Jermuk ist ein klassischer armenischer Kurort – bekannt für seine heißen Quellen, Mineralwasser und Thermalbäder. Wir haben uns die berühmte Wassergalerie angeschaut und sind anschließend ein bisschen durch den Ort geschlendert. Viel mehr als Hotels, Cafés und Kurort-Atmosphäre gibt es dort allerdings nicht zu entdecken – die klassischen Touri-Spots haben wir deshalb entspannt ausgelassen.
Dafür haben wir einen richtig coolen Lost Place entdeckt: einen ausgestorbenen sowjetischen Kulturpalast. Wir konnten uns die alte Eingangshalle und sogar das ehemalige Schwimmbecken von innen anschauen – ein spannender Einblick in vergangene Zeiten.
Mittags haben wir ein echtes Highlight gefunden: ein Restaurant direkt am Fluss, versteckt zwischen den Felsen. Man konnte draußen sitzen oder sich einen Platz in kleinen Fels- und Höhlenbereichen suchen. Also haben wir es uns mit Jörg richtig gut gehen lassen und sind dort deutlich länger hängen geblieben als ursprünglich geplant.
Auf dem Weg zum Parkplatz haben wir noch kurz an einer heißen Quelle angehalten und uns ein warmes Fußbad gegönnt.
Danach ging es durch den wunderschönen Canyon aus Jermuk hinaus. Über eine Schotterpiste fährt man direkt am wilden Fluss entlang, während links und rechts unzählige Basaltsäulen aus den Felsen ragen. Teilweise sind sie so regelmäßig und geometrisch angeordnet, dass es fast künstlich aussieht. Eine richtig spektakuläre Strecke – und genau die Art von Landschaft, für die wir solche Abstecher lieben.
An unserem Schlafplatz angekommen, sind wir dann wieder auf Nadine und Patrick gestoßen und so hatten wir wieder mal einen schönen gemeinsamen Abend.Read more
TravelerIch sag' nur: 3 mal bestellt...einfach lecker👍😊