• Zion NP

    April 19 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach dem Stopp auf der Zion Mountain Ranch sind wir weiter Richtung Zion National Park gefahren. Eigentlich nur als Durchfahrt geplant. Am Eingang dann erstmal kurz Irritation: die Rangerin meinte, für uns als Ausländer wären es eigentlich 100 Dollar pro Person. Haben wir so auch noch nicht gehört. Sie war dann aber entspannt und hat eine pragmatische Lösung gefunden – am Ende sind wir mit einem Jahrespass rausgegangen.

    Die Fahrt durch den Park selbst war ziemlich beeindruckend. Die Landschaft ändert sich nochmal komplett. Diese riesigen, steilen Felswände, alles deutlich grüner im Tal, fast schon unerwartet nach den letzten Tagen in der Wüste.

    Am prägendsten war der Tunnel: lang, dunkel, nicht beleuchtet. Und dann kommst du raus und stehst plötzlich in einer komplett anderen Szenerie. Andere Farben, andere Dimensionen, alles wirkt größer.

    Unterwegs haben wir noch ein paar Bergziegen gesehen, die völlig entspannt auf den Felsen unterwegs waren. Und ein Truthahn hat es fast noch auf die Straße geschafft – kam ziemlich überraschend.

    Zion liegt deutlich höher als die umliegenden Gebiete, deshalb auch spürbar kühler. Durch den Virgin River ist es auch viel grüner als alles, was wir vorher gesehen haben. Die steilen Wände sind über Millionen Jahre entstanden, der Fluss hat sich immer tiefer in den Sandstein gearbeitet.

    Nach dem Park hatte es dann schon über 20 Grad, und mit jedem Kilometer Richtung Las Vegas wurde es spürbar wärmer.
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