• RUEDI - hakuna matata.
  • Margrith von May
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Rund IBERIEN

Una aventura de 39 días de RUEDI - hakuna matata. & Margrith Leer más
  • Picos Europa

    3 de noviembre de 2024, España ⋅ 🌙 15 °C

    Die Picos de Europa ("Gipfel Europas“) sind ein Kalkstein-Massiv innerhalb des Kantabrischen Gebirges. Es erstreckt sich über Teile von Asturien, Kastilien-León und Kantabrien. Auf einer sehr kompakten Fläche befinden sich etwa 200 Gipfel über 2000 m Höhe. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der Torre de Cerredo (2648 muM).

    Gestern haben wir eine grosse Kurve ins Gebirge gefahren: Durch Schluchten, Pässe und über Hochebenen der Picos. Den Einwohnern hier geht es offenbar nicht schlecht: schmucke Dörfer, gepflegte Viehbestände und Wiesen säumen den Weg. Wir treffen nur noch wenige Touristen, die dann auch vorwiegend Spanier sind, welche den heutigen schönen Sonntag geniessen. Im Gebirge hängen Wolken, welche sich dann aber gegen das Meer wieder von der Sonne auflösen lassen und dem blauen Himmel Platz machen.

    Ohne Sonne ist es denn auch schon richtig kühl, was ja auch dem beginnenden November entspricht. Offenbar haben all die Bäume auch schon den ersten Frost erlebt, weshalb sie sich in den schönen Farben des "Indian Summer" präsentieren. Es fehlen nur die roten Farbtupfer des Ahorn, was sie denn von der Pracht in Kanada unterscheidet.

    Auf zum Teil recht anspruchsvollen schmalen und sehr kurvenreichen Strassen erreichen wir den Standplatz in Las Arenas am nördlichen Rand der "Picos".

    Heute Montag haben wir einmal Zeit, uns etwas auszuruhen. Am Nachmittag führt uns Michael auf eine schöne Wanderung entlang der sonnigen Bergflanke und abends sitzen wir in der Gruppe zusammen, um bei einem Glas Priorat-Wein Geschichten zu erzählen. - Tut zwischendurch echt gut.

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    Aus mir unerklärlichen Gründen haben sich am Morgen elektrische Potentialdifferenzen zwischen dem Sprinty und dem Boden aufgebaut. Jano hat an der Einstiegstufe geschnuppert und einen kleinen, aber völlig unerwarteten Nasenstüber einstecken müssen. Nur mit viel Zuwendung, einigen Goodies und einer halben Banane konnten wir ihm glaubhaft versichern, dass die Situation einen physikalischen Grund hat und er nach wie vor unser liebster Hund ist und bleibt... 😍

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  • Im Baskenland

    5 de noviembre de 2024, España ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Nordküste Spaniens empfinden wir definitiv als das Highlight unserer Iberien-Reise. Abwechslungsreich mit den rauhen Einflüssen des Atlantik und mit vielen Zeugnissen einer langjährigen hohen Kultur.

    Wir verlassen das nördliche Randgebirge Richtung NW nochmals hin zur Biskaya ...und stossen auf eine absolute Trouvaille, das für uns schönste je entdeckte Dorf: COMILLAS, "die Stadt der Erzbischöfe" überrascht mit seiner historischen Bedeutung. Aufmerksam macht uns zuerst nur der Erzengel des "Cementario", das meisterhaft auf die Ruinen einer Stadt-Kirche aufgebaut wurde. Aus dem Kurzbesuch ergibt sich eine richtige Wanderung zum Parque Güll y Marto, vorbei an der Herrschaftsvilla Casa del Duque de Almodar. Leider reicht die Zeit nicht mehr für den Besuch der Universidad Pontificia, die wir zuerst als grossartiges Schloss wahrnehmen. Eine Rundfahrt zum Hafen und zum grossartigen Parkbereich mit Sandstrand überzeugt uns total: Dieses Dorf muss seit langer Zeit Reichtum, unternehmerisches Flair und guten Geschmack vereint haben!

    Weit touristischer erscheint uns der nächste Halt: Santillana del Mar ist mit seinen kopfsteingepflasterten Strassen, den blumengeschmückten Balkonen und den historischen Fachwerkhäusern eher schon Filmkulisse und lebendes Museum und zieht entsprechend Gäste an. Wir schlendern da auch durch und finden zu unserer Überraschung das für uns perfekte Restaurant mit der total passenden Karte. So bleibt auch dieser Halt in bester Erinnerung.

    Noch ein paar Kilometer Autovia und wir erreichen unseren Standplatz mit überwältigender Aussicht auf BILBAO.
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  • BILBAO

