Wire Pass Canyon
May 18, 2024 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C
Am nächsten Morgen, nach einem gemütlichen Frühstück, geht es weiter nach Page. Dort Kaufen wir erst mal groß beim Walmart ein und entsorgen und versorgen uns an einer Tankstelle. Das ist ein toller kostenloser Service, obwohl das Wasser schon sehr chlorig ist. Weiter geht es zu einem BLM Visitor Center bei dem wir ein Permit für die Wave kaufen wollen. Dort angekommen erklärt uns die Dame, das man für die Erlangung dieses Permits eine dreitägige Lotterie mitmachen müsse und dann Glück brauche dieses zu erhalten. Es seien zu viele Menschen, welche diese Naturwunder besuchen wollen, also werden die Zutritte per Lotterie verlost. Das ist echt verrückt. Was würde passieren, wenn wir das in Europa auch so machen würden. Aber für den Wire Pass Canyon können wir einfach so, natürlich käuflich ein Permit für den heutigen Tag erwerben. Das geht natürlich nicht bei der Dame vor Ort, sondern nur über die Online App. Da unser Internet Provider aber leider keinen Empfang dort hat, kommen wir da nicht weiter. Ein WLAN gibt es im Visitor Center auch nicht. Ein junger Mann, auch ein Besucher, gibt uns Hotspot und so können wir dieses Permit doch noch erfolgreich ergattern. Wir fahren los, erst ca. 20 Meilen über die Hauptstraße und dann noch mal 20 Meilen eine unbefestigte Straße mit viel Waschbrett. Es ist Nachmittags etwa 3 Uhr als wir ankommen. Wir wandern also in die Schlucht und sind wirklich positiv überrascht. Es ist eine der vielen Windschluchten rund um Page. Das heißt der Canyon ist ganz schmal und lang und kann in der Länge durchwandert werden. An manchen Stellen ist es so eng, dass man mit beiden Händen die gegenüberliegenden Felswände berühren kann. Dann gabelt sich der Canyon und wir entscheiden uns, zunächst um den linken Teil zu laufen. Nach etwa einen Kilometer rasselt es neben meinem Fuß. Ich zucke zurück und da schlängelt sich eine ausgewachsene Klapperschlange vor mir die Schlucht entlang. Ich mache eine Satz zurück und laufe noch viel schneller ein paar Schritte. Thomas ist fasziniert von der Schlange und macht Fotos. Ich bin froh, dass ich nicht raufgetreten bin und entscheide, dass wir hier nun doch besser nicht weitergehen und umdrehen. An der Schluchtgabelung zurück laufen wir noch den anderen Schluchtteil eintlang. Dieser ist viel schmaler und schöner. An manchen stellen wächst er wellenförmig fast zusammen, wie der Antelope Canyon. Doch auch da haben wir wieder eine Klapperschlangenbegegnung. Diesmal eine kleine und junge Schlange. Etwa doppelt so groß wie ein Regenwurm und direkt neben Thomas. Ich sehe sie von hinten, da ich wegen der ersten Schlangenbegegnung wie gebannt auf den Boden schaue. Thomas geht einen Schritt zur Seite und macht natürlich wieder Fotos. Das reicht. Das waren nun zwei Klapperschlangen in einer Stunde. Wir begeben uns auf den Rückweg. Am Parkplatz angekommen ist dieser leer und wir sind hungrig. Also beschließen wir, vor der schönen Kulisse zu Abend zu essen. Danach fahren wir in Richtung Hauptstraße und bleiben an einem schönen Platz etwa 5 Kilometer von der Hauptstraße entfernt stehen um dort zu nächtigen.Read more















TravelerKreisch, Klapperschlangen. Ich habe noch nie welche gesehen, obwohl wir auch schon oft in solchen Gegenden wie ihr in den USA unterwegs gesehen sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Klapperschlangen uns dafür gesehen haben :-) Scharf auf die Begegnungen bin ich auch sowas von nicht...