• Guernsey

    March 25 in Guernsey ⋅ 🌬 8 °C

    Am Abend ging es noch spontan weiter auf die kleine Kanalinsel Guernsey. Der Flug war kurz, aber die Landung hatte es schon in sich – ordentlich Wind. Vom Flughafen dann direkt mit dem Taxi nach St. Peter Port, mein Hotel lag direkt am Hafen.

    Am nächsten Morgen bin ich früh raus, um den Sonnenaufgang mitzunehmen. Unten im Hafen war es fast komplett ruhig, nur ein paar Boote im Wasser und diese typische Morgenstimmung. Gleichzeitig hat man sofort gemerkt, wo man ist – der Wind war richtig stark, typisch für die Kanalinseln.

    Guernsey gehört politisch nicht zu Großbritannien, sondern ist eine sogenannte Kronbesitzung. Die Insel hat rund 63.000 Einwohner und lebt heute vor allem von Finanzdienstleistungen und Tourismus, früher war sie strategisch extrem wichtig. Das sieht man auch noch überall, vor allem an den alten Festungen und Mauern rund um den Hafen.

    Ich bin dann vom Hafen aus Richtung Süden gelaufen. Die Landschaft ändert sich schnell – weg vom Hafen, hin zu steilen Küsten mit richtig schönen Ausblicken auf das Meer. Unterwegs sind mir immer wieder diese natürlichen Pools direkt am Meer aufgefallen. Und tatsächlich waren Leute im Wasser – bei dem Wind und der Kälte. Ganz sicher nicht beheizt.

    Der Weg zurück ging dann über die Hügel oberhalb der Küste. Von dort hat man einen perfekten Blick auf St. Peter Port, die Boote im Hafen und die alten Gebäude. Die Stadt selbst wirkt fast ein bisschen wie eine Mischung aus England und Frankreich, was auch gut passt – Frankreich ist nur rund 50 Kilometer entfernt.

    Zurück im Hafen gab es dann ein richtig gutes Frühstück. Schön entspannt, mit Blick aufs Wasser, während der Ort langsam wach wurde. Guter Start in den Tag.
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