• Ankunft in Armenien

    September 10 in Armenia ⋅ ☀️ 20 °C

    Gestern hieß es für uns: Tschüss Georgien, hallo Armenien!
    Der Grenzübergang ging erstaunlich schnell. Die Georgier waren – wie so oft – eher mäßig an uns interessiert, dafür wurden wir auf armenischer Seite umso freundlicher und herzlicher empfangen. Es ist immer wieder faszinierend, wie sich innerhalb weniger Meter hinter einer Grenze plötzlich alles verändert: die Menschen, die Straßen, die Autos, die Häuser und irgendwie das ganze Lebensgefühl.
    Für unsere erste Nacht in Armenien haben wir uns einen entspannten Stellplatz nicht weit von der Hauptstraße gesucht und hatten eine wunderbar ruhige Nacht.
    Am nächsten Morgen sollte es eigentlich direkt zum Sewansee gehen. Aber die Hauptstraße war wegen eines Fahrradrennens gesperrt. Also haben wir eine Offroad-Umfahrung gesucht – schließlich findet sich ja meistens irgendein Weg.
    Die Tour war superschön und hat uns einen tollen ersten Eindruck von der armenischen Landschaft gegeben.
    Unsere vermeintlich clevere Umfahrung endete allerdings ausgerechnet mitten in der Straßensperrung. Die Cops schauten etwas verdutzt und verfrachteten uns kurzerhand an den Straßenrand. Und damit hatten wir plötzlich den vermutlich besten Zuschauerplatz der ganzen Tour: Als einzige Zivilisten standen wir an einer komplett menschenleeren Hauptstraße und konnten in aller Ruhe das Fahrradrennen samt Begleitfahrzeugen an uns vorbeiziehen lassen.
    Also Tenderino raus, gute Musik an, kalte Getränke aus dem Kühlschrank – und schon wurde aus der gescheiterten Umfahrung unsere ganz persönliche VIP-Tribüne bei der Tour d’Armenie.
    Armenien, der Start gefällt uns schon mal!
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