• Canyon de Chelly: Bilder und Ruinen

    March 28 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Mein Wecker ging heute um 6 Uhr („Handy“-Zeit), damit ich auf jeden Fall pünktlich um 8.40 Uhr am Treffpunkt bin. Das war zu großzügig kalkuliert, aber besser so als zu knapp.

    Die Tour ist ziemlich holprig und staubig, aber faszinierend. Wir sehen Ruinen, die primär von den Ancestral Puebloans (oft als Anasazi bezeichnet) stammen, die dort etwa von 750 bis 1300 n. Chr. siedelten und Felswohnungen in die Wände bauten. An fast jeder Felswand erklärt der Guide uns wunderbar erhaltene Felsmalereien. Die ältesten Darstellungen reichen Wikipedia zufolge bis etwa 2500 v. Chr. zurück. Viele sind von den Anasazi, während spätere Bilder von den Navajo stammen, die den Canyon seit dem frühen 18. Jahrhundert bewohnen. Dazwischen nutzten Hopi-Indianer das Gebiet.

    Aber auch der Canyon selbst ist wunderschön. Von unten kann man die Struktur und Muster der Sandsteinfelsen viel besser erkennen als von oben. Der Guide interpretiert hier jede Menge Tiere rein, aber dem kann ich nur teilweise folgen. Ob es an seinem Akzent liegt, der geringen Anzahl an Zähnen oder er einfach nur nuschelt, weiß ich nicht.

    Nachmittags fahre ich den North Rim Drive und gehe den White House Ruins Trail, den einzigen Weg in das Canyon-Innere, den man ohne Guide gehen darf.
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