des Douros Weinbau.

    Im Jahr 1386 machte der Vertrag von Windsor England und Portugal nicht nur politisch und militärisch zu Verbündeten, sondern auch zu engen Handelspartnern. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurden große Mengen portugiesischer Weine nach England exportiert, oft im Tausch gegen Stockfisch, den bacalhau.

    Für die Herstellung von Portwein sind Gerbstoff- und farbstoffreiche Beerenhäute sind wichtig. Die kurze Gärung reicht aber nicht, um die Tannine auszulösen. Daher wird die Maische mit Holzstösseln zerquetscht oder auch noch mit blossen Füssen zertrampelt. Wenn etwa die Hälfte des Zuckers vergoren ist, wird sie mit 77%igem Aguardente gestoppt.Somit enthält Portwein so zwischen 19 und 22% Alkohol und zwischen 40 und 60 Gramm Zucker pro Liter.

    Wegen Qualitätseinbrüchen durch zu hohe Nachfrage rief Marquês de Pombal eine Aufsichtsgesellschaft ins Leben, die das Douro-Gebiet als Ursprungsregion des Portweins festlegte.
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  • Ausflug ins Douro Tal

    2 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☀️ 22 °C

    Das Douro-Tal gehört zu den schönsten Landschaften in Portugal. Entlang des Douro, dem drittlängsten Fluss der iberischen Halbinsel, liegen einige idyllische Städte und Dörfer, historische Sehenswürdigkeiten, spektakuläre Aussichtspunkte und das älteste Weinbaugebiet der Welt.

    Die Region am Oberlauf des Douro (Alto Douro) ist die älteste Weinbauregion der Welt. Zwischen den schroffen Hängen Nordportugals schlängelt sich der Douro-Fluss durch terrassierte Weinberge, historische Weingüter. Nur hier werden die Trauben für den weltberühmten Portwein kultiviert.

    Schon die Römer erkannten, dass mineralreiche Schieferböden, warmes Klima und Hanglagen ideale Bedingungen für den Weinanbau boten. Ein Wendepunkt kam im 17. Jahrhundert, als britische Kaufleute begannen, den Wein zu exportieren. Um ihn haltbar zu machen, wurde während der Gärung Branntwein zugesetzt – so entstand der berühmte Portwein.
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  • Ponte Metálica da Régua

    2 Ekim 2025, Almanya ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Ponte Metálica wurde im Jahr 1872 feierlich eingeweiht. Sie ist rund 294 m lang und hat zwischen ihren Eisenträgern einen 6,75 m breiten hölzernen Gehweg. König Luís I hatte 1864 die Planung einer Brücke beauftragt, die dem Ort eine bessere Verkehrsverbindung als die üblichen Fähren bieten sollte.

    In den 1930er Jahren verschlechterte sich die hölzerne Fahrbahnplatte mangels Wartung derart, dass Fahrgäste vor der Brücke ausstiegen, sie zu Fuß überquerten und anschließend zu ihren Sitzplätzen zurückkehrten. 1949 wurde die Brücke gesperrt, danach war sie dann jahrzehntelang nur ein rostiges Brückenskelett ohne Fahrbahn und Gehwege.
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  • Câmara Municipal do Porto

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Rathaus von Porto, auch bekannt als „Câmara Municipal do Porto“, ist eines der markantesten Gebäude der Stadt. Der Bau des robusten und imposanten Gebäudes begann im Jahre 1920 und wurde erst im Jahre 1955 fertiggestellt. Der Bau dauerte aufgrund politischer und wirtschaftlicher Instabilitäten über 37 Jahre. Dieser lange Bauprozess spiegelt die schwierige Phase wider, die Portugal in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durchlief, insbesondere die Zeit der Ersten Republik und die Diktatur des Estado Novo.

    Das Rathaus erinnert mit seiner Architektur an die großen Kommunalpaläste im Norden Europas. In der Mitte des Baus erhebt sich ein 70 m hoher Festungsturm mit einem Glockenspiel, Symbol der großen Bedeutung des bürgerlichen Lebens für die Bewohner Portos.
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  • Igreja dos Clérigos

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Kirche und das Kloster dos Clérigos wurden zusammen mit dem Turm im 18. Jahrhundert für die Bruderschaft der Geistlichen gebaut, die Kirchenangehörige bei Alter, Krankheit und Armut unterstützte. Die Kirche und die Klostergebäude, welche bis ins 19. Jahrhundert ein Hospital waren, zeugen heute noch vom damaligen Reichtum.

    Der an toskanische Campaniles erinnernde Glockenturm der Kirche, der sogenannte Torre dos Clérigos, ist mit seinen 75 Metern der höchste Kirchturm Portugals und gilt als das Wahrzeichen der Stadt Porto. Aufgrund seiner Höhe war der Turm in früheren Zeiten ein wichtiger Orientierungspunkt für die Schifffahrt und verfügte über einen Telegrafen und eine Uhr für die Stadtbewohner.