    6 de noviembre de 2024, España ⋅ ⛅ 14 °C

    Die baskische Metropole hat viel mehr zu bieten als nur das Guggenheim Museum. Von der grauen Stadt mit schwelenden Hochöfen hin zur modernen Metropole mit viel Kunst und Kultur haben die Sanierung von Plätzen, Brücken und Strassen beigetragen. Internationale Architekten wie Frank O. Gehry, Sir Norman Foster, Akvaro Siza Vieura, Arata Isozaki und Rafael Moneo haben der Stadt ihren kreativen Stempel aufgedrückt.
    Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Biskaya und mit 347‘000 Einwohnern die grösste Stadt im Baskenland. Sie bietet sich auf beiden Seiten des Rio Nervion in einrm Tal, weswegen sie von den Einheimischen auch gerne ‚el Boxto (das Loch) genannt wird.
    200 Tage im Jahr soll es hier regnen, kaum zu glauben nach den beiden letzten Tagen mit vollem Sonnenschein.
    Die Ria und ihr Flussdelta sind und waren der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung Bilbaos zum wichtigsten Industrie- und Handeltentrum Nordspaniens.
    Im Altstadtviertel Casco Viejo, gegründet um 1300 durch Diego Lopes V de Haro schlägt das traditionelle Herz der baskischen Metropole. Die baskische Sprache, die während Franko verboten war, wird heute wieder sehr gepflegt und auch in der Schule wieder unterrichtet.
    Die gotische Kathedrale Santiago ist die älteste Kirche der Stadt.
    Wie eine gigantische Titan Skulptur glitzert das 1997 eröffnete Guggenheim Museum in der Sonne. Frank O. Gehry hat einen Markstein der avantgardistischen Architektur des 20. Jh und des innovativen Designs geschaffen. Im Kontrast dazu steht der 12m hohe Blumenhund Puppy von Jeff Koon. Ursprünglich für die Einweihungsfeier gedacht wurde die Figur zum Publikumsliebling. Zwei Mal im Jahr wird sie neu bepflanzt für die Kleinigkeit von Euro 100‘000.
    Hinter dem Museum beeindruckt die bronzene Riesenspinne „Maman“ von Louise Bourgois sowie die Skulpturen der arbeitenden Frauen.
    Eine beeindruckende Stadt wo Alt und Moderne sich ergänzen. Auch kulinarisch hat die Stadt sehr viel zu bieten, vom ältesten Kaffehaus über viele kleine Bistros bis zu den vielen kleineren und grösseren Restaurants. die sich in den engen Gassen aneinanderreihen.
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  • Le Plateu d'Hauteville

    9 de noviembre de 2024, Francia ⋅ ⛅ 10 °C

    Schon 3 Tage sind wir wieder alleine unterwegs und auf der Heimreise:

    Do: Wir verlassen das Baskenland in Richtung Bordeaux. Frankreich hat auch seine Reize: Schon eines der ersten Dörfer nach der Grenze tut es uns an. In St-Jean-de-Luz werden wir am Mittag mit baskischen Speisen verwöhnt. Eben wie Gott in Frankreich. Kurz vor Arcachon, am S-Ende der grossen Dünen (Dune du Pilat) finden wir einen sympathischen Übernachtungsplatz unter Palmen und fast ganz am Atlantik.

    Fr: schon früh stehen wir drei ganz oben am höchsten Punkt der Düne und geniessen die Rundsicht. Wir haben den Brunch***** im Philipp-Starck-Hotel richtig verdient. Das Glas Prosecco gibt den perfekten Schwung in den Tag. Am Abend sind wir denn auch schon ein richtiges Stück nordöstlicher und lassen unsere Standheizung im hübschen Dorf Murat le Quaire brummen. Dass sich neben dem Dorf-PP mit Panoramasicht auch gleich ein soo gutes Restaurant befindet, haben wir ja nicht gewusst, aber gleich ausgiebig getestet.

    Sa: Erst einmal müssen wir das schöne Dorf genauer besichtigen: so schön, wie hier alles gepflegt wird! Nun geht es los in Richtung eines der vielen Vulkane in der Umgebung: wir erklimmen den fast 1500 m hohen "La Banne d'Ordanche". Jano geniesst den grossen Spaziergang und die schöne Aussicht genauso wie wir. Die Nebel und Wolken stören uns alle überhaupt nicht.
    Wir wollen noch nach Genf, schaffen es aber nur bis auf das "Plateau de Hauteville", ca 50 km östlich von Lyon. Es ist schon dunkel, es verspricht jedoch morgen ein schöner Spaziergang auf uns zu warten.
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  • wieder daheim 😊

    11 de noviembre de 2024, Suiza ⋅ ☁️ 8 °C

    Alles gut gegangen und schon wieder fast alles geputzt und verräumt.

    Viel gesehen und viele gute Erinnerungen mit nach Hause genommen:
    - Bis zum letzten Tag konnten wir viele neue Eindrücke sammeln
    - Spanien hat einen grossen kulturellen Hintergrund und seine Zeit als Weltmacht ist immer noch präsent.
    - Portugal haben wir unterschätzt; es hat jedoch ebenfalls viel zu bieten.
    - Beide Länder haben uns im Norden besser gefallen als im Süden
    - Am besten gefällt uns die Nordküste von Spanien.
    - Wir sind gespannt, was es im Landesinnern noch alles zu entdecken gibt. Das ist noch mindestens eine weitere Reise wert!

    Wir lassen die Reise in Frankreich ausklingen. Schön: hier darf uns Jano wieder problemlos in jedes gute Restaurant begleiten. Die letzte Etappe führt uns auf kleinen Strassen durch Wälder, Hügel und die wenig besiedelte Landschaft der Auverne bis zum Genfersee. Auch diese Region wäre einmal eine mehrtägige Reise wert!

    Wir wundern uns über den dichten Verkehr auf der CH-Autobahn. Es wird uns wieder bewusst, wie dicht die Schweiz besiedelt ist. Kurz nach dem (frühen) Eindunkeln erreichen wir unsere Seeblickstrasse in Zürich.
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    Fin del viaje
    11 de noviembre de 2024