11. Tag auf nach Frankreich
September 14 in France ⋅ 🌙 20 °C
Nachdem Celine gestern Abend vor dem Schlafengehen nochmal das Roadbook für heute studiert hatte, war relativ schnell klar: Tag 11 wird lang. Sehr lang. 😂 Also hieß es mal wieder früh aufstehen.
Um 6.30 Uhr klingelte der Wecker, die Autos wurden schon einmal weitestgehend abfahrbereit gemacht und um 7.30 Uhr ging es zum Frühstück. Gegen 8 Uhr waren wir dann fertig und eigentlich bereit zur Abfahrt.
Dachten wir zumindest.
Denn plötzlich war Ellys Handy verschwunden. 😂 Also wurde erstmal alles auf den Kopf gestellt. Obwohl wir bereits ausgecheckt hatten, wurden nochmal die Schlüsselkarten für die Hotelzimmer organisiert und alles abgesucht. Zimmer, Taschen, Gepäck… nur um irgendwann festzustellen, dass das Handy die ganze Zeit im Auto lag. Na dann konnte es ja endlich losgehen. 😂
Heute durften wir einen Teil der Strecke sogar ganz offiziell über die Autobahn fahren – und das ausnahmsweise ohne unseren Autobahn-Joker zu verbrauchen. So konnten wir erstmal ordentlich Kilometer machen und fuhren Richtung San Sebastián.
Von dort ging es weiter nach Hondarribia, einer wunderschönen kleinen baskischen Stadt direkt am Atlantik und unmittelbar an der französischen Grenze. Schon bei der Durchfahrt hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt, das Meer und die umliegende Küstenlandschaft. 🌊 Eigentlich hätte man hier definitiv länger bleiben können – unser Roadbook und die noch vor uns liegenden Kilometer sagten allerdings etwas anderes. Also blieb leider keine Zeit für eine ausgiebige Besichtigung.
Weiter ging es über die Grenze nach Frankreich, durch Biarritz und anschließend immer wieder an der Atlantikküste entlang. Landschaftlich wirklich wunderschön – Meer, kleine Küstenorte und immer wieder tolle Ausblicke. Gleichzeitig zog sich die Strecke durch die vielen Ortschaften irgendwann ganz schön und wurde mit der Zeit auch ziemlich ermüdend.
Aber wir hatten noch ein Highlight vor uns: die Dune du Pilat! 🏖️
Dort angekommen, Autos abgestellt und natürlich noch hoch auf die Düne. Und der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt! Die Dune du Pilat ist mit über 100 Metern Höhe, rund 2,7 Kilometern Länge und mehreren hundert Metern Breite die höchste Wanderdüne Europas. Auf der einen Seite blickt man über den Atlantik und das Bassin d’Arcachon, auf der anderen Seite über ein scheinbar endloses Waldgebiet. Von oben hat man eine wirklich unglaubliche Aussicht – und spätestens da war die lange Fahrt des Tages kurz vergessen.
Ganz Feierabend war danach allerdings noch nicht.
Im Roadbook wurde uns bereits empfohlen, heute möglichst über das eigentliche Etappenziel hinauszufahren, damit Tag 12 nicht mit einem völlig unmenschlich frühen Wecker beginnen muss. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. 😂 Also wurde wieder unser Autobahn-Joker gezogen und Kurs Richtung Rochefort genommen.
Schließlich mussten wir heute Abend auch noch Zeit für Buck einplanen und wollten nicht erst mitten in der Nacht unseren Schlafplatz suchen. 🐶
Nach den ganzen guten Restaurantessen, Buffets und Gourmet-Ausflügen der vergangenen Tage kehrt heute Abend übrigens wieder der wahre Rallye-Alltag ein: 5-Minuten-Terrine. 😂 Muss auch mal wieder reichen.
Für die Nacht haben wir uns dafür einen ziemlich coolen Platz gesucht und schlafen heute direkt neben einer alten Burg. 🏰
Jetzt heißt es noch mit Buck eine Runde drehen, etwas essen und dann möglichst schnell ins Bett. Dank der heute zusätzlich gefahrenen Kilometer dürfen wir morgen hoffentlich ein kleines bisschen entspannter in Tag 12 starten.
Wie entspannt es tatsächlich wird, werden wir sehen… 😂🚗💨Read more