    Im Innern der Kirche zeigt sich die barocke Pracht in der verschwenderischen Verwendung von Gold an Wänden, Decken und Säulen, durch großen Bilderreichtum, teils kunstvolle Schnitzereien und eine insgesamt prachtvolle Ausstattung.
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  • Sé do Porto

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 19 °C

    Die majestätische Kathedrale von Porto, die Sé do Porto thront seit fast einem Jahrtausend auf dem Hügel Pena Ventosa und wacht über die Stadt.

    Die Geschichte der Kathedrale beginnt um 1110, wenige Jahre nachdem die Christen Porto von den Mauren zurückerobert hatten. Der Grundstein für ein Bauwerk wurde gelegt, welches nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Symbol der wiedergewonnenen christlichen Macht dienen sollte. Die Kathedrale sollte zugleich auch als Schutzburg gegen mögliche maurische Angriffe fungieren.

    Bis ins 13. Jahrhundert entstand ein imposantes romanisches Bauwerk mit unverwechselbar festungsartigem Charakter. Die charakteristischen dicken Mauern, kleinen Öffnungen und die markante Doppelturmfassade mit dem wunderschönen Rosettenfenster prägen das Erscheinungsbild der Kathedrale bis heute.

    Die Kathedrale von Porto ist nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch ein faszinierendes Geschichtsbuch aus Stein, das dir die Entwicklung Portugals von der Reconquista bis zur Moderne erzählt.

    Im Jahr 1387 fand die Vermählung von König Johann I. von Portugal und der englischen Prinzessin Philippa of Lancaster in der Kathedrale statt. Diese Vermählung besiegelte das wichtige Bündnis zwischen Portugal und England, das die portugiesische Geschichte nachhaltig prägte.

    Ein bemerkenswertes Detail der Kathedrale ist die moderne Orgel aus dem Jahr 1985. Mit ihren 47 Registern auf drei Manualen zeigt dieses eindrucksvolle Instrument, wie traditionelle Handwerkskunst und moderne Technik auf harmonische Weise verschmelzen.
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  • Ribeira do Porto

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 20 °C

    Ribeira (übersetzt Flussufer) ist ein treffender Name für das Herzstück der Altstadt. Dieses malerische Viertel am Ufer des Douro verkörpert wie kein anderer Stadtteil den authentischen Charme von Porto.

    Die Geschichte des Viertels reicht wie vieles in Porto bis in die Römerzeit zurück. Diese nannten den Ort aufgrund seiner strategischen Lage am Douro »Portus« (Hafen) und entwickelten ihn zu einem wichtigen Handelszentrum. Ursprünglich bewohnten einfache Fischer und ärmere Bevölkerungsschichten diesen Stadtteil, was sich bis heute an manchen schlichten, teils verfallenen Gebäuden ablesen lässt.

    Das Herz von Ribeira ist die Uferpromenade Cais da Ribeira, die bis zur Brücke Dom Luís I führt und den Praça da Ribeira (Ribeira-Platz) einschließt. Dieser historische Platz besteht seit 1398 und war einst Teil des alten Hafens der Stadt. Hinter der Promenade gelangt man in ein verwinkeltes Labyrinth aus engen Kopfsteinpflastergassen. Die terrassenförmig an den Hängen gebauten mittelalterlichen Häuser stechen mit bunten Fassaden und kunstvoll verzierten Eisenbalkonen hervor.
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  • Rabelo-Boote

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 20 °C

    Rabelo ist ein spezieller Bootstype, der in Portugal zum Transport von Weinfässern verwendet wurde. Sie fuhren vom Anbaugebiet am oberen Douro zu den Produktionsstätten des Portweins in Porto und Vila Nova de Gaia. Boote kamen zum Einsatz, da das Douro Tal durch steile Hänge geprägen ist und der Flussweg essenziell war zur damaligen Zeit. Meistens trieben die Rabelos nur mit der Flussströmung, gesegelt wurde selten. Flussaufwärts wurden die Boote getreidelt.

    Die Boote wurden speziell entworfen, um den schwierigen Bedingungen des Douro zu trotzen. Ihr flacher Boden ermöglichte es, auch bei niedrigem Wasserstand zu navigieren. Zudem konnten sie große Lasten tragen. Die Segel der Rabelo-Boote sind ebenfalls bemerkenswert. Sie sind groß und robust, entworfen, um den starken Winden zu widerstehen.
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  • Überquerung der Ponte Dom Luís I

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 20 °C

    Ein weiteres Highlight Portos ist die zweistöckige Ponte Dom Luís I, welche mit ihren beeindruckenden 385 Metern Länge und einem Gewicht von über 3.000 Tonnen Porto mit Vila Nova de Gaia, der Heimat der weltberühmten Portweinkellereien verbindet. In rund 45 Metern Höhe überquert die Metro und Fußgänger den Douro, unten teilen sich Autos, Motorräder und Fußgänger die Fahrbahn.

