• New Orleans - noch mehr Jazz und Party

    7. april 2024, Forenede Stater ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Nacht wird laut, aber wir sind müde und so haben wir erstaunlich gut geschlafen. Das Beigenet von gestern ist nicht mehr ganz so gut und wir machen uns auf zu der katholischen Augustinerkirche mit legendärem Gospelchor. Doch leider ist die Kirche immer noch Hurrikan geschädigt und ein Zettel sagt, dass – schon wieder entgegen der Info auf der Webseite, das wird langam zur Gewohnheit – der Gottesdienst in einer Halle etwa 1,5 km entfernt stattfindet. Da wir ohnehin schon zu spät sind, geht das gar nicht mehr. Wir beschließen zu einer anderen Kirche in der Nähe zu gehen. Da haben wir aber noch ca. 1 Stunde Zeit. Wir schlendern durch den Louis Amstrong Park, dort wo am Congo Square der Jazz erfunden wurde. In der Kirche sind wir etwas zu früh, können den Chor aber schon bei der Probe zuhören. Der Gottesdienst ist sehr gut besucht mit gemischten Gottesdienstbesuchern (auch vom Alter her). Der Chor hat noch eine Band mit den klassischen Jazzinstrumenten zur Unterstützung bekommen. Es wird ein fetziger Gottesdienst und der thailändische Priester hält eine gute Predigt. Nach diesem tollen Tagesauftakt schlendern wir durch den modernen Teil von New Orleans, gönnen uns ein legendäres PoBoy Sandwich in „Mama’s Restaurant“ und laufen am Mississippi zurück in die Altstadt. Thomas hat eine Jazzclub entdeckt zu dem wir hin müssen. „The Spotted Cat“ am hinteren Teil der Altstadt. Wir machen uns dahin auf und werden nicht enttäuscht. Es spielt eine super Band und die Stimmung ist toll. Wir lernen ein Ehepaar aus Pennsylvania kennen. Die Frau feiert seit vier Jahren immer ihren Geburtstag in New Orleans. Auch keine schlechte Idee. Nach anderthalb Stunden laufen wir wieder zurück in die Altstadt. Am Café du Mode kehren wir ein. Es gibt am Sonntag Abend keine Schlange und so probieren wir hier die Beigenets. Sie sind kleiner als gestern, aber auch besser. Super lecker, fettig und süß. Die Bourbon Street ist am Sonntag Abend nicht so belebt, aber immer noch skurril und sehenswert. Am Ende landen wir wieder im Fritzel’s. Diesmal mit einer anderen Band. Spontan schließt sich eine rothaarige japanische Posaunistin der Band an. Sie spielt eine tolles Solo und passt sich spontan in die Band ein. Für heute genug Jazz und genug verrücktes New Orleans. Wir haben die beiden Tage genossen, aber die Stadt ist total crazy und vollkommen unamerikanisch. Müde und zufrieden schlafen wir unsere zweite Nacht erstaunlich gut unter der Interstate 10.Læs mere