• am Ufer der Biskaya...

    November 2, 2024 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Wieder früh aufstehen, kurzer "Kotflügel-Zmorgen" und weg. Ein kurzes Hindernis bildet nur noch der zwar schöne, aber infolge vollelektronischem Betrieb nicht einfach zu handhabende Stellplatz. Wiederum ein Vorteil unseres kleinen Autos: Wir fahren neben der geschlossenen Barriere durch und starten in Richtung Gijon, wo wir dann unsere Kollegen wieder treffen werden. Alles möglichst nahe dem Ufer der Biscaya, der grossen Bucht des Atlantischen Ozeans, die sich von Galicien bis zur Bretagne entlang der Nordküste Spaniens und der Westküste Frankreichs erstreckt. Unser grosses Wetterglück wird nur durch einige Nebelschwaden, die vom Meer hereindrücken, unterbrochen. Es wird bald Ebbe sein und entsprechend spannend präsentieren sich die Ufer.

    Wir haben den Tidenkalender studiert: Um 11.00 (ca) müssen wir bei RIBADERO sein, um die (weltbekannten?!) "AS CATEDRAIS" optimal anzutreffen. Und wir schaffen das ganz genau. Zwar nur 3 m Tidenhub, aber doch eindrücklich, wie wir die trockengefallenen Felspartien umwandern können im Wissen, dass in 6 Stunden alles wieder vom Wasser umspült sein wird.

    Wir lassen uns Zeit, geniessen die Landschaft auf einem Jano-Spaziergang und bereiten in unserer fahrenden Küche Spaghetti, um Margrith's Heisshunger zu stillen.

    Die Sonne im Rücken bringt uns unser Sprinty nach wie vor zuverlässig und komfortabel nach CANDAS, etwas westlich von Gijon. Es beeindrucken die vielen Kunstbauten und insbesondere hohe Brücken über tiefe, fjordähnliche Täler. Wir dürfen uns einreihen in die "Wagenburg" unserer Reisekameraden an schönster Aussichtslage.

    Ein guter Spaziergang zum sehr maritimen Hafen schliesst einen weiteren erlebnisreichen Tag ab.

    --------
    PS: Wie macht man ein Töff-Päärli nachhaltig glücklich? - Man demontiert den halben (...mir noch etwas unbekannten) Sprinty und findet dann doch noch die Batterie ...um den Töff zu überbrücken.
    Read more