Fliegen oder Fliege
Yesterday in Malta ⋅ ☀️ 30 °C
Heute Morgen hieß es: früh aufstehen! ⏰ Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, denn heute stand eines der Highlights unseres Malta-Urlaubs auf dem Programm: ein ganzer Tag auf einem Segelboot. ⛵️🌊
Also raus aus dem Bett, frisch gemacht, Sachen zusammengepackt und los ging’s. Und tatsächlich – wir waren ganze zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit am Treffpunkt. 😅 Das lag natürlich ausschließlich an unserer hervorragenden morgendlichen Organisation … und vielleicht auch ein kleines bisschen an unserem Uber-Fahrer, der uns sicher und ohne Umwege zum richtigen Ort gebracht hat.
Etwa fünf Minuten nachdem wir angekommen waren, kam noch ein weiteres Pärchen dazu. Die beiden kamen aus Melbourne in Australien und sollten den Tag gemeinsam mit uns auf dem Boot verbringen. Dazu kamen der Kapitän, ein Freund des Kapitäns und ein weiteres Crewmitglied.
Alle waren von Anfang an super freundlich und zuvorkommend und irgendwie hat die Gruppe direkt gut zusammengepasst. Beste Voraussetzungen also für einen entspannten Tag auf dem Meer.
Dann hieß es: Leinen los! ⛵️
Raus aus dem Hafen und rein in einen für unsere Verhältnisse doch ziemlich ordentlichen Wellengang. Und was macht man natürlich, wenn das Boot ordentlich durch die Wellen schaukelt?
Frühstücken. 😂
Es gab frisch geschmierte Brötchen mit Käse und Schinken und dazu Getränke, die uns übrigens den gesamten Tag über zur Verfügung standen. Irgendwie hatte es schon etwas Besonderes, mitten auf dem Meer zu frühstücken, während das Boot durch die Wellen Richtung Gozo schaukelte.
Unser erstes großes Ziel war die Blaue Lagune.
Und ja: Das Wasser dort sieht wirklich fantastisch aus. Türkisblau, glasklar und genau so, wie man es von den ganzen Bildern kennt. Das Problem dabei ist nur: Offenbar kennen diese Bilder auch wirklich alle anderen Menschen auf Malta. 😂
Die Blaue Lagune ist ein absoluter Touristen-Hotspot und dementsprechend völlig überlaufen. Boote, Menschen und noch mehr Boote – für unseren Geschmack einfach deutlich zu viel.
Wir haben dort die Mittagszeit verbracht und später auch auf dem Boot gegessen. Schön anzusehen ist die Lagune definitiv, aber für uns steht fest: Dann lieber eine etwas weniger spektakuläre Bucht, dafür aber Ruhe und deutlich weniger Menschen.
Was uns außerdem aufgefallen ist: Unter Wasser wirkte es dort im Vergleich zu anderen Stellen fast schon tot. Bei den Menschenmassen und dem täglichen Bootsverkehr leider auch nicht wirklich überraschend.
Aber wenn wir schon einmal da sind, gehe ich natürlich trotzdem ins Wasser. 🤿
Also Schnorchel auf und los. Dabei habe ich auch eine kleine Höhle entdeckt und bin ein Stück hineingetaucht. Das war tatsächlich ziemlich beeindruckend: Draußen strahlender Sonnenschein und hellblaues Wasser – und nur wenige Meter weiter wird es in der Höhle plötzlich tiefschwarz. Ein ziemlich eigenartiges, aber gleichzeitig faszinierendes Gefühl.
Nachdem wir gegessen hatten, ging es weiter zur nächsten Bucht.
Und die gefiel uns schon deutlich besser. 😅
Auch dort hatten wir einen längeren Aufenthalt und konnten uns in Ruhe umsehen. Natürlich ging es wieder ins Wasser. Wir haben geschnorchelt und vor allem noch einmal ordentlich das Abtauchen geübt. Mittlerweile klappt das schon bedeutend besser und macht jedes Mal ein bisschen mehr Spaß.
Auch hier gab es wieder eine kleine Höhle zu entdecken, die wir uns natürlich anschauen mussten.
Und dann entdeckte ich dieses Felsband.
Schön hoch.
Sehr schön hoch.
Ich würde schätzen ungefähr zwölf bis fünfzehn Meter über dem Wasser.
Und wie das manchmal so ist, entstand daraus innerhalb kürzester Zeit eine ausgesprochen vernünftige Idee:
Da könnte man doch eigentlich runterspringen. 😂
Also hochgeklettert.
Von unten sah das Ganze irgendwie noch deutlich harmloser aus. Wenn man dann allerdings oben steht und nach unten schaut, wirken zwölf bis fünfzehn Meter plötzlich doch erstaunlich hoch. 😅
Aber nun war ich schon einmal oben.
Also: springen!
Und tatsächlich – alles gut gegangen. 😂🌊
Natürlich gibt es davon auch eine Aufnahme mit der Insta360. Die muss allerdings noch heruntergeladen und bearbeitet werden. Das Video wird also definitiv noch nachgereicht, denn auf der 360-Grad-Aufnahme dürfte das Ganze vermutlich noch einmal ein bisschen spektakulärer aussehen.
Nach meinem kleinen Ausflug vom Felsen zurück ins Meer ging es wieder zum Boot und langsam machten wir uns auf den Heimweg.
Bis zurück zum Hafen von Valletta waren wir noch einmal ungefähr zwei Stunden unterwegs. Getränke gab es weiterhin reichlich und zwischendurch stellte die Crew noch frisches Obst auf den Tisch – genau das Richtige nach einem ganzen Tag mit Sonne, Salzwasser, Schnorcheln und Springen.
Und irgendwie waren diese letzten zwei Stunden auf dem Boot noch einmal ein richtig schöner Abschluss. Einfach übers Meer fahren, die Küste beobachten und den Tag langsam ausklingen lassen.
Wobei … ausklingen lassen war eigentlich noch gar nicht angesagt. 😅
Denn als wir wieder von Bord gegangen sind, hatten wir es plötzlich ziemlich eilig.
Also rein ins Uber und zurück zum Airbnb – allerdings nicht, ohne uns vorher noch schnell eine Kleinigkeit zu essen zu holen. Schließlich mussten wir für das nächste Abenteuer des Tages ausreichend gestärkt sein.
Zurück im Airbnb hieß es dann: schnell frisch machen, Sachen wechseln und schon wieder los.
Also erneut ein Uber bestellt, eingestiegen und weiter Richtung …
… Fortsetzung folgt. 😏Read more















