• Indien ohne Menschen! Gibt‘s das? Hmmh!

    22. november 2025, Indien ⋅ 🌙 21 °C

    Sonntag, 14.10 Uhr, sitze am Flughafen und bin etwas "angeschissen".
    Mein Flug nach Peking via Hong Kong geht heute Abend um 22.45 Uhr. Eigentlich war der Plan, dass ich einchecke und es mir die nächsten Stunden in der Lounge bequem mache. So war der Plan. Das hatte bei den anderen Flughäfen (z.B. Kairo) perfekt geklappt. Hier in Dehli wurde mir gesagt, frühestens 4 Std. vor Abflug könne ich den Check In machen. Hmmmh, das ist doof! Ich werde jetzt mal zwei Stunden im Flughafenbereich verbringen und dann nochmal mein Glück probieren.

    So, was ist seit gestern Abend passiert?
    Na ja, die Welt hat sich weiter gedreht und ich bin ein Tag älter - und weiser? - geworden.
    Heute Morgen war die Nacht um 5.30 h rum, denn um 6.15 stand Adi draussen vor dem Tor und wartete auf mich. Programmpunkt: Taj Mahal im Sonnenaufgang. Danach zurück ins Hotel, frühstücken und dann irgendwann zurück nach Dehli.
    Pünktlich erwartete mich Adi mit unserem Fahrer vor dem Tor. Es war durchaus kalt und total neblig. Vor dem Tor wartete ebenfalls ein Bus von Studiosus, denn anscheinend ist "Taj Mahal im Sonnenaufgang" ein fester Bestandteil jeder Taj Mahal Tour.
    Da die Sonne jeden Tag aufgeht, war das ein Programmpunkt, der nicht sonderlich schwierig sein sollte. Allerdings geht die Sonne schon jeden Tag auf, auch die Himmelsrichtung Osten ist konstant, einzig der Nebel, der stand nicht auf Programm. Adi war bei der Anfahrt schon skeptisch ob sich der Nebel lichten würde.
    Da die Hoffnung immer zuletzt stirbt waren wir frohen Mutes.
    Taj Mahal am frühen Morgen bedeutet viel, viel weniger Menschen. Immer noch Menschen, aber kein Vergleich zu gestern Nachmittag. Alles ging fix und ruck-zuck waren standen wir vorm Eingangsportal. Der Nebel stand aber auch noch da. Da wir nix mit Taj Mahal im Sonnenaufgang. Leicht diffus waren die Umrisse des oberen Teiles des Taj Mahal zu erkennen, aber ein Kalenderbild vom in der Morgensee glänzendem Taj Mahal würde es heute mit Sicherheit nicht geben.
    Hmmh, was tun? Tun taten wir die obligatorischen Fotos. Ich von den Besuchern, Adi von mir. Dann war aber gut!
    Teil 1 des Morgenprogrammes war erledigt.
    Teil 2 war die Besichtigung der Roten Festung. Dem jahrhundertelangem Regierungs- und Wohnstiz der Mogul Kaiser.
    Da es über den die Festung selbst einiges zu berichten gibt und auch die Fahrt dahin ein echtes Weltwunder war, gibt‘s einen eigenen -den nachfolgenden- Bericht.
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