    Ursprünglich sollte Gustave Eiffel die Brücke entwerfen. Aufgrund kreativer Differenzen kam er aber nicht zum Zug. Eiffel plante eine einspurige Brücke, doch die aufstrebende Stadt Porto benötigte mehr Kapazität. Schließlich übernahm der deutsche Architekt Théophile Seyrig das Projekt.

    Die Brücke wurde im Jahr 1886 fertiggestellt und war damals die größte Stahlbogenbrücke ihrer Zeit und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Ihren Namen verdankt sie König Ludwig I. von Portugal, der sie jedoch nie persönlich besuchte.
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  • São Bento

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 20 °C

    Die ersten Züge fuhren bereits im Jahr 1896 bis nach São Bento, das Gebäude selbst wurde jedoch erst im Jahr 1916 fertiggestellt. Der Bahnhof befindet sich auf dem Gelände des früheren Klosters Mosteiro de São Bento de Avé-Maria.

    1518 befahl König Manuel I. von Portugal, dass auf seine Kosten innerhalb der Stadtmauern Portos ein Kloster gebaut werden sollte, es erhielt den Namen Mosteiro de São Bento de Avé-Maria. Über 300 Jahre später im Jahr 1892, nach dem Tod des letzten Mönchs ging das Kloster in Besitz des Staates über.

    Heute ist São Bento nicht nur ein Bahnhof, sondern auch ein Kunstwerk. Denn 20 000 Azulejos schmücken die Eingangshalle und erzählen in Bildern die Geschichte der Stast Porto.
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  • Igreja Paroquial de Santo Ildefonso

    3 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 20 °C

    Die 1739 fertiggestellte Igreja de Santo Ildefonso wurde im Proto-Barockstil erbaut. Einige Jahre später 1932 wurde die Fassade mit Azulejo-Kacheln verkleidet. Die Kirche ist nach dem Westgoten Ildephonsus von Toledo benannt, der von 657 bis zu seinem Tod im Jahr 667 Bischof von Toledo war.

    Die Fertigstellung des Gebäudes dauerte dreißig Jahre. Die erste Bauphase wurde mit der Fertigstellung des Hauptteils im Jahr 1730 abgeschlossen. In der zweiten Bauphase, von 1730 bis 1739, wurden die beiden Glockentürme errichtet und die Fassade sowie der Narthex fertiggestellt.

    Etwa 11.000 Azulejo-Kacheln bedecken die Fassade der Kirche, sie zeigen Szenen aus dem Leben des Heiligen Ildefonso und figurative Darstellungen aus den Evangelien.
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  • Igreja do Carmo & Igreja dos Carmelitas

    4 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Igreja do Carmo ist eigentlich eine Kombination aus zwei Gebäuden: eines wurde im Jahr 1600 erbaut und das andere erst 100 jahre später im Jahr 1700. Ursprünglich wurde es für den Karmeliterorden der römisch-katholischen Kirche gebaut und als Kloster genutzt. Die andere Kirche, die Igreja dos Carmelitas, wurde für die Nonnen gebaut, damit sie beten können, ohne sich mit anderen Menschen zu vermischen.

    Das Gotteshaus im Rokokostil ist für seine gefliester Seitenfassade bekannt. Sie ist vollständig mit den landestypischen Azulejos bedeckt. Das Mosaik umfasst die gesamte Ostseite der Kirche wurde von Silvestre Silvestri entworfen.

    Die zwei Gebäudes sind durch ein schmales Gebäude (Casa Escondita) verbunden, das nur einen Meter breit ist und ursprünglich dazu diente, die Mönche von den Nonnen des Klosters zu trennen, um so die Keuschheit der Nonnen zu bewahren und den Mönchen zu helfen, ihr Zölibatsgelübde einzuhalten. Es ist eines der schmalsten Gebäude der Welt.
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  • Besuch der Livraria Lello

    4 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 17 °C

    1869 wurde im heutigen Gebäude in der Rua das Carmelitas Nr. 144 die Buchhandlung Livraria Chardron eröffnet.

    Laut Gerüchten wird der Buchhandlung Lello ein Einfluss auf die Harry-Potter-Romanwelt nachgesagt. Joanne K. Rowling lebte Anfang der 1990er Jahre einige Zeit in Porto und lehrte Englisch. Sie streitet aber jeden Zusammenhang zwischen den Büchern und Buchhandlung ab.

    Ein besonderer Blickfang der Buchhandlung ist die geschwungene Holztreppe, die in die offen gestalteten oberen Etagen führt.
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  • Bummel über den Mercado do Bolhão

    4 Ekim 2025, Portekiz ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Geschichte des Mercado do Bolhão reicht bis ins Jahr 1839 zurück, als die Stadtverwaltung beschloss, auf einem vom Domkapitel erworbenen Grundstück einen Marktplatz zu errichten. Der Name stammt von einem sumpfigen Gebiet mit einem Bach, der an dieser Stelle eine Wasserblase (bolha) bildete.

    Das heutige monumentale Gebäude wurde im Jahr 1914 errichtet.
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    Gezinin sonu
    4 Ekim 2025