• Ab in die Berge

    August 21 in Georgia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach unseren Erfahrungen mit Bergen und Nebel wollten wir diesmal nichts dem Zufall überlassen. Die Wettervorhersage versprach für die nächsten drei Tage Sonne und vor allem Weitsicht – also nichts wie los in den Kaukasus!
    Bevor wir Poti verlassen haben, wurden natürlich noch einmal Vorräte eingekauft, Wasser aufgefüllt und der Bulli vollgetankt. Dann ging es entlang des Enguri über Jvari weiter Richtung Berge.
    Schon die Anfahrt war ziemlich spektakulär. Die Straße führt an einem riesigen Stausee entlang, der von türkisblauem Gletscherwasser gespeist wird. Dazu überall Hochspannungsleitungen, die sich durch die Berge ziehen.
    Und spätestens hier merkt man auch, warum viele der Straßen und Pässe im Kaukasus nur in den Sommermonaten befahrbar sind. Immer wieder liegen riesige Schieferbrocken und Geröll auf der Fahrbahn, ganze Stücke der Straße sind weggebrochen oder nur noch einspurig passierbar. Kombiniert mit der Fahrweise der Georgier wurde schon die Anreise zu einem kleinen Abenteuer.
    Dafür wurden wir hinter fast jeder Kurve mit neuen Ausblicken belohnt. Die Berge tauchen immer wieder in völlig unterschiedlichen Formationen vor einem auf, die Täler werden enger und die Gipfel höher.
    Wir freuen uns riesig auf den Kaukasus. Vor allem Heinrich, denn der hatte hier bisher immer Pech mit dem Wetter. Diesmal sieht es tatsächlich so aus, als könnte es perfekt werden.
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