• Valles Caldera, Red Rocks und Angel Peak

    May 10, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Morgen hört der Regen aber auf. Es ist zwar kühl, aber trocken. Wir fahren weiter durch die Berge, es geht immer höher hinauf. Wir kommen zum National Monument von Valles Caldera, den Resten eines erloschenen Vulkans, der in der Vorzeit ausgebrochen sein muß, so dass nun nur noch die Reste des ehemaligen Kraters stehen. Wir fahren zum Besucherzentrum, aber hier ist fast noch Winter, es liegt auch noch ab und zu Schnee neben der Straße – die Saison beginnt hier normalerweise Mitte Mai. Wir beschließen weiterzufahren. Bei der Ausfahrt aus dem Besucherzentrum sehen wir einige Präriehunde, putzige kleine Tiere, die eher an Murmeltiere erinnern. Auf der Weiterfahrt kommen wir an den Red Rocks von Jemez Pueblo vorbei, die hatten wir gar nicht auf dem Radar. Wir halten an und machen eine Wanderung durch die Roten Felsen. Es erinnert etwas an die roten Felsen im Rousillon in Südfrankreich, die wir letztes Jahr gesehen haben, nur größer. Es ist eben alles größer in Amerika … Unsere Übernachtung heute haben wir am Angel Peak geplant, das ist BLM-Land. Wir fahren die letzten Meilen über eine Schotterpiste, viel Waschbrett, aber machbar, wenn man langsam fährt. Wir werden mit einem grandiosen Panorama belohnt. Die Plätze liegen hoch über einem Canyon, man ist direkt an der Kante und hat tolle Ausblicke über den Canyon und seine bizarren Formationen und im Hintergrund die schneebedeckten Rockies, einfach toll. Unten im Canyon soll es archäologische Ausgrabungen geben; was man von oben sehen kann, sieht aber eher nach Öl oder Gas aus, da sind wir uns nicht sicher. Wir suchen uns einen schönen Platz an der Rim mit tollem Blick über den Canyon. Es wird eine ruhige Nacht, das ist einer der Top-Plätze und das alles vom Staat organisiert und kostet keinen Cent.Read more