• Georgia - Jeckyll Island

    March 26, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Mit Savannah haben wir unseren nächsten Bundesstaat Georgia erreicht. Nach einer wunderbar ruhigen Nacht in der Marina fahren wir ein kurzes Stück weiter entlang der Küste nach Süden. Unser Ziel ist Jeckyl Island. Eine schöne, naturbelassene Insel südlich von Brunswick. Aber zunächst einmal füllen wir unsere Vorräte beim Walmart auf. Wir brauchen frisches Obst, Gemüse und Salat. Nach einem kurzen Zwischenstopp sind wir nach etwa zwei Stunden Fahrt an der Insel angekommen. Wenn man auf die Insel über die Brücke will, muss man einen Tagespass für 8 Dollar erwerben. Wir fahren den einzigen Campingplatz der Insel an, um noch rechtzeitig einen Platz für die Nacht zu bekommen. Aber wir haben Pech. Der letzte Platz ist 10 Minuten vor uns weggegangen. Also werden wir den Tag auf der Insel verbringen und irgendwo auf dem Festland übernachten. Wir machen einen ausgedehnten Strandspaziergang im Norden. Der Strand ist pudrig weiß und endlos lang, gesäumt von Dünen, ist er sehr ähnlich wie die Nordseeküste in Holland, nur völlig unbebaut und naturbelassen. Den nächsten Spaziergang machen wir an der Südspitze der Insel. Die Vegetation ist satt und tropisch. Am Strand begegnet uns eine Gruppe von jungen Amish People. Die Frauen haben lange Kleider und Hauben an und die Männer Stoffhosen und Hemden. Sie sind sehr freundlich und mit Netzen auf Krabbenfang. Der Strand ist gesäumt von bizarren und abgestorbenen Baumgerippen. Sehr fotogen. An der Inselspitze selber ist der Strand mehrere hundert Meter breit und viele verschiedene Meeresvögel und Pelikane tummeln sich dort. Wir machen ein gutes Abendessen unter Bäumen am Strand und fahren dann gezwungenermaßen wieder von der Insel weg. Es ist schon dunkel als, wir die anvisierte Marina erreichen. Dort ist alles mit Kameras gesichert und es sieht nicht öffentlich zugänglich aus. Also fahren wir den nächsten Campingplatz an. Der ist bereits geschlossen. Ein weiterer in Google ausfindig gemachter Platz erweist sich als unheimlich und so fahren wir Richtung Okefenokee Swamps, unserem nächsten Ziel und suchen nach einem schönen Campingplatz. Der nächste ist leider nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen, was Nachts wirklich keine gute Idee ist. Wir fahren und fahren. Endlich finden wir einen noch offenen Campingplatz, der eigentlich eine Autorennbahn dabei hat und dessen Campingplatz eigentlich für die Besucher der Autorennen ist. Der Besitzer sagt wir können uns hinstellen wo und wie wir wollen und wir fallen nach einer Dusche todmüde ins Bett. Am nächsten morgen will Thomas bezahlen, aber die sehenswerte Dame meint, wir seien ja nur diese Nacht dagewesen, dafür bräuchten wir nichts zahlen. Das ist sehr großzügig und so fahren wir weiter zu den Okefenokee Swamps.Read more