Färöer
February 26 in Faroe Islands ⋅ 🌬 7 °C
Zurück in Kopenhagen. Diese Stadt geht einfach immer. Zwischen Nyhavn mit seinen bunten Häusern, dem Hafen, der kleinen Meerjungfrau und all den Fahrrädern fühlt sich alles leicht an. Kopenhagen ist mit rund 650.000 Einwohnern das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Dänemarks, Sitz vieler großer Unternehmen, Design-Hotspot, Food-Metropole mit einer der höchsten Michelin-Dichten Europas. Man kann hier Tage verbringen: durch Christianshavn laufen, am Wasser entlang joggen, moderne Architektur in Ørestad anschauen oder einfach nur in einem Café sitzen und das nordische Lebensgefühl aufsaugen.
Und dann gibt es noch die Option: einfach weiterfliegen. Richtung Nordatlantik.
Also ab in den Flieger auf die Färöer. Der Flug war entspannt, die letzten sieben Minuten allerdings ordentlich bumpy – willkommen im Nordatlantik. Das Wetter sah vorher eher grau aus, aber hier oben weiß man: Das ändert sich alle zehn Minuten. Sonne, Regen, Nebel, wieder Sonne – alles in einer Stunde möglich.
Gut gelandet, Mietwagen abgeholt, rein ins Abenteuer. Schon die Fahrt vom Flughafen Richtung Hauptstadt ist spektakulär. Links und rechts Wasserfälle, die direkt von den steilen, grasbedeckten Hängen ins Meer stürzen. Viel Regen von oben, viel Wasser von den Bergen – aber genau das macht die Landschaft so dramatisch. Grün, schwarz, grau, tiefblau. Roh. Ungefiltert.
Die Färöer bestehen aus 18 Inseln mit rund 54.000 Einwohnern. Politisch gehören sie zum Königreich Dänemark, sind aber weitgehend autonom, mit eigener Regierung, eigener Sprache (Färöisch) und eigener Kultur. Wirtschaftlich dominiert die Fischerei und Aquakultur – Lachs ist hier allgegenwärtig. Tourismus wächst stark, aber noch ist alles angenehm unaufgeregt.
Die Hauptstadt Tórshavn zählt nur etwa 20.000 Einwohner und gehört damit zu den kleinsten Hauptstädten Europas. Kleine bunte Häuser, viel Holz, viel Gras auf den Dächern, der alte Stadtteil Tinganes mit seinen rot gestrichenen Regierungsgebäuden direkt am Hafen – alles kompakt, alles nah am Wasser.
Das Klima ist ozeanisch: milde Winter, kühle Sommer, viel Wind. Keine Bäume von Bedeutung – dafür Schafe. Mehr Schafe als Menschen, ungefähr doppelt so viele. Die Straßen sind hervorragend ausgebaut, mit Unterseetunneln, die ganze Inseln verbinden. Man fährt durch Berge und unter dem Meer hindurch – infrastrukturell beeindruckend für so ein kleines Land.
Mein Hotel: tolle Lage, schöne Aussicht über das Wasser. Wolken ziehen schnell, Lichtstimmungen wechseln im Minutentakt. Genau der Ort, wo man abends einfach aus dem Fenster schaut und merkt, wie klein man hier oben eigentlich ist.
Ach ja. Land #121 laut meiner „Been“ App :-)Read more



















TravelerJa schön, so kann man auch gut Länder sammeln. Wir schielen schon lange mal auf eine passende Kreuzfahrt, doch so geht es natürlich auch. Es soll dort eine spannende Verbindung zwischen Inseln geben mit einem sehenswerten Kreisverkehr unter dem Meer?
TravelerKann ich bestätigen! War so überrascht, dass ich mich gleich verfahren habe. Die erste Ausfahrt war falsch …