Aztec Ruins und Bisti Badlands
May 11, 2024 in the United States ⋅ 🌬 19 °C
Am nächsten Morgen fahren wir weiter zu den Aztec Ruins. Die heißen so, weil die ersten spanischen Eroberer alle Indigenen als Azteken bezeichnet haben, Azteken waren hier aber nie. Die Ruinen sind ähnlich wie in Pecos und Bandelier vorgestern, nur größer. Wieder ist das Ganze als Rundweg organisiert, mit Broschüre und entsprechenden Nummern. Diesmal bekommen wir sogar eine deutsche Broschüre, echt komfortabel. Nach etwa der Hälfte des Weges treffen wir auf Thomas, den wir vor einer Woche am Rattlesnake Park nahe den Guadalupe Mountains kennengelernt hatten. Wir sprechen ihn an und er freut sich, uns wieder zu treffen, wir machen den weiteren Rundgang zusammen und unterhalten uns lange miteinander. Er gibt uns noch einige Empfehlungen mit, dann fahren wir weiter. Heute müssen wir mal wieder einkaufen und unsere Bestände auffüllen. Vor dem üblichen Supermarkt habe ich einen spanischen Metzger ausfindig gemacht, der sehr gut sein soll. Wir halten an und tatsächlich, das ist ein echt gutes Angebot, eine vorzügliche Metzgertheke, aber auch viele andere mexikanischen Lebensmittel. Neben hervorragendem Fleisch gibt es auch ausgezeichnete Brötchen und Nachos, echt lecker. Dann noch der Supermarkt, ich muss Holzleim besorgen, weil die Rüttelpisten eine unserer Schranktüren gelockert haben; nicht nur die Schrauben, auch die Verankerung ist ausgeleiert, da muß ich ran. Weiter geht es in die Bisti Badlands, unserem heutigen Ziel. Kaum sind wir aus dem Städtchen raus, sehen wir, daß dort Autos an der Straße anhalten. Claudia fährt langsam und wir sehen, dass dort Kartoffeln auf der Straße liegen, anscheinend hat die der Wind vom Lastwagen geweht. Ich steige aus uns sammle auch einige davon auf. Sie sind etwas zerdellert, wo sie aufgekommen sind, sehen aber ansonsten sehr gut aus. In den Bisti Badlands haben wir wieder einen BLM Campground und wieder einige Meilen Schotterpiste, aber dann ein wunderschöner Platz. Wir machen noch eine Wanderung am Nachmittag. Nach dem gewaltigen Canyon des Angel Point gestern ist da hier eher bescheiden, die Felsen sind deutlich weniger hoch, maximal 20-30 Meter. Dafür aber ist man mittendrin, je weiter wir gehen, desto begeisterter werden wir. Es gibt keine Wege, man muss gehen wie man denkt, die Offline Navi kann dabei etwas helfen, aber den Weg finden muss man selbst. Da die Formationen nicht so hoch sind, kann man an vielen Stellen auch hinaufsteigen und von Hügel zu Hügel wandern. Das ist ganz anders, aber sehr schön, da müssen wir morgen nochmals hinein. Nun aber erst mal zurück zum Buschen und zum Abendessen. Der Einkauf beim mexikanischen Metzger war wirklich top, das hat sich gelohnt. Ich repariere noch die Verankerung, indem ich Streichholzenden mit dem gekauften Holzleim in die Löcher klebe, ich hoffe, es wird halten.Read more















