• Chronik von Georgien

    September 8 in Georgia ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf einem Hügel über dem Tbilisi Sea steht eines der beeindruckendsten Monumente, die wir in Georgien bisher gesehen haben: die Chronik von Georgien.
    Schon von Weitem wirken die 16 gewaltigen, bis zu 35 Meter hohen Pfeiler ziemlich spektakulär. Aus der Nähe wird es noch besser: Überall riesige Bronzereliefs mit Königen, Königinnen und georgischen Nationalhelden, dazu Szenen aus der Geschichte des Landes und aus dem Leben Christi. Im Grunde erzählt das ganze Monument die Geschichte Georgiens – politisch, geschichtlich und natürlich auch religiös.
    Begonnen wurde das gigantische Projekt 1985 vom georgischen Bildhauer Zurab Tsereteli. Fertig geworden ist es allerdings nie. Mit dem Ende der Sowjetunion kamen die Arbeiten weitgehend zum Erliegen – was man an einigen Stellen auch sieht. Der Wirkung tut das aber überhaupt keinen Abbruch.
    Wir fanden es mega interessant und vor allem wahnsinnig beeindruckend, zwischen diesen riesigen Pfeilern herumzulaufen. Dazu die Aussicht über den Stausee und ein Wind, der uns dort oben fast weggeblasen hat.
